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Mainova AG / Bilanz zum Geschäftsjahr 2024: Mainova steigert Ergebnis ...

29.04.2025 - 12:56:00

Bilanz zum Geschäftsjahr 2024: Mainova steigert Ergebnis undInvestitionen (FOTO)Frankfurt -- Bereinigtes Konzernergebnis (EBT) bei 216,4 Mio.

Bilanz zum Geschäftsjahr 2024: Mainova steigert Ergebnis undInvestitionen (FOTO)Frankfurt (ots) -

- Bereinigtes Konzernergebnis (EBT) bei 216,4 Mio. Euro- Investitionen auf 510,9 Mio. Euro gesteigert- Kapitalerhöhung in Höhe von rund 400 Mio. Euro umgesetzt- Rechenzentrumsgeschäft durch strategische Partnerschaft gestärkt

Mainova hat 2024 das bereinigte Konzernergebnis (EBT) auf 216,4 Mio. Euro (+68,2Mio. Euro) gesteigert. Die Investitionen in Versorgungssicherheit,Dekarbonisierung und Digitalisierung erhöhte der regionale Energieversorger auf510,9 Mio. Euro (+23,1 Mio. Euro). "Unser gutes Ergebnis schafft die Grundlage,um die Leistungsfähigkeit der Energieversorgung für die Menschen und Unternehmenin Frankfurt und der Region weiter auszubauen", sagte Dr. Michael Maxelon,Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, anlässlich der heutigenBilanz-Pressekonferenz in Frankfurt am Main. Zur Finanzierung hat Mainova 2024eine Kapitalerhöhung in Höhe von rund 400 Millionen Euro umgesetzt. "Unseregestärkte Kapitalbasis ermöglicht es uns, die mit dem Aus- und Umbau desEnergiesystems verbundenen Aufgaben gut zu bewältigen," führte Maxelon aus.

Für 2025 plant Mainova Investitionen von über 600 Millionen Euro, in denkommenden fünf Jahren bis 2029 insgesamt rund 2,5 Milliarden Euro. Diese fließenschwerpunktmäßig in eines der größten Stromnetzausbauprojekte Deutschlands sowieden Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärme in Frankfurt. Mainova treibtden frühzeitigen Ausstieg aus der Kohle voran und rüstet ihr Heizkraftwerk Westbis zur Heizperiode 2026/27 zu einem wasserstofffähigen Gaskraftwerk um. Hinzukommt der Neubau des hocheffizienten Gemeinschaftskraftwerks für dieFernwärmeversorgung in Hanau, die bisher durch das Kohlekraftwerk Staudingererfolgte. Weiterhin plant Mainova die Entwicklung und den Bau weiterer Wind- undPhotovoltaikparks sowie den Ausbau der Ladeinfrastruktur in derRhein-Main-Region. Darüber hinaus investiert Mainova in die Digitalisierung,beispielsweise durch Erneuerung ihrer IT-Abrechnungsplattform. Um dem steigendenAusbildungsbedarf gerecht zu werden, vergrößert Mainova außerdem ihrNachwuchszentrum. "Mainova richtet ihr Engagement konsequent aufzukunftsweisende Geschäftsfelder aus, um die nachhaltige Entwicklung desUnternehmens zu sichern. Mit klarer strategischer Ausrichtung und umfassendenInvestitionen treiben wir diesen Transformationsprozess weiter voran", betonteMaxelon.

Als attraktiver Arbeitgeber mit spannenden Aufgaben stellt Mainova weiterFachkräfte zur Umsetzung der Energiewende in der Region ein. 2024 schuf dasUnternehmen 130 neue Arbeitsplätze und bildete 200 Nachwuchskräfte aus. DieMitarbeiterzahl stieg auf insgesamt 3.347.

Die Ergebnisse in den einzelnen Segmenten

"Im Geschäftsjahr 2024 hat sich das Segment Beteiligungen erfreulich entwickeltund einen wesentlichen Beitrag zum hohen Ergebnis geleistet. Darüber hinaus trugder Anteilsverkauf an der MainovaWebHouse im Rahmen einer strategischenPartnerschaft maßgeblich zum Ergebnis bei. Gleichzeitig belasteten eine schwacheallgemeine Wirtschaftslage, witterungsbedingte Verbrauchsrückgänge und hohePreisveränderungen an den Energiemärkten unser Geschäft. Letzteres führteinsbesondere in der Fernwärme zu einem nicht zufriedenstellenden Ergebnis.Darüber hinaus bleibt die Wettbewerbssituation in der Strom- und Gasversorgungweiter herausfordernd," sagte Maxelon.

In der Folge verringerte sich das Ergebnis der Stromversorgung auf 30,9 Mio.Euro (-8,4 Mio. Euro). Zusätzlich belasteten Forderungsausfälle infolgezunehmender Insolvenzen das Vertriebsgeschäft. Das Ergebnis der Gasversorgunglag mit 5,8 Mio. Euro (+3,8 Mio. Euro) leicht über dem niedrigen Niveau desVorjahres. In der Gasversorgung führten die hohen Preisveränderungen inVerbindung mit einer milderen Witterung zu Ergebniseinbußen. Dem gegenüberentwickelte sich das Netzgeschäft positiv.

Das Ergebnis im Segment Erzeugung und Fernwärme sank massiv um 44,2 Mio. Euroauf lediglich 4,6 Mio. Euro. Den inflationsbedingten Anstieg der allgemeinenKosten konnten die Wärmepreise nicht ausreichend decken. Hinzu kamen die hohenPreisveränderungen an den Energiemärkten sowie technische Restriktionen derKraftwerke und damit verbundene Anlagenausfälle.

Das Ergebnis im Segment Erneuerbare Energien / Energiedienstleistungen betrug-3,0 Mio. Euro (-11,8 Mio. Euro). Gesunkene Strompreise führten zu niedrigerenErgebnissen des Biomassekraftwerks Fechenheim und der Windkraftanlagen. Darüberhinaus belastete die bilanzielle Wertminderung einer Beteiligung das Ergebnis.Positiv entwickelte sich dagegen das Contracting-Geschäft.

Das Ergebnis der Wasserversorgung sank leicht auf 7,2 Mio. Euro (-1,6 Mio.Euro), trotz einer zum 1. Juli 2024 vorgenommenen Preiserhöhung.

Im Segment Beteiligungen konnte mit 117,8 Mio. Euro (+47,0 Mio. Euro) einErgebnis erzielt werden, das deutlich über den Erwartungen lag. Diesesresultierte im Wesentlichen aus höheren Beiträgen einzelner Beteiligungen.

Das Ergebnis im Segment Sonstige Aktivitäten / Konsolidierung lag bei 53,1 Mio.Euro (Vorjahr: -30,3 Mio. Euro). Dazu beigetragen hat der Verkauf von 50,1Prozent der Anteile an der Mainova WebHouse GmbH.

Ausblick für 2025

Das Geschäftsjahr 2024 war durch eine Vielzahl positiver Einmaleffekte geprägt.Für 2025 erwartet der Vorstand ein deutlich unter dem Niveau des Jahres 2024liegendes bereinigtes EBT.

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