Blackout-Vorsorge: Eigenheime rüsten sich mit Solar und Speichern
22.01.2026 - 02:30:12Immer mehr Eigenheimbesitzer investieren in Notstrom-Systeme. Der Grund: wachsende Sorge vor einem flächendeckenden Stromausfall. Die Lösung kommt nicht mehr vom Dieselgenerator, sondern vom eigenen Dach und aus intelligenten Speichern.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt Haushalten, sich bis zu 72 Stunden selbst versorgen zu können. Dieser Rat treibt die Nachfrage nach moderner Blackout-Vorsorge an. Die deutsche Stromversorgung ist zwar sehr sicher – der durchschnittliche Ausfall pro Jahr liegt bei nur 12 bis 13 Minuten. Doch das Bewusstsein für Risiken wächst.
Herzstück der neuen Sicherheitskonzepte ist die Kombination aus Photovoltaik (PV)-Anlage und Batteriespeicher. Herkömmliche Solaranlagen schalten bei einem Netz-Blackout aus Sicherheitsgründen ab. Notstromfähige Systeme hingegen bilden ein eigenes, autarkes Inselnetz.
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So lassen sich auch während eines Ausfalls kritische Verbraucher versorgen:
* Beleuchtung
* Kühlschrank und Gefriertruhe
* Heizungssteuerung und -pumpe
* Kommunikationsgeräte
Der Markt für Heimspeicher boomt. Moderne Lithium-Ionen- oder Lithium-Eisenphosphat-Speicher werden nicht nur günstiger, sondern auch intelligenter. Sie schalten bei einem Blackout automatisch um und versorgen vorher festgelegte Prioritätsverbraucher.
Das E-Auto als mobiles Kraftwerk
Die nächste Stufe der Versorgungssicherheit erreichen Haushalte mit smarter Gebäudetechnik. Energiemanagementsysteme (EMS) steuern die Energieflüsse und schalten im Notfall unwichtige Verbraucher ab, um die Speicherkapazität zu strecken.
Ein Game-Changer ist die Vehicle-to-Home (V2H)-Technologie. Dabei dient der Akku eines Elektroautos als riesiger externer Stromspeicher für das ganze Haus. Fällt das Netz aus, speist das E-Auto über eine spezielle Wallbox Strom zurück. So kann es die Versorgung für mehrere Tage sichern. Die technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen dafür werden aktuell geschaffen.
Staat fördert die Unabhängigkeit
Die Investition in eine eigene Stromversorgung wird attraktiv gefördert. Die KfW vergibt über das Programm “Erneuerbare Energien – Standard” zinsgünstige Kredite für PV-Anlagen und Speicher. Zusätzlich entfällt die Umsatzsteuer auf Solar-Komponenten.
Hinzu kommen die stetig steigenden Strompreise. Experten rechnen damit, dass sich die Investition in eine Solaranlage mit Speicher oft schon nach 10 bis 15 Jahren amortisiert. Der finanzielle Anreiz, eigenen Strom zu verbrauchen statt teuren Netzstrom zu kaufen, ist groß.
Die zunehmende Elektrifizierung von Wärme und Mobilität durch Wärmepumpen und E-Autos macht eine resiliente Stromversorgung immer wichtiger. Was heute noch als Nischenlösung gilt, könnte sich zum Standard für zukunftssichere Eigenheime entwickeln. Die Technologie dafür ist bereits da.
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