Black, Sabbath

Black Sabbath: Kommt da wirklich noch was?

12.02.2026 - 23:53:32

Black Sabbath-Buzz 2026: Reunion-Hoffnung, Abschiedsgerüchte, geheime Studio-Sessions – was ist dran und was bedeutet das für Fans in Deutschland?

Wenn du 2026 deinen Feed öffnest, kommst du an einem Namen einfach nicht vorbei: Black Sabbath. Auf TikTok explodieren Clips von alten Live-Mitschnitten, auf Reddit schreit alles nach einer letzten Reunion-Runde – und parallel kursieren Gerüchte über neue Studio-Sessions der Metal-Legenden. Für viele ist klar: So schnell lassen uns Ozzy & Co. nicht los.

Offizielle Seite von Black Sabbath checken

Gleichzeitig bleibt die Lage undurchsichtig: Offizielle Tourdaten? Fehlanzeige. Aber Gitarrist Tony Iommi lässt in Interviews durchblicken, dass er noch lange nicht fertig ist. Also: Was passiert da gerade wirklich im Sabbath-Universum – und wie groß ist die Chance, dass du die Band noch einmal in Deutschland auf einer Bühne siehst?

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Black Sabbath gelten offiziell seit der Abschiedstour "The End" als beendet. Das letzte Konzert fand am 4. Februar 2017 in Birmingham statt. Seitdem wiederholt jede Pressemitteilung im Grunde dieselbe Formel: Die Band ist Geschichte, es gebe keine Pläne für eine volle Reunion. Und trotzdem brennt die Gerüchteküche 2026 lichterloh.

Ein Grund dafür ist die schiere Präsenz der Mitglieder. Ozzy Osbourne meldet sich trotz gesundheitlicher Probleme immer wieder mit Updates. Er sagt in Gesprächen sinngemäß, dass er zwar nicht mehr monatelang um die Welt fliegen will, aber Live-Momente weiterhin vermisst. Tony Iommi arbeitet konstant an Musik – zuletzt vor allem an Soloideen und einzelnen Beiträgen für andere Projekte. Und immer, wenn er darüber spricht, taucht irgendwo der Satz auf, dass es "nie ausgeschlossen" sei, dass man noch einmal etwas unter dem Black-Sabbath-Banner macht – sei es ein einzelner Song, ein Special-Gig oder eine Studio-Kollaboration.

Dazu kommen Jubiläen, die sich perfekt für Aktionen anbieten. Die frühen Sabbath-Alben werden gerade von einer jungen Generation wiederentdeckt. Streams von "Paranoid", "War Pigs" oder "Iron Man" gehen auf Spotify und YouTube immer noch rund. Metal- und Rock-Acts zitieren Sabbath in Interviews als direkten Einfluss. Einige große Festivals in Europa würden sich für ein einziges exklusives Sabbath-Special vermutlich gegenseitig überbieten.

Für deutsche Fans gibt es mehrere Ebenen, die gerade spannend sind:

  • Backkatalog & Reissues: Labels arbeiten ständig an Deluxe-Editionen, Vinyl-Reissues und Special-Boxen. Gerade in Deutschland ist der Markt für physische Releases stark – jede Sonderedition mit Bonus-Live-Material aus den 70ern oder 80ern würde hier sehr gut laufen.
  • Gastauftritte & Specials: Selbst wenn keine "offizielle" Reunion kommt, sind Einzelauftritte möglich – etwa wenn Ozzy oder Iommi als Special Guest bei Festivals, Award-Shows oder Tribute-Konzerten auftauchen.
  • Dokumentationen & Biopics: Streamingdienste arbeiten weiterhin an Material rund um die Geschichte der Band. Gerüchte um neue Dokus oder erweiterte Fassungen älterer Filme halten sich hartnäckig.

