BlackRock Greater Europe Aktie: Europa bleibt im Fokus
19.03.2026 - 18:42:04 | boerse-global.deDer BlackRock Greater Europe Investment Trust hat zum Ende des Februars solide Zahlen vorgelegt – und zeigt dabei, wie selektiv Fondsmanager derzeit in einem von KI-Narrativen getriebenen Markt navigieren müssen.
Der Nettoinventarwert je Aktie lag Ende Februar bei 635,71 Pence (inklusive laufender Erträge), während der Aktienkurs mit 605,00 Pence einen Abschlag von 4,8 Prozent auf den NAV aufwies. Im laufenden Monat stieg der NAV um 2,8 Prozent – der Vergleichsindex FTSE World Europe ex UK legte im gleichen Zeitraum jedoch um 4,7 Prozent zu. Diese Lücke erklärt sich vor allem durch die Sektorpositionierung des Portfolios.
Wo der Fonds zurückblieb
Das Untergewicht in defensiven Bereichen wie Basiskonsumgüter, Telekommunikation und Versorger kostete Rendite. Der Grund: Der sogenannte HALO-Trade – eine Strategie, die auf vermeintlich KI-resistente, kapitalintensive Geschäftsmodelle setzt – trieb ausgerechnet jene Sektoren an, die das Portfolio mied.
Auf Einzeltitelebene belasteten Adyen und ChemoMetec die Wertentwicklung spürbar. Adyen enttäuschte mit einer gesenkten Umsatzprognose für 2026: Statt des zuvor in Aussicht gestellten Wachstums von niedrig bis mitte 20 Prozent werden nun 20 bis 22 Prozent erwartet. Das Timing war denkbar ungünstig – in einem Marktumfeld, das keine Prognosesenkungen verzeiht. Bei ChemoMetec trübten schwache Halbjahreszahlen das Bild, auch wenn die Jahresziele bekräftigt wurden. Eine neu unterzeichnete Partnerschaft mit Roche dürfte längerfristig interessant werden, wird vom Markt aber vorerst kaum eingepreist.
Belimo lieferte dagegen starke Fundamentaldaten: 23 Prozent organisches Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2025, eine Kapitalrendite von 36 Prozent. Dennoch gab der Kurs nach – die 2026er-Guidance enttäuschte die hohen Erwartungen. Das Fondsmanagement nutzte den Rücksetzer zum Aufstocken der Position.
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Die Gewinner im Februar
Safran glänzte mit besser als erwartetem Cashflow und einer früh im Jahr kommunizierten EBIT-Prognose für 2026 oberhalb der Konsensschätzungen – ein positives Signal auch für andere Luft- und Raumfahrttitel im Portfolio. BE Semiconductor überzeugte mit starken Ergebnissen und Hinweisen auf eine Belebung im klassischen Chip-Geschäft. Kongsberg profitierte von soliden Quartalszahlen und der zunehmenden Akzeptanz geplanter Umstrukturierungen im Marinebereich.
Positiv wirkte sich auch die fehlende Novo-Nordisk-Position aus: Die jüngsten Studiendaten des GLP-1-Präparats Cagrisema zeigten keine Überlegenheit gegenüber einem Konkurrenzprodukt von Eli Lilly – was Konsensprognosen von 7,3 Milliarden Dollar Umsatz bis 2032 in Frage stellt.
Das Gesamtportfolio mit einem Volumen von 586,9 Millionen Pfund konzentriert sich weiterhin auf Industriewerte (41,9 Prozent), gefolgt von Finanzwerten (17,9 Prozent) und Technologie (16,9 Prozent). Frankreich, die Niederlande und die Schweiz machen zusammen gut 56 Prozent der Länderallokation aus. Heute meldete das Trust zudem den Rückkauf von 25.000 eigenen Aktien zu einem Durchschnittspreis von 532,18 Pence, die in den Treasury-Bestand überführt werden.
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