BlackRock Latin American Investment Trust plc Aktie: Starker Jahresauftakt
19.03.2026 - 16:30:47 | boerse-global.de
Der BlackRock Latin American Investment Trust hat zum Ende des Februars einen beeindruckenden Lauf hingelegt. Der Nettoinventarwert stieg im Monatsvergleich um 4,3 Prozent in US-Dollar und übertraf damit den Vergleichsindex MSCI Emerging Markets Latin America, der im gleichen Zeitraum 3,8 Prozent zulegte.
Auf Jahressicht ist das Bild noch eindrucksvoller: Der NAV kletterte um 75,5 Prozent in Dollar, der Aktienkurs sogar um 81,6 Prozent. Zum 18. März lag der Nettoinventarwert inklusive laufender Erträge bei 460,52 Pence je Anteil.
Mexiko glänzt, Chile schwächelt
Innerhalb Lateinamerikas verlief der Februar alles andere als einheitlich. Mexiko war mit einem Plus von 7,0 Prozent der stärkste Markt der Region – gestützt durch einen festeren Peso, der gegenüber dem Dollar um 1,4 Prozent zulegte. Brasilien hielt sich ebenfalls stabil mit einem Monatsplus von 3,8 Prozent, auch wenn sich die Konjunkturdaten zuletzt etwas eintrübten.
Auf der anderen Seite des Spektrums: Chile verlor 6,3 Prozent, Kolumbien sogar 12,2 Prozent. Für den Trust erwies sich die bestehende Untergewichtung in Chile als Glücksgriff – sie war der größte relative Performancetreiber im Monat.
Kupfer trägt, IT-Dienstleister bremsen
Auf Einzeltitelebene stach der peruanische Kupferminenkonzern Southern Copper positiv hervor. Stabile Kupferpreise sorgten für eine Fortsetzung des starken Laufs. Auf der Negativseite belastete der IT-Dienstleister Globant die Monatsperformance spürbar. Die Veröffentlichung eines KI-Kollaborationstools durch Anthropic schürte Sorgen über die Zukunft klassischer Softwaredienstleistungsmodelle und drückte die Aktie deutlich – bevor sich das Papier nach soliden Quartalszahlen etwas erholte.
Die Fondsmanager nutzten die Kursschwäche bei Nu Holdings, um die bestehende Untergewichtung in dem brasilianischen Fintech zu reduzieren. Finanziert wurde der Zukauf durch leichte Gewinnmitnahmen bei Banco do Brasil und Bradesco. Zudem beteiligte sich der Trust am Börsengang der brasilianischen Bank AGI.
Brasilien im Fokus, Mexiko unter Beobachtung
Mit einem Portfolioanteil von rund 64 Prozent bleibt Brasilien das klare Schwergewicht. Die Währungsschwäche des Dollar, anhaltende Kapitalzuflüsse aus dem Ausland sowie Inflationsdaten auf Mehrmonatstiefs könnten laut den Fondsmanagern eine geldpolitische Wende im ersten Halbjahr 2026 einleiten – was den Markt zusätzlich beflügeln dürfte.
In Mexiko bleibt das USMCA-Handelsabkommen ein latentes Risiko für die Marktstimmung. Strukturell sprechen allerdings die tiefen Lieferkettenverflechtungen mit den USA weiter für die Nearshoring-These. Der Trust hält aktuell eine Nettoverschuldungsquote von 10,1 Prozent und schüttet auf Basis der letzten vier Quartalsdividenden eine Rendite von rund 4,0 Prozent aus.
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