Viele Aussagen der Bandmitglieder bleiben bewusst vage. Niemand will verbindlich versprechen, was gesundheitlich oder logistisch vielleicht nicht zu halten ist. Gleichzeitig wollen sie den Mythos der Band nicht mit einer halbherzigen Reaktivierung verwässern. Für uns in Deutschland bedeutet das: Wir bewegen uns in einer grauen Zone zwischen realistischer Skepsis und berechtigter Hoffnung.

Fest steht aber: Solange Ozzy und Tony Interviews geben, solange die Social-Media-Zahlen wachsen und solange die Nachfrage nach Merch, Vinyl und Live-Aufnahmen steigt, liegt der Gedanke an ein letztes großes Sabbath-Kapitel immer im Raum – auch wenn es am Ende "nur" ein einmaliger, weltweit gestreamter Auftritt wäre.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Um zu verstehen, was bei einer möglichen Rückkehr auf dich zukommen könnte, lohnt sich ein Blick zurück auf die jüngsten Sabbath-Shows – vor allem auf die "The End"-Tour. Die Setlisten waren im Kern eine Liebeserklärung an die frühe, prägende Phase der Band. Und genau das wäre auch 2026 der logische Ansatz: maximale Hits, minimale Umwege.

Typische Songs, die damals praktisch immer dabei waren – und die man in jeder plausiblen Sabbath-Setlist erwarten würde:

  • "Black Sabbath" – der bedrohliche Opener, der überhaupt erst das Genre definiert hat.
  • "Fairies Wear Boots" – live oft ein Highlight, weil die Band hier zwischen Groove und Wahnsinn pendelt.
  • "War Pigs" – Mitsing-Moment, politische Wucht, Riff-Monument.
  • "Into The Void" – massiver Riff-Block, von vielen Stoner- und Doom-Bands vergöttert.
  • "Snowblind" – melancholische, aber wuchtige Hymne aus der Vol. 4-Ära.
  • "N.I.B." – Bass-Intro, das jeder Metal-Fan erkennt.
  • "Children Of The Grave" – Tempo, Wut und ein Refrain, der in Hallen alles mitreißt.
  • "Paranoid" – quasi gesetzt als Abschluss.

Atmosphärisch liefen die letzten Shows wie ein Ritual: dunkles Bühnenbild, klassisches Sabbath-Logo, wenig Schnickschnack. Das visuelle Konzept war nie auf moderne LED-Overkills ausgerichtet, sondern auf ein Gefühl von Schwergewicht: langsame Riffs, wummernder Bass, eine Rhythmussektion, die mehr walzt als sprintet. Pyro-Effekte und Licht wurden eher punktuell eingesetzt – zum Beispiel bei den Klimaxmomenten von "War Pigs" oder im Finale von "Paranoid".

Wenn du dir eine potenzielle Sabbath-Show 2026 vorstellst, musst du aber auch die Realität des Alters und der Gesundheit einpreisen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Setlist kürzer und noch stärker hitbasiert wäre. 12 bis 14 Songs, kaum tiefe Cuts, dafür maximale Konzentration auf das, was jeder kennt. Songs wie "Sabbath Bloody Sabbath" oder "Symptom Of The Universe" wären Fan-Träume, aber nicht zwingend realistisch, wenn man die Belastung für die Band bedenkt.

Gerade in Deutschland war die Stimmung bei den letzten Konzerten bemerkenswert emotional. Viele Fans sind mit diesen Songs aufgewachsen, haben ihren Einstieg in Metal über Sabbath gefunden und stehen dann mit eigenen Kindern in denselben Hallen. Der Chor bei "War Pigs" wird in Fankommentaren immer wieder als Gänsehaut-Moment beschrieben – tausende Leute, die jede Silbe brüllen, während Iommi das Riff durchzieht.

