BImA sucht Manager für Wirtschaftsministerium
09.02.2026 - 03:39:12Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) sucht einen neuen Dienstleister für das technische Gebäudemanagement des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin-Mitte. Die EU-weite Ausschreibung gilt in der Branche als prestigeträchtiges Referenzprojekt. Die Angebotsfrist endet Anfang März.
Für den Betrieb der Liegenschaft am Spreebogen gelten hohe Hürden. Bewerber müssen nicht nur Expertise für sicherheitssensible Objekte nachweisen, sondern auch strenge Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Gefragt sind Konzepte zur Energieoptimierung und innovativen Ressourcenschonung. Zudem sind umfangreiche Sicherheitsüberprüfungen für das Personal Pflicht.
Strategie: Maßgeschneiderte Lösungen statt Pauschalverträge
Die Vergabe ist Teil einer größeren Strategie. Die BImA setzt nicht mehr auf große Generalunternehmer, sondern vergibt maßgeschneiderte Verträge für einzelne Ministerien oder Liegenschaften. Ziel ist es, Effizienz und Qualität zu steigern und spezifische Nutzeranforderungen besser zu bedienen.
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Als eine der größten Immobilienbesitzerinnen Deutschlands verwaltet die BImA ein Portfolio von über 57 Millionen Quadratmetern. Neben der Bewirtschaftung übernimmt sie zunehmend auch Bauherrenaufgaben, wie eine parallele Ausschreibung für den Neubau des Entwicklungsministeriums (BMZ) zeigt.
Harte Konkurrenz um krisensichere Staatsaufträge
Der Markt für Bundesimmobilien ist hart umkämpft. Öffentliche Aufträge gelten als konjunkturstabil und sind aufgrund ihres Volumens begehrt. Der Zuschlag für das Wirtschaftsministerium wäre ein wichtiges Gütesiegel für jedes Unternehmen.
Doch der Preiskampf allein reicht nicht mehr aus. Die BImA fordert zunehmend innovative Konzepte. Themen wie die Digitalisierung zum Smart Building, Energiemanagement nach ESG-Kriterien und Cybersicherheit für die Gebäudetechnik gewinnen an Bedeutung. Die Behörde nutzt ihre Marktmacht, um die Modernisierung des gesamten Bundesbestands voranzutreiben.
Ausblick: Entscheidung dauert Monate
Nach Ende der Angebotsfrist beginnt ein mehrstufiges Prüfverfahren. Von der Bewertung der Angebote bis zur finalen Zuschlagserteilung können mehrere Monate vergehen. Der neue Dienstleister wird voraussichtlich erst in der zweiten Jahreshälfte 2026 starten.
Parallel laufen weitere Großprojekte der BImA in Berlin. Neben Sanierungen eigener Liegenschaften treibt die Bundesanstalt im Rahmen der Wohnraumoffensive auch den Neubau von Wohnungen für Bundesbedienstete voran. Weitere hochkarätige Ausschreibungen für Regierungsgebäude sind daher wahrscheinlich.
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