Bewegungsmangel verursacht Millionen Schlaganfälle
18.02.2026 - 17:48:12Bewegungsmangel ist einer der größten vermeidbaren Risikofaktoren für Schlaganfälle. Eine neue Meta-Analyse bestätigt jetzt: Selbst wenig regelmäßige Bewegung senkt das Risiko drastisch. Weltweit werden rund eine Million Schlaganfälle pro Jahr direkt mit körperlicher Inaktivität in Verbindung gebracht.
So schadet Sitzen dem Gehirn
Langes Sitzen fördert die klassischen Risikofaktoren für einen Schlaganfall: Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, hohe Cholesterinwerte und Fettleibigkeit. Regelmäßige Aktivität hingegen reguliert den Blutdruck, stabilisiert den Blutzucker und verbessert die Blutfettwerte.
Die World Stroke Organization gibt eine klare Marschroute: Schon moderate Bewegung an fünf Tagen pro Woche für je 30 Minuten kann das persönliche Risiko um bis zu 25 Prozent senken. Der Grund? Bewegung stärkt das Herz-Kreislauf-System, verbessert die Durchblutung und hält die Blutgefäße elastisch. Ohne diesen Impuls verlieren die Gefäße an Flexibilität – die perfekte Grundlage für gefährliche Blutgerinnsel.
Studie: Jede Minute zählt
Die jüngste Auswertung von 15 Studien mit über 750.000 Teilnehmern liefert eine ermutigende Botschaft: Jede Bewegung hilft.
- Selbst wer die offizielle WHO-Empfehlung von 150 Minuten Bewegung pro Woche nicht erreicht, hat ein um 18 Prozent geringeres Risiko als ein völlig Inaktiver.
- Wer die Richtwerte erfüllt oder übertrifft, kann sein Risiko sogar um bis zu 29 Prozent senken.
Der größte gesundheitliche Gewinn entsteht also beim Schritt von gar keiner zu wenigstens ein bisschen Bewegung. Eine klare Ansage an alle Sportmuffel.
Warum auch Junge betroffen sind
Schlaganfall ist kein reines Altersleiden. Die Zahlen bei Erwachsenen unter 55 Jahren steigen besorgniserregend. Neben traditionellen Ursachen gelten hier chronischer Stress und Bewegungsmangel als zentrale Treiber.
Auch nicht-traditionelle Faktoren wie bestimmte Migräneformen gewinnen an Bedeutung. Doch der modifizierbare Grundpfeiler bleibt derselbe: ein inaktiver Lebensstil. Die Prävention muss deshalb viel früher ansetzen.
Die Lösung liegt im Alltag
Unsere Gesellschaft sitzt zu viel. Neue Leitlinien, wie die der American Stroke Association, fordern Ärzte bereits auf, das Sitzverhalten ihrer Patienten aktiv anzusprechen.
Die Lösung ist simpler, als viele denken: Es geht nicht um Hochleistungssport.
* Treppe statt Aufzug
* Spaziergang in der Mittagspause
* Fahrrad statt Auto für den Arbeitsweg
Ziel ist die konsequente Reduzierung stundenlanger, unbewegter Phasen. Eine der wirksamsten Investitionen in die eigene Gesundheit.
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