Zu erwarten wäre außerdem ein klarer Fokus auf der klassischen Ozzy-Besetzung. Spätere Sänger wie Ronnie James Dio, Tony Martin oder Ian Gillan haben ihre eigene Legacy, aber unter dem Namen "Black Sabbath" mit Ozzy als Frontmann wurden die letzten Shows inszeniert. Dieses Bild hat sich eingebrannt – und würde im Fall eines letzten Auftritts höchstwahrscheinlich beibehalten.

Ein realistisches Bild für 2026 wäre also:

  • Eher stehende als rennende Band – die Energie kommt aus den Riffs, nicht aus Stage-Diving.
  • Verkürzte, aber konzentrierte Setlist mit Fokus auf der ersten Hälfte der 70er.
  • Starkes Zusammenspiel von Live-Band und Visuals, eventuell ergänzt durch Archivmaterial auf Screens.
  • Großer Nostalgie-Faktor, aber keine reine Retro-Show – Sabbath-Songs klingen auch 2026 brachial.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit-Threads, in Kommentarspalten unter TikTok-Reels und in Insta-Stories tauchen immer wieder dieselben Fragen auf: "War das jetzt wirklich das Ende?" und "Wie wahrscheinlich ist eine einmalige Reunion?". Die Theorien dazu sind kreativ – und manchmal erstaunlich plausibel.

1. Theorie: Das geheime Abschiedskonzert in Birmingham
Ein beliebtes Gerücht: Die Band plane ein letztes, streng limitiertes Konzert in ihrer Heimatstadt Birmingham, vielleicht in einer kleineren Arena, eventuell mit globalem Livestream. Anlass könnten runde Jubiläen rund um die frühen Alben sein. Die Argumentation der Fans: Es würde perfekt zur Story der Band passen, wenn alles dort abschließt, wo es begann – inklusive moderner Streaming-Technik, damit die ganze Welt zuschauen kann.

Für deutsche Fans wäre das zwar kein Heimspiel, aber mit günstigen Flügen und einem gut planbaren Datum absolut machbar. Und mal ehrlich: Wenn du wirklich dein letztes Sabbath-Konzert erleben willst, nimmst du den Trip nach England in Kauf.

2. Theorie: Festival-Headliner als "Special Guest"
Immer wieder tauchen Spekulationen auf, dass ein europäisches Mega-Festival (Download, Wacken, Rock am Ring, Hellfest) versuchen könnte, Black Sabbath als einmaligen Special-Act zu buchen – vielleicht unter leicht verändertem Banner wie "Tony Iommi & Friends play Black Sabbath" mit Ozzy als auftauchendem Gast. Das würde rechtlich und organisatorisch Flexibilität geben und trotzdem das Versprechen einlösen, noch einmal die Klassiker live zu hören.

Gerade in Deutschland drehen sich Fan-Threads oft um Wacken und Rock am Ring. Beide Festivals haben historisch gezeigt, dass sie Legenden zurückholen können. In Foren tauchen fantasievolle Wunsch-Line-ups auf, in denen Black Sabbath auf dem Plakat über allem schwebt. Faktisch gibt es dazu derzeit keine bestätigten Pläne – aber die Nachfrage ist so groß, dass du solche Ideen nicht komplett vergessen kannst.

3. Theorie: Neues Material aus alten Sessions
Ein weiterer Hot-Topic: angeblich unveröffentlichtes Material aus den Sessions zu "13" oder älteren Alben. Fans mutmaßen, dass im Archiv noch Riffs, halbfertige Songs oder alternative Versionen schlummern, die sich für eine Art Abschieds-EP anbieten würden. Denkbar wäre ein Release, bei dem Tony Iommi alte Gitarrenspuren fertigstellt, Gastmusiker Drums und Bass ergänzen und Ozzy, soweit möglich, neue Vocals beisteuert.

Hier sind viele Spekulationen stark von Wunschdenken geprägt. Musik-Archive großer Bands enthalten fast immer Fragmente und Outtakes. Ob daraus aber wirklich neue, veröffentlichungsreife Songs entstehen, ist eine ganz andere Frage. Trotzdem: Schon eine einzige neue Sabbath-Nummer würde das Netz eskalieren lassen.

