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Beyond Burger im Deutschland-Check: Lohnt sich der Hype wirklich?

17.02.2026 - 15:27:54

Pflanzlicher Burger, echter Fleischbiss? Der Beyond Burger spaltet deutsche Grillfans – zwischen Geschmackslob, Preisfrust und Gesundheitsfragen. Wir fassen aktuelle Tests, Nutzerstimmen und Markttrends so zusammen, dass du eine klare Entscheidung treffen kannst.

Fleischgeschmack ohne Fleisch – genau das verspricht der Beyond Burger. In Supermärkten, Burgerläden und Lieferdiensten in Deutschland ist der pflanzliche Patty längst angekommen. Doch während Veggie-Fans feiern, klagen andere über Preis, Zutatenliste und Verfügbarkeit. Hier liest du kompakt, wie gut der Beyond Burger 2026 wirklich abschneidet – geschmacklich, gesundheitlich und für deinen Alltag.

Bottom Line up front: Wenn du einen möglichst fleischähnlichen, pflanzlichen Burger suchst, führt in vielen deutschen Regalen kaum ein Weg am Beyond Burger vorbei – aber du zahlst dafür mehr und musst bei den Nährwerten genau hinschauen.

Was Nutzer jetzt wissen müssen, bevor sie zur Packung greifen...

Offizielle Infos zum Beyond Burger direkt von Beyond Meat

Analyse: Das steckt hinter dem Hype

Der Beyond Burger ist ein pflanzenbasierter Patty auf Erbsenproteinbasis, der optisch, geschmacklich und vom Biss her Rindfleisch imitieren soll. Im Unterschied zu vielen klassischen Veggie-Patties zielt er weniger auf "Gemüseburger" als auf eine möglichst realistische Fleischalternative.

In Deutschland ist der Burger vor allem über Ketten wie REWE, Edeka, Kaufland und ausgewählte Bio- und Online-Händler erhältlich, oft in der Kühl- oder Tiefkühltheke. Zusätzlich setzen einige Burgerketten und Lieferdienste – etwa lokale Burgerläden in Großstädten – den Beyond Burger als Premium-Option auf die Karte.

Was deutsche Tests aktuell kritisieren – und loben

In jüngeren deutschsprachigen Tests und Video-Reviews wird der Beyond Burger vor allem für seinen überraschend fleischähnlichen Geschmack gelobt. Viele Blindverkoster merken zwar einen Unterschied, bescheinigen ihm aber den aktuell wohl "fleischigsten" Biss unter den gängigen pflanzlichen Burgern im Handel.

Gleichzeitig fällt in nahezu jedem Test ein Punkt negativ auf: der Preis pro Patty liegt deutlich über klassischen Rinderhack-Burgern und vielen Konkurrenzprodukten. Dazu kommt, dass die Rezeptur vergleichsweise stark verarbeitet ist, mit mehreren Zusatzstoffen und Aromen – etwas, das ernährungsbewusste Konsumenten skeptisch macht.

Merkmal Beyond Burger (DE-Version, gerundete Angaben)
Basiszutat Erbsenprotein, pflanzliche Öle (u.a. Raps, Kokos), Wasser
Portionsgröße ca. 113 g pro Patty
Proteingehalt hoher Proteingehalt (vergleichbar mit Rind-Burgern, genaue Werte je Packung prüfen)
Fett & Kalorien ähnlich wie bei fettreichem Rinderhack; je nach Bratart mehr oder weniger Fettaufnahme
Allergene Erbsenprotein (Hülsenfrüchte), teils Spuren von Gluten/Soja möglich – Packung beachten
Zielgruppe Flexitarier, Veganer, vegetarische Burgerfans, neugierige Fleischesser
Verfügbarkeit in Deutschland große Supermarktketten, ausgewählte Discounter-Aktionen, Online-Foodshops, Gastronomie

So schneidet der Beyond Burger in Deutschland ab

1. Geschmack & Textur

  • Viele deutsche YouTube-Tester vergleichen den Beyond Burger blind mit Rindfleisch – und sind überrascht, wie nah er an den typischen "Smashburger"-Geschmack herankommt.
  • Die Textur wird oft als saftig, leicht faserig und deutlich weniger bröselig beschrieben als bei klassischen Gemüse-Patties.
  • Ein Kritikpunkt: Im Vergleich zu gut gewürztem Rindfleisch schmeckt der Patty manchen Testern etwas zu intensiv gewürzt bzw. künstlich "rauchig" – besonders, wenn er stark angebraten wird.

2. Nährwerte & Gesundheitsaspekt

Deutsche Ernährungsblogs und Magazine verweisen regelmäßig darauf, dass der Beyond Burger zwar kein Tierleid verursacht und die Umweltbilanz gegenüber Rindfleisch deutlich verbessert, aber nicht automatisch eine "Light-Option" ist.

  • Kalorien: Auf Energiegehaltsebene liegt der Patty meist nahe an einem klassischen Rindfleisch-Burger.
  • Fett & Salz: Abhängig von der Charge mit relativ hohem Fettanteil (inkl. Kokosöl) und spürbarem Salzgehalt – das sorgt für Geschmack, ist aber nichts für jeden Tag.
  • Verarbeitung: Kritiker stören sich an der langen Zutatenliste, Befürworter argumentieren mit hoher Proteindichte ohne Cholesterin.

