Bitcoin: Kapitalfluss schlägt Geopolitik
26.03.2026 - 14:24:33 | boerse-global.deDie geopolitische Lage im Nahen Osten spitzt sich zu und die US-Notenbank dämpft die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen. Normalerweise wäre das ein toxisches Umfeld für Risikoanlagen. Dass die größte Kryptowährung der Welt dennoch Stabilität zeigt, liegt an einem einzigen, massiven Gegengewicht: dem unermüdlichen Appetit institutioneller Investoren.
In der vergangenen Woche flossen netto 340 Millionen US-Dollar in amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs. Damit kletterte das verwaltete Vermögen dieser Fonds auf knapp 96 Milliarden Dollar. Diese Entwicklung ist bemerkenswert, da Krisen im Nahen Osten die Risikobereitschaft der Anleger üblicherweise drosseln. Stattdessen verzeichneten die Krypto-Fonds ihre stärkste Woche seit vergangenem November und bilden ein solides Fundament gegen den makroökonomischen Druck.
Doppelkatalysator am Wochenende
Am 28. März bündeln sich gleich zwei entscheidende Ereignisse. Zum einen läuft das fünftägige Verhandlungsfenster der US-Regierung mit dem Iran ab. Zum anderen veröffentlicht die US-Notenbank die PCE-Inflationsdaten. Da die Fed ihre eigene Inflationsprognose für 2026 kürzlich nach oben korrigiert hat, haben die Terminmärkte mögliche Zinssenkungen bereits auf frühestens Dezember verschoben. Ein niedriger als erwarteter PCE-Wert könnte hier überraschend für Entlastung sorgen und neues Kapital in den Kryptomarkt lenken.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?
Historische Verlustserie droht
Aktuell notiert der Kurs bei rund 69.565 US-Dollar und steuert damit auf einen negativen Monatsabschluss zu. Es wäre der sechste Monat in Folge ohne Kursgewinne – die längste derartige Durststrecke seit dem Bärenmarkt 2022, als der Zusammenbruch von Terra/Luna den Markt belastete.
Parallel dazu verlagert sich der Fokus zunehmend auf die Fundamentaldaten. Mitte März wurde der 20-millionste Bitcoin geschürft. Da in den kommenden 114 Jahren nur noch eine Million weitere Einheiten entstehen, gewinnt das Narrativ der absoluten Knappheit wieder an Bedeutung.
Die Struktur des Marktes hat sich im Vergleich zu früheren Zyklen grundlegend gewandelt. Während On-Chain-Aktivitäten von Privatanlegern unauffällig bleiben, akkumulieren die ETF-Verwahrstellen kontinuierlich weiter Bestände. Analysten von Bernstein sehen in dieser anhaltenden Unternehmensnachfrage den Hauptgrund für eine Bodenbildung und halten an ihrem Jahresendziel von 150.000 US-Dollar fest.
Bitcoin-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 26. März liefert die Antwort:
Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
So schätzen unsere Börsenprofis Bitcoin Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.