4. Diskussionen rund um Ticketpreise
Ein sensibles Thema in jeder Diskussion über eine mögliche Reunion sind die Ticketpreise. Nach den Entwicklungen der letzten Jahre, in denen viele große Tourneen teurer wurden, befürchten Fans, dass ein letztes Sabbath-Ereignis finanziell schwer erreichbar werden könnte. In Kommentaren wird intensiv darüber gestritten, ob man 150, 200 oder mehr Euro für einen Sitzplatz zahlen würde – und ob das mit dem eher bodenständigen Image einer Band zusammenpasst, die aus der Arbeiterklasse Birminghams stammt.

Gerade jüngere Fans in Deutschland, die Sabbath erst über Streaming kennengelernt haben, wären auf Wiederverkaufsplattformen klar im Nachteil. Deswegen liest man viele Appelle, dass im Fall der Fälle faire Preismodelle und starke Kontrollen gegen Bots nötig wären. Gleichzeitig sind sich viele einig: Wer es sich leisten kann, würde für ein wirklich letztes Konzert tief in die Tasche greifen.

Unterm Strich zeigt die Gerüchteküche vor allem eins: Black Sabbath sind 2026 nicht einfach ein Retro-Act, über den man nur nostalgisch spricht. Die Band ist für viele immer noch ein lebendiges Thema – mit echten Hoffnungen, echten Ängsten (dass es eben doch endgültig vorbei ist) und einer riesigen Menge Fantasie, wie ein würdiges Finale aussehen könnte.

Alle Daten auf einen Blick

Offizielle, neue Tourdaten für 2026 gibt es aktuell nicht. Damit du die Lage trotzdem einordnen kannst, hier ein kompakter Überblick über wichtige Eckpunkte rund um Black Sabbath – von letzten Shows bis zu relevanten Releases und Deutschland-Bezug.

Kategorie Datum Ort / Region Info
Letztes offizielles Black Sabbath-Konzert 04.02.2017 Birmingham, UK Finale der "The End"-Tour; offizielles Ende der Bandaktivitäten als Live-Act.
Deutsche Stationen der "The End"-Tour (Auswahl) 2016–2017 u.a. Berlin, Frankfurt, Hamburg Mehrere große Arenashows; hohe Nachfrage, überwiegend ausverkauft.
Studioalbum "13" (mit Ozzy) 06.2013 Weltweit Comeback-Album mit Ozzy Osbourne; starke Chartplatzierungen, auch in Deutschland.
Live-Release "The End of The End" 2017 Weltweit Dokumentation und Konzertfilm des letzten Birmingham-Gigs; als Blu-ray, DVD und digital veröffentlicht.
Wichtige Frühwerke 1970–1973 UK / Weltweit Alben wie "Black Sabbath", "Paranoid", "Master of Reality", "Vol. 4" und "Sabbath Bloody Sabbath" prägen den Sound des Heavy Metal.
Typischer Ticketpreis (Arena, letzte Tour) 2016–2017 Deutschland Spannbreite je nach Kategorie, erfahrungsgemäß mittleres bis höheres Preissegment für Großarena-Acts.
Offizielle Webseite laufend Online Aktuelle Infos, Historie, Merch & Medien.

Häufige Fragen zu Black Sabbath

Damit du im Freundeskreis und in den Kommentarspalten mitreden kannst, hier ausführliche Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Black Sabbath im Jahr 2026.

Wer sind Black Sabbath überhaupt – und warum gelten sie als so wichtig?

