Bern, Digitaloffensive

Bern startet Digitaloffensive für bürgernahe Verwaltung

20.01.2026 - 23:56:12

Die Stadt Bern modernisiert mit ihrer Strategie „Einfach für alle“ Verwaltungsdienstleistungen und setzt dabei auf Inklusion, Nachhaltigkeit und digitale Kompetenzen.

Die Schweizer Hauptstadt stellt ihre Verwaltung auf digitale Beine. Mit der neuen Strategie „Einfach für alle“ will Bern Dienstleistungen modernisieren und für alle zugänglich machen. Die Umsetzung von über 200 Projekten hat bereits begonnen.

Fünf Pfeiler für den digitalen Wandel

Der Gemeinderat verabschiedete die Strategie am 15. Januar. Sie ersetzt den Plan von 2021 und setzt klare Prioritäten. Im Zentrum stehen Inklusion, Nachhaltigkeit und digitale Kompetenzen.

Die Strategie ruht auf fünf Säulen. „Wandel aktiv gestalten“ betont den kulturellen Aspekt der Digitalisierung. „Inklusive Gemeinschaft“ soll sicherstellen, dass niemand abgehängt wird – unabhängig von Alter oder Fähigkeiten. Die „Digitale Infrastruktur“ soll Services effizienter und rund um die Uhr verfügbar machen. Dabei bleibt der persönliche Kontakt wichtig.

Digitale Nachhaltigkeit“ bringt ökologische Ziele mit Technologie in Einklang. Der fünfte Punkt, „Digitale Kompetenzen“, fördert die Fähigkeiten der Mitarbeiter. Sie gelten als Schlüssel für den Erfolg.

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Portfolio steuert über 200 Projekte

Die konkrete Arbeit läuft bereits. Ein städtisches Digitalportfolio bündelt die Umsetzung. Es umfasst mehr als 200 Vorhaben in verschiedenen Programmen. So soll die Vision Wirklichkeit werden.

Zu den Kernprogrammen gehört das „BernPortal“. Es baut den digitalen Service public aus. „HR4you“ modernisiert Personalprozesse. „Neue digitale Zusammenarbeit“ vereinfacht die interne Kooperation. „Data Excellence“ rückt datenfokussierte Aspekte in den Mittelpunkt.

Auch die Schulinformatik-Plattform wird weiterentwickelt. Die Digitalisierung durchdringt somit alle Bereiche – von internen Abläufen bis zum Bürger-Service.

Kampf gegen die digitale Spaltung

Ein zentrales Versprechen ist die Teilhabe. Die Stadt will einer digitalen Spaltung der Gesellschaft entgegenwirken. Lösungen sollen unterschiedliche Sprachen, Fähigkeiten und Hintergründe berücksichtigen. Barrierefreiheit ist ein leitendes Prinzip für alle neuen Angebote.

Gleichzeitig legt Bern höchsten Wert auf Datenschutz und Sicherheit. Der verantwortungsvolle Umgang mit Daten wird betont. Parallel soll die Nutzung von Open Government Data gefördert werden. Freizugängliche Verwaltungsdaten sollen Innovation und Vertrauen stärken.

Neue Technologien kommen nur zum Einsatz, wo sie einen klaren Nutzen bringen. Künstliche Intelligenz oder Cloud-Lösungen werden nicht als Selbstzweck verfolgt.

Dynamischer Prozess mit langem Atem

Die Verantwortlichen sehen die Strategie als dynamischen Ansatz. Sie wird regelmäßig überprüft und angepasst. Die Digitalisierung ist ein langfristiger, lernorientierter Prozess.

Für die Bürger werden die ersten Ergebnisse am Ausbau des BernPortals sichtbar. Intern sollen moderne HR-Systeme und digitale Zusammenarbeit die Effizienz steigern. Langfristig positioniert sich Bern als moderne, bürgernahe und digital kompetente Stadt. Der digitale Wandel soll stets im Einklang mit den Werten des Service public stehen.

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