Bitcoin, Zoll-Schock

Bitcoin: Zoll-Schock!

23.02.2026 - 09:48:23 | boerse-global.de

Bitcoin verliert durch neue US-Zölle und geopolitischen Stress die wichtige 65.000-Dollar-Marke. Gold profitiert als sicherer Hafen, während eine Gebührensenkung für Bitcoin-ETPs kurzfristig kaum hilft.

Der Kryptomarkt steht unter Druck. Am Wochenende kündigte US-Präsident Donald Trump neue globale Zölle von 15 Prozent an – nur Stunden nachdem der Oberste Gerichtshof seine ursprünglichen Zollpläne für unzulässig erklärt hatte. Die Folge: Bitcoin rutschte am Montag, den 23. Februar 2026, unter die wichtige Marke von 65.000 Dollar. Anleger reagieren nervös auf die handelspolitische Unsicherheit.

Trump hatte am Freitag zunächst einen globalen Zollsatz von 10 Prozent verhängt, diesen aber bereits am Samstag auf 15 Prozent erhöht. Die abrupte Kehrtwende löste an den Märkten ein sogenanntes Repricing-Beben aus. US-Futures drehten deutlich ins Minus, der Dollar schwächelte – und Risiko-Assets wie Bitcoin gerieten unter die Räder.

Geopolitische Spannungen belasten

Neben den Zöllen belasten auch geopolitische Spannungen das Sentiment. Die Kombination aus handelspolitischer Willkür und schwächeren US-Futures treibt Investoren aus risikobehafteten Anlagen. Bitcoin, das seit Wochen seitwärts tendiert, findet bislang keinen Halt. Nach dem starken Rückgang in den vergangenen Wochen liefert die Kryptowährung keine überzeugende Trendwende.

Zentrale Unterstützungszonen rücken nun in den Fokus. Sollte Bitcoin die Marke von 65.000 Dollar nicht zurückerobern, droht weiterer Abwärtsdruck. Marktbeobachter fragen sich: Könnte es noch tiefer gehen? Die Seitwärtsbewegung nach dem jüngsten Einbruch deutet auf Verunsicherung hin.

Gold profitiert vom Marktstress

Während Bitcoin leidet, glänzt Gold. Der Goldpreis setzte am Freitag ein deutliches Ausrufezeichen und beendete den Handel bei 5.099,30 Dollar. Das Edelmetall profitiert von der Flucht in sichere Häfen. Die Nachfrage nach Gold steigt, wenn Anleger Risiko-Assets meiden – ein klarer Kontrast zu Bitcoin, das trotz seiner Rolle als digitales Gold aktuell nicht als sicherer Hafen wahrgenommen wird.

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Ein positiver Impuls kam heute von CoinShares, Europas größtem Anbieter von physisch besicherten Bitcoin-ETPs. Das Unternehmen senkte die Verwaltungsgebühr für sein Flaggschiff-Produkt BITC permanent auf 0,15 Prozent. CEO Jean-Marie Mognetti betonte, die Gebührensenkung sei strukturell und nicht nur eine Werbeaktion. Damit positioniert sich CoinShares wettbewerbsfähig gegenüber neuen Marktteilnehmern in Europa.

Doch die Gebührensenkung dürfte kurzfristig wenig am Kursverlauf ändern. Solange die handelspolitische Unsicherheit anhält und Anleger risikoscheu bleiben, dürfte Bitcoin unter Druck stehen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Unterstützung bei 65.000 Dollar hält – oder ob die Bären weiter das Kommando übernehmen.

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