Black Sabbath wurden Ende der 60er in Birmingham gegründet und bestehen in ihrer klassischen Frühphase aus Ozzy Osbourne (Gesang), Tony Iommi (Gitarre), Geezer Butler (Bass) und Bill Ward (Drums). Die ersten Alben – vor allem "Black Sabbath" (1970) und "Paranoid" (1970) – gelten als Blaupause für Heavy Metal: tiefergestimmte Gitarren, düstere Themen, harte Riffs und eine Grundstimmung, die sich deutlich vom damals dominierenden Hippie-Rock absetzt.

Der Einfluss geht weit über Metal hinaus. Doom, Stoner, Grunge, Alternative Rock – alle diese Genres referenzieren Sabbath. Bands wie Metallica, Nirvana, Soundgarden, Slipknot oder Mastodon nennen sie als direkte Inspiration. Wenn du heute einen Breakdowns, Sludge-Riffs oder dunkle, langsam aufgebaute Songs feierst, hörst du indirekt Spuren von Sabbath.

Gibt es 2026 konkrete Pläne für eine Black Sabbath-Tour oder ein Reunion-Konzert in Deutschland?

Aktuell (Stand 2026) gibt es keine offiziell bestätigten Tourdaten oder ein angekündigtes Reunion-Konzert. Die Band gilt weiterhin als beendet, seit das letzte Konzert 2017 in Birmingham gespielt wurde. Was die Sache kompliziert macht: Einzelne Bandmitglieder äußern sich immer wieder offen dafür, gelegentlich live zu spielen oder spezielle Projekte zu machen. Sie vermeiden aber feste Zusagen.

Für Deutschland heißt das: Du solltest nicht damit rechnen, dass plötzlich eine vollwertige Arena-Tour angekündigt wird. Wenn etwas passiert, wäre es wahrscheinlicher ein einzelner, globaler Event oder ein sehr begrenztes Special-Format, eventuell außerhalb Deutschlands – zum Beispiel in UK. Ganz ausschließen kann man nichts, aber sicher planen kannst du aktuell eben auch nicht.

Wie kann ich als Fan in Deutschland am besten auf dem Laufenden bleiben?

Die wichtigste Anlaufstelle ist die offizielle Webseite und die Social-Media-Kanäle der einzelnen Mitglieder, vor allem Ozzy Osbourne und Tony Iommi. Dort werden relevante Entwicklungen normalerweise zuerst kommuniziert – etwa neue Releases, Doku-Projekte oder besondere Auftritte.

Zusätzlich lohnt sich:

  • Newsletter großer deutscher Ticketanbieter im Blick behalten, dort tauchen große Namen oft frühzeitig auf.
  • Metal- und Rock-Magazine aus Deutschland (online wie Print) regelmäßig checken – viele haben gute Kontakte zu Booking-Agenturen.
  • Fanforen und Subreddits verfolgen; dort werden Gerüchte zwar heiß diskutiert, aber oft auch früh Fakten gesammelt, etwa zu Leaks von Festivalplakaten.

Wie sieht die Diskografie von Black Sabbath grob aus – wo sollte ich als Neueinsteiger anfangen?

Wenn du gerade erst in die Welt von Black Sabbath reinrutschst, kannst du dich leicht verlieren – es gibt viele Alben, Line-up-Wechsel und unterschiedliche Phasen. Ein sinnvoller Einstieg für 2026 könnte so aussehen:

  • Pflichtprogramm (Ozzy-Ära):
    "Black Sabbath" (1970) – für den Ursprungssound,
    "Paranoid" (1970) – Hits wie "Paranoid", "War Pigs", "Iron Man",
    "Master of Reality" (1971) – schwerer, doomiger, sehr einflussreich,
    "Sabbath Bloody Sabbath" (1973) – komplexere Songs, aber immer noch sehr heavy.
  • Spätere Highlights:
    "Heaven and Hell" (1980, mit Ronnie James Dio) – melodischer, epischer Metal,
    "13" (2013, mit Ozzy) – modernes Comeback, das den alten Spirit erstaunlich gut trifft.

