Barrick Mining: Umbau und Rekordgewinne
03.03.2026 - 00:39:20 | boerse-global.deBarrick Mining startet mit einer aggressiven strategischen Neuausrichtung in den März 2026. Neben einem komplett erneuerten Führungsteam treibt der Konzern die Abspaltung seiner nordamerikanischen Vermögenswerte voran. Untermauert wird dieser Umbau durch operative Stärke: Das Unternehmen meldet Rekord-Cashflows und eine massive Anhebung der Aktionärsvergütung.
Finanzielle Basis stärkt Strategie
Die Bücher für 2025 sind geschlossen und zeigen ein Unternehmen, das über hohe Liquidität verfügt. Im vierten Quartal erzielte Barrick einen Umsatz von 6,00 Milliarden Dollar und einen freien Cashflow von 1,62 Milliarden Dollar. Diese finanziellen Mittel fließen direkt an die Anteilseigner zurück: Das Board genehmigte eine Quartalsdividende von 0,42 Dollar je Aktie – eine Steigerung um 140 Prozent gegenüber dem Vorquartal.
Zusätzlich kaufte das Unternehmen im vergangenen Jahr eigene Aktien im Wert von 1,5 Milliarden Dollar zurück. Diese Maßnahmen zur Kapitalallokation spiegeln sich auch im Kurs wider, der seit Jahresanfang bereits um rund 15 Prozent zulegen konnte.
Der Weg zum Nordamerika-IPO
Zentraler Bestandteil der Zukunftsplanung ist die geplante Börsennotierung der nordamerikanischen Gold-Assets unter dem internen Namen „NewCo“ gegen Ende 2026. Um diesen komplexen Prozess zu steuern, hat CEO Mark Hill das Management neu aufgestellt. Mit Helen Cai als neuer Finanzchefin und James