Betrüger fälschen Zahlungsbestätigungen auf Kleinanzeigen-Portalen
19.01.2026 - 17:51:12Behörden warnen vor einer neuen Welle von Betrugsfällen auf Online-Kleinanzeigen-Portalen. Verkäufer werden mit professionell gefälschten Zahlungsbestätigungen getäuscht und verlieren so ihre Ware – ohne jemals Geld zu erhalten. Die Masche zielt gezielt auf private Anbieter ab.
Das Muster ist immer ähnlich: Nach der ersten Kontaktaufnahme auf dem Portal drängt der angebliche Käufer darauf, auf externe Messenger wie WhatsApp umzusteigen. Damit umgeht er die Sicherheitsvorkehrungen der Plattform. Anschließend wird eine angeblich sichere Bezahlmethode vorgeschlagen, oft unter Missbrauch von Begriffen wie „Sicher bezahlen“.
Der entscheidende Schlag ist die gefälschte Bestätigung. Sie kommt als Link zu einer Phishing-Webseite, als manipulierte E-Mail oder QR-Code. Die Fälschungen sind oft täuschend echt – mit korrekten Artikeldetails und persönlichen Daten. Wer darauf vertraut und die Ware verschickt, geht leer aus.
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Die goldene Regel: Im eigenen Konto nachsehen
Polizei und Verbraucherschützer sind sich einig: Der einzige verlässliche Beweis für eine Zahlung ist der eigene Kontostand. Verkäufer sollten sich nie allein auf zugesandte Belege, Screenshots oder E-Mails verlassen. Die Ware sollte erst den Besitzer wechseln, wenn das Geld tatsächlich eingegangen ist.
Typische Warnsignale für einen Betrugsversuch sind:
* Der Drang, die Kommunikation schnell von der Plattform wegzuführen.
* Druck, die Transaktion besonders schnell abzuwickeln.
* Die Ablehnung von Barzahlung bei Abholung oder des offiziellen Plattform-Bezahlsystems.
Was tun, wenn man betrogen wurde?
Wer Opfer geworden ist, sollte sofort handeln. Der erste Schritt ist die Strafanzeige bei der Polizei, in vielen Bundesländern auch online möglich. Wichtig ist, alle Beweise zu sichern:
- Screenshots der Anzeige und des Chatverlaufs
- Die gefälschte Zahlungsbestätigung
- Alle bekannten Daten des Betrügers (Profilname, Handynummer)
Zusätzlich muss der Vorfall unbedingt dem Plattform-Betreiber gemeldet werden. Dieser kann das betrügerische Konto sperren und so weitere Schäden verhindern. Auch wenn die Chancen auf Rückerstattung oft gering sind, sind diese Meldungen essenziell, um die Täter zu verfolgen.
Warum die Masche so gut funktioniert
Die Betrüger spielen geschickt mit dem Vertrauen und der Gutgläubigkeit der Verkäufer. Sie nutzen die Schnelligkeit und Anonymität der Online-Märkte aus. Die Professionalisierung der Fälschungen macht es für Laien immer schwerer, Echtheit von Betrug zu unterscheiden.
Sicherheitsbehörden beobachten, dass solche Betrugsmuster – darunter auch komplexe Dreiecksbetrügereien – oft von international organisierten Gruppen durchgeführt werden. Die Digitalisierung des Handels bietet ihnen immer neue Angriffspunkte.
Kann künstliche Intelligenz die Fälschungen in Zukunft noch perfekter machen? Experten halten das für wahrscheinlich. Umso wichtiger wird die Wachsamkeit der Nutzer. Die Grundregeln bleiben jedoch bestehen: Transaktionen innerhalb der Plattform durchführen, keine Links von Unbekannten öffnen und immer erst auf das eigene Konto vertrauen.
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