Bitcoin, Zoll-Schock

Bitcoin: Zoll-Schock belastet

23.02.2026 - 20:08:32 | boerse-global.de

Donald Trumps Ankündigung höherer US-Zölle löste eine Flucht aus Risiko-Assets aus. Bitcoin fiel unter 65.000 Dollar, was zu massiven Zwangsliquidierungen führte und institutionelle Abflüsse verstärkte.

US-Präsident Donald Trump hat die Märkte mit einer neuen Zoll-Ankündigung auf dem falschen Fuß erwischt. Die Entscheidung, die globalen Zölle von 10 auf 15 Prozent anzuheben, löste eine Flucht aus Risiko-Assets aus, die auch den Kryptosektor hart trifft. Während Gold als klassischer sicherer Hafen profitiert, gerät Bitcoin massiv unter Druck und muss wichtige Unterstützungslinien aufgeben.

Massen-Liquidationen am Terminmarkt

Der Kurs der Kryptowährung rutschte im asiatischen Handel unter die psychologisch wichtige Marke von 65.000 US-Dollar. Auslöser für den Verkaufsdruck war die direkte Reaktion auf die verschärfte US-Handelspolitik, die makroökonomische Sorgen schürte. Diese Abwärtsbewegung hatte schmerzhafte Folgen für spekulative Anleger: Die Volatilität führte zu einer massiven Bereinigung am Terminmarkt.

Positionen im Wert von fast einer halben Milliarde US-Dollar wurden zwangsliquidiert, wobei es zu über 92 Prozent Marktteilnehmer traf, die auf steigende Kurse gesetzt hatten (Long-Positionen). Auch Altcoins wie Solana wurden in den Abwärtsstrudel gerissen und verzeichneten teils noch deutlichere Verluste.

Extreme Angst und institutionelle Abflüsse

Die Marktstimmung ist auf einem Tiefpunkt angelangt. Der "Crypto Fear and Greed Index" notiert bei extrem niedrigen 5 von 100 Punkten, was pure Angst unter den Anlegern signalisiert. Untermauert wird dieses Bild durch das Verhalten institutioneller Investoren: Die US-Bitcoin-Spot-ETFs verzeichnen nun die fünfte Woche in Folge Nettoabflüsse, die sich mittlerweile auf rund 3,8 Milliarden US-Dollar summieren.

Ein weiterer Warnhinweis kommt von der sogenannten "Exchange Whale Ratio". Diese Kennzahl erreichte den höchsten Stand seit 2015. Das deutet darauf hin, dass Großinvestoren ("Wale") ihre Bestände vermehrt an Börsen transferieren – ein Schritt, der oft einer Verkaufsabsicht vorausgeht.

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MicroStrategy kauft weiter

Ungeachtet der Marktturbulenzen hält MicroStrategy an seiner aggressiven Akquisitionsstrategie fest. Das Softwareunternehmen tätigte zwischen dem 17. und 22. Februar seinen 100. Bitcoin-Kauf und erwarb weitere 592 Einheiten zu einem Durchschnittspreis von rund 67.286 US-Dollar. Angesichts des aktuellen Kursrutschs unter die 65.000-Dollar-Marke sitzt das Unternehmen bei seinem Gesamtbestand von über 700.000 Bitcoin derzeit auf einem unrealisierten Buchverlust von etwa 7 Milliarden US-Dollar.

Die kurzfristige Entwicklung der Märkte bleibt fest im Griff der Geopolitik und der neuen US-Handelspolitik. Während traditionelle Aktienmärkte wie der S&P 500 ebenfalls nachgeben, erlebt Gold als Krisenschutz einen massiven Zulauf und kletterte auf ein Drei-Wochen-Hoch. Bitcoin konnte seine Erzählung als "digitales Gold" in diesem Szenario bisher nicht bestätigen und verliert im direkten Vergleich mit physischen Edelmetallen an Boden.

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