Blackrock TCP Capital: Klage-Deadline naht
29.03.2026 - 21:44:01 | boerse-global.deFür Anleger von Blackrock TCP Capital wird die Zeit knapp. Wer zwischen November 2024 und Januar 2026 Anteile erworben hat, muss bis zum 6. April entscheiden, ob er sich der laufenden Sammelklage als Hauptkläger anschließt. Im Zentrum der juristischen Auseinandersetzung stehen Vorwürfe über irreführende Angaben zur Bewertung des Portfolios und zur tatsächlichen Finanzlage.
Massive Korrektur beim Inventarwert
Auslöser der Klagewelle war eine Pflichtmitteilung im Januar, die den Markt unvorbereitet traf. Das Unternehmen musste einräumen, dass der geschätzte Nettoinventarwert (NAV) pro Aktie drastisch gesunken war. Während Ende September 2025 noch ein NAV von 8,71 USD gemeldet wurde, sackte dieser Wert bis zum Jahresende auf etwa 7,07 USD ab – ein Einbruch von rund 19 Prozent innerhalb nur eines Quartals.
Die Kläger werfen dem Management vor, die Werthaltigkeit der Investments und die Effektivität der Portfolioumschichtungen systematisch zu optimistisch dargestellt zu haben. Die Veröffentlichung dieser Zahlen löste bereits im Januar einen Kurssturz von etwa 13 Prozent aus, von dem sich der Titel bisher nicht nachhaltig erholen konnte.
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Dividendenkürzung belastet Anleger
Zusätzlich zur juristischen Unsicherheit enttäuschte das operative Geschäft. Im vierten Quartal 2025 blieb das bereinigte Nettoanlageergebnis mit 0,25 USD pro Aktie hinter den Markterwartungen zurück. Als Konsequenz kürzte das Unternehmen die Dividende massiv um 32 Prozent auf nur noch 0,17 USD.
Die wichtigsten Termine für Investoren:
- 31. März 2026: Ex-Tag für die gekürzte Dividende
- 06. April 2026: Fristende zur Anmeldung als Hauptkläger
- 07. Mai 2026: Vorlage der nächsten Quartalszahlen
Obwohl das Portfolio weiterhin zu 87,4 Prozent aus vorrangig besicherten Krediten besteht, zweifeln Marktteilnehmer derzeit an der Stabilität dieser erstklassigen Absicherung. Die Aktie markierte zuletzt am Freitag mit 2,99 Euro ein neues 52-Wochen-Tief und verlor allein im letzten Monat über 23 Prozent an Wert.
Die nächste Bewährungsprobe steht am 7. Mai an. Dann muss das Management im Rahmen der Quartalszahlen belegen, ob die Abwertungen im Portfolio abgeschlossen sind oder weitere Korrekturen drohen. Bis dahin dürfte die Unsicherheit über den Ausgang der Sammelklage und die künftige Ausschüttungspolitik den Kursverlauf maßgeblich bestimmen.
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