Beiersdorf Aktie: Durchwachsen
02.03.2026 - 20:49:00 | boerse-global.deBeiersdorf hat am Montagabend Zahlen für 2025 vorgelegt und dabei die Markterwartungen erfüllt – mehr aber auch nicht. Der DAX-Konzern steigerte seine operative Marge leicht auf 14,0 Prozent, doch das Umsatzwachstum fiel mit 2,4 Prozent organisch deutlich schwächer aus als in den Vorjahren. Die Aktie reagierte prompt und verlor im nachbörslichen Handel über sechs Prozent.
Der Konzernumsatz lag 2025 bei 9,85 Milliarden Euro. Im Consumer-Bereich wuchs der Umsatz organisch um 2,5 Prozent, bei Tesa waren es 1,8 Prozent. Das bereinigte EBIT kletterte minimal auf 1,38 Milliarden Euro von 1,37 Milliarden im Vorjahr. Der Konzerngewinn legte auf 955 Millionen Euro zu – ein Plus von 27 Millionen Euro gegenüber 2025.
Nivea enttäuscht
Besonders auffällig: Die Kernmarke Nivea wuchs nur um mickrige 0,9 Prozent. Das gesamte Hautpflegegeschäft kam immerhin auf 3,7 Prozent Wachstum. Beiersdorf verweist auf ein verlangsamtes Wachstum des Hautpflegemarkts und ein volatiles konjunkturelles Umfeld.
Für 2026 gibt sich der Konzern entsprechend zurückhaltend. Man rechnet bestenfalls mit einem leichten organischen Umsatzwachstum – im schlechtesten Fall stagniert der Umsatz. Die operative Marge soll "leicht unter" dem Vorjahresniveau liegen. Bereits im ersten Quartal erwartet Beiersdorf im Consumer-Bereich ein Ergebnis unterhalb der Ganzjahresspanne. Schuld seien Störungen im US-Einzelhandel, Probleme im chinesischen Reiseeinzelhandel und ein geringerer Innovationsbeitrag bei Nivea.
Aktienrückkauf als Trostpflaster
Auch Tesa kämpft mit Gegenwind, insbesondere im schwächelnden Automobilsektor. Die operative Marge wird hier ebenfalls unter Vorjahr erwartet.
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Um die Aktionäre bei Laune zu halten, kündigte Beiersdorf ein neues Aktienrückkaufprogramm an. In den nächsten zwei Jahren sollen Papiere für bis zu 750 Millionen Euro zurückgekauft werden. Die Dividende bleibt bei 1,00 Euro je Aktie – wie schon im Vorjahr.
Die Börse honoriert diese Mischung aus stagnierenden Aussichten und Aktienrückkäufen nicht. Die Anleger hatten offenbar auf mehr gehofft.
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