Von dort aus kannst du dich vertiefen: Live-Alben, Boxsets, Remastered-Versionen mit Bonusmaterial. Vieles ist inzwischen auch auf Streamingdiensten in sehr guter Qualität verfügbar.

Was unterscheidet Black Sabbath von anderen klassischen Rock- und Metalbands?

Mehrere Faktoren machen Sabbath besonders:

  • Die Gitarrenarbeit von Tony Iommi: Durch einen Arbeitsunfall verlor er Teile zweier Finger und entwickelte eine eigene Spieltechnik sowie eine Vorliebe für tiefere Tunings. Das führte zu einem Sound, der sich deutlich von anderen Bands der Zeit abhob.
  • Die dunkle, gesellschaftskritische Note: Viele Texte stammen von Geezer Butler und verarbeiten Themen wie Krieg, Drogenmissbrauch, innere Dämonen, gesellschaftliche Spaltung. Das war in dieser Dichte damals ungewöhnlich.
  • Die Atmosphäre: Sabbath verbanden Härte mit einem Gefühl von Bedrohung und Melancholie, das heute noch modern wirkt. Es geht nicht um reinen Speed oder Virtuosität, sondern um Wirkung.
  • Die Breite des Einflusses: Von Doom bis Grunge, von Stoner bis Black Metal – kaum eine Heavy-Spielart kann sich komplett von Sabbath lösen.

Warum reden so viele junge Leute 2026 wieder über Black Sabbath?

Dafür gibt es mehrere Gründe, die gut zusammenpassen:

  • Algorithms & TikTok: Alte Liveclips und Songausschnitte tauchen in Feeds immer wieder auf. Ein gelungener Edit von "War Pigs" über Protestbildern oder ein langsamer Build-up von "Black Sabbath" unter einem Horror-Clip reicht, um einen ganzen neuen Schwung Hörer:innen zu triggern.
  • Vinyl- und Retro-Trend: Viele Gen-Z- und Millennial-Fans legen sich wieder Platten zu. Sabbath-Cover wie "Paranoid" sind ikonisch und auf Insta extrem präsent.
  • Suche nach Ursprung: Wer sich für Metal, Core, Doom oder Stoner interessiert, landet zwangsläufig bei Sabbath, wenn er die Ursprünge verstehen will. Das sorgt für einen konstanten Zustrom neuer Fans.
  • Nostalgie der Eltern-Generation: Viele Eltern, die mit Sabbath groß geworden sind, geben diese Musik an ihre Kinder weiter – sei es im Auto, beim Grillen oder auf Familienfeiern.

Kurz gesagt: Black Sabbath sind nicht nur eine Band deiner Eltern. Sie werden konstant von neuen Generationen adoptiert.

Wie realistisch ist es, dass noch einmal neues Black Sabbath-Material erscheint?

Realistisch betrachtet ist die Wahrscheinlichkeit begrenzter Spezialprojekte höher als die eines vollwertigen neuen Studioalbums. Gesundheit, Alter und der Wunsch, das Erbe der Band nicht zu verwässern, sprechen gegen eine klassische Album- und Tourkampagne.

Was dagegen durchaus im Rahmen des Möglichen liegt:

  • Einzelne neue Songs, vielleicht aufgebaut aus älteren Riff-Ideen.
  • Archiv-Releases mit bisher unveröffentlichten Demos oder Live-Mitschnitten.
  • Special-Kollaborationen, bei denen einzelne Mitglieder mit anderen Künstler:innen Sabbath-Material neu interpretieren.

Ob das passiert, hängt von vielen Faktoren ab – unter anderem davon, wie sehr die Musiker selbst noch das Bedürfnis haben, unter dem Namen Black Sabbath aktiv zu werden, und ob sie einen künstlerischen Mehrwert sehen. Klar ist: Der Markt und die Fans wären sofort da.

Was bedeutet all das für mich, wenn ich Black Sabbath 2026 zum ersten Mal richtig entdecke?

Im Grunde bist du in einer spannenden, wenn auch ambivalenten Situation. Auf der einen Seite ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du niemals eine vollwertige, mehrmonatige Sabbath-Tour miterlebst. Auf der anderen Seite lebst du in einer Zeit, in der:

  • fast das gesamte Audio- und Videomaterial sofort abrufbar ist,
  • Remastered-Versionen die Klassiker besser klingen lassen als je zuvor,
  • eine einzige Special-Show theoretisch weltweit gestreamt werden könnte,
  • und die Community größer, vernetzter und kreativer ist als früher.

Du kannst tief in Bootlegs, Live-Mitschnitte, Dokus und Analysen einsteigen, dich mit Fans weltweit austauschen und trotzdem darauf hoffen, dass vielleicht doch noch ein unerwartetes Kapitel kommt. Und selbst wenn es bei der Vergangenheit bleibt: Die Songs selbst sind zeitlos genug, um 2026 nicht wie Museumsmusik zu wirken.


Historischer Rückblick: Wie Deutschland Teil der Sabbath-Story wurde

Auch wenn der Fokus 2026 stark auf Gerüchten und Zukunftshoffnungen liegt, lohnt sich ein Blick darauf, welche Rolle Deutschland für Black Sabbath historisch hatte. Bereits in den 70ern spielte die Band regelmäßig hier – nicht nur in den großen Metropolen, sondern auch auf Festivals und in Hallen, die später Kultstatus bekamen.

In Fankreisen kursieren immer wieder Mitschnitte aus deutschen Städten, die als Referenz für besonders intensive Shows gelten. Der deutsche Markt war für Sabbath zudem im physischen Bereich stark: Vinylpressungen, später CDs und Box-Sets verkauften sich stabil, was Labels dazu ermutigte, hier aufwendige Editionen auf den Markt zu bringen.

Ab den 90ern und 2000ern, mit dem großen Metal-Boom in Deutschland, waren Black Sabbath und ihre Mitglieder regelmäßig Thema in hiesigen Magazinen. Ob als Headliner auf großen Festivals oder als Bezugspunkt in Interviews jüngerer Bands – Sabbath waren nie wirklich weg. Das erklärt auch, warum 2026 so viele Leute hierzulande hoffen, dass es zumindest einen letzten "offiziellen" Abschiedsgruß gibt – egal, ob als Konzert, Stream oder spezieller Release.


Diskografie-Check: Die wichtigsten Alben für deinen Deep Dive

Wenn du nach den Klassikern noch weitergehen willst, kannst du dir eine eigene kleine Sabbath-Roadmap bauen. Eine mögliche Reihenfolge:

  • "Black Sabbath" (1970): Der Ursprung. Dunkel, roh, langsam, bis heute wirkungsvoll.
  • "Paranoid" (1970): Fast schon ein Greatest-Hits-Album, so viele ikonische Songs sind drauf.
  • "Master of Reality" (1971): downgetunte Riffs, frühe Doom-Vibes, massiver Einfluss auf Stoner und Doom Metal.
  • "Vol. 4" (1972): experimentierfreudiger, mit melodischeren und atmosphärischeren Momenten.
  • "Sabbath Bloody Sabbath" (1973): komplexere Arrangements, aber immer noch klar Sabbath.
  • "Heaven and Hell" (1980): neue Ära mit Ronnie James Dio, melodischer und epischer.
  • "13" (2013): Späte Rückkehr mit Ozzy, die zeigt, wie gut der alte Sabbath-Geist im 21. Jahrhundert funktionieren kann.

Mit diesen Releases bist du für jede Diskussion gewappnet – egal ob am Festival-Zaun, im Discord oder in den Kommentaren unter dem nächsten Viral-Clip.


Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen. Jetzt kostenlos anmelden

@ ad-hoc-news.de

Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.