BASF Aktie: China-Werk und Goldman-Rückenwind
02.04.2026 - 15:51:52 | boerse-global.deBASF hat am 26. März seinen neuen Produktionsstandort im südchinesischen Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen — und das zu einem bemerkenswert günstigen Preis. Mit rund 8,7 Milliarden Euro blieb das Großprojekt deutlich unter dem ursprünglichen Budget. Pünktlich und unter Plan: Das ist in der Chemiebranche keine Selbstverständlichkeit.
Die Anlage läuft noch nicht auf voller Kapazität, weitere Ausbaustufen sind geplant. BASF stuft das Investitionsrisiko in China dabei nicht höher ein als in anderen großen Märkten — eine Aussage, die angesichts der geopolitischen Großwetterlage Gewicht hat.
Goldman Sachs hebt Kursziel auf 63 Euro
Zeitgleich mit der China-Nachricht meldete sich Goldman Sachs zu Wort. Analystin Georgina Fraser erhöhte das Kursziel am heutigen Donnerstag von 61 auf 63 Euro und bestätigte das „Buy"-Rating. Besonders auffällig: Die Bank schraubte ihre EBITDA-Prognose für das erste Quartal 2026 um 16 Prozent nach oben — das liegt rund 5 Prozent über dem Marktkonsens. Bei einem aktuellen Kurs von knapp 51 Euro ergibt sich damit ein impliziertes Aufwärtspotenzial von über 23 Prozent.
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Geteilte Meinungen vor den Q1-Zahlen
Nicht alle Analysten folgen diesem Optimismus. Die UBS hob ihr Kursziel gestern zwar von 47 auf 52 Euro an, blieb aber bei „Neutral". Analyst Geoff Haire liegt mit seiner EBITDA-Schätzung für das erste Quartal rund 3 Prozent unter dem Konsens und warnt vor den Folgen des Iran-Kriegs für Lieferketten und Margen. Barclays bleibt mit „Underweight" und einem Kursziel von 40 Euro die skeptischste Stimme — mit Verweis auf BASFs Rohstoffabhängigkeit, die durch die Unsicherheiten im Nahen Osten besonders exponiert sei.
Während der DAX am Donnerstag nach Äußerungen von US-Präsident Trump zum Iran-Konflikt zeitweise bis zu 1,9 Prozent nachgab, hielt sich die BASF-Aktie stabil. Die Q1-Zahlen am 30. April werden zeigen, ob Goldman Sachs' optimistische EBITDA-Schätzung Substanz hat — und ob der seit Jahresbeginn aufgelaufene Kursgewinn von rund 14 Prozent weiter Bestand hat.
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