3. Preis & Verfügbarkeit in Deutschland

Im deutschen Handel positioniert sich der Beyond Burger klar als Premium-Produkt. Im direkten Regalvergleich liegen Hausmarken und Konkurrenz-Burger (z.B. auf Soja- oder Weizenbasis) meist darunter. Hinzu kommt: Je nach Region ist die Verfügbarkeit schwankend – gerade in ländlichen Gebieten findet man den Burger eher in größeren Märkten oder online.

  • In Großstädten wie Berlin, Hamburg, München oder Köln gehört der Patty inzwischen zum Standardrepertoire vieler Supermärkte.
  • Discounter führen ihn eher in Aktionswochen oder setzen auf Eigenmarken-Alternativen.
  • Online-Lebensmittelshops und vegane Spezialhändler sichern die Versorgung auch dort, wo Märkte hinterherhinken.

4. Nachhaltigkeit & Klima-Argument

Aus Klimasicht kommt der Beyond Burger in internationalen Studien deutlich besser weg als Rindfleisch. Der CO?-Fußabdruck und der Wasserverbrauch pro Patty sind erheblich niedriger als bei einem klassischen Beef-Burger – das ist einer der Hauptgründe, warum viele deutsche Medien ihn als "Klimaburger" einordnen.

Gleichzeitig wird in der deutschen Debatte betont, dass der Burger kein Ersatz für unverarbeitete Lebensmittel ist, sondern eher eine Brücke für Menschen, die ihren Fleischkonsum reduzieren möchten, ohne auf das gewohnte Geschmackserlebnis zu verzichten.

5. Praxis: Braten, Grillen, Zubereitung

  • Auf dem Grill und in der Pfanne verhält sich der Beyond Burger erstaunlich ähnlich wie Hackfleisch – er bräunt, bildet Kruste und bleibt innen saftig, wenn die Hitze stimmt.
  • Wichtig: Viele deutsche Tester empfehlen, die Zubereitungshinweise genau zu beachten. Zu langes Grillen trocknet den Patty aus und verstärkt den künstlich-rauchigen Eindruck.
  • Beim Würzen genügt oft weniger als bei Rindfleisch, weil der Patty selbst schon aromatisiert ist – Salz, Pfeffer und etwas frische Zwiebel reichen vielen aus.

Für wen lohnt sich der Beyond Burger in Deutschland?

1. Flexitarier & neugierige Fleischesser

Wenn du Fleisch magst, aber aus Umwelt- oder Tierwohlgründen reduzieren willst, bist du die Kernzielgruppe. Der Beyond Burger ist bewusst so gestaltet, dass er möglichst nah an den Klassiker vom Grill herankommt. Viele deutsche Tester empfehlen ihn als Einstiegsprodukt in die Welt der Fleischalternativen.

2. Veganer & Vegetarier

Für vegane oder vegetarische Nutzer ist der Burger vor allem dann spannend, wenn sie den Fleischgeschmack vermissen oder für soziale Anlässe (Grillabende, Burgerpartys) eine Option suchen, die optisch und geschmacklich nicht "aus der Reihe fällt".

Wer lieber naturbelassene Lebensmittel isst und auf stark verarbeitete Produkte verzichtet, wird mit dem Beyond Burger eher weniger glücklich – hier greifen viele lieber zu Linsen-, Bohnen- oder Gemüsepatties.

3. Familien & Alltagsküche

In Familienhaushalten wird der Beyond Burger oft als ab und zu Highlight gehandelt: Die Kids bekommen Burger, die Eltern reduzieren Fleischkonsum. Der Haken sind die Kosten – im Wocheneinkauf kann sich das schnell summieren, wenn mehrere Personen davon satt werden sollen.

Das sagen die Experten (Fazit)

Übergreifend lässt sich aus aktuellen deutschen Tests, Social-Media-Reaktionen und Ernährungsanalysen folgendes Bild zeichnen:

  • Geschmack & Mundgefühl: Der Beyond Burger gehört nach wie vor zu den überzeugendsten Fleischimitaten im deutschen Handel. Gerade vom Grill kann er viele Skeptiker überraschen.
  • Ernährung & Gesundheit: Ein Fortschritt gegenüber Rindfleisch in Sachen Tierwohl und Klima, aber kein Freifahrtschein. Kalorien, Fett und Salz sollten genauso beachtet werden wie bei einem herkömmlichen Burger.
  • Preis & Marktposition: Der Burger bleibt ein Premium-Produkt. Wer knapp kalkuliert, findet günstigere Alternativen – muss dann aber meist beim Fleischgefühl Abstriche machen.
  • Deutscher Markt: In urbanen Regionen ist der Beyond Burger inzwischen fester Bestandteil des pflanzlichen Sortiments. Auf dem Land und in kleineren Märkten ist er teils noch eine Art "Event-Produkt".
  • Gesamturteil: Für alle, die einen möglichst fleischähnlichen, pflanzlichen Burger wollen und bereit sind, mehr zu zahlen, ist der Beyond Burger 2026 weiterhin eine der spannendsten Optionen. Wer hingegen vor allem günstig, simpel und möglichst unverarbeitet essen möchte, greift besser zu anderen Alternativen.

Unterm Strich gilt: Der Beyond Burger ist weniger ein Diätprodukt, sondern ein Komfortprodukt mit besserer Klima- und Tierwohlbilanz als Rindfleisch. Wenn du genau das suchst und die Zutatenliste für dich in Ordnung ist, wird er deine Burgerküche in Deutschland ziemlich sicher auf ein neues, pflanzliches Level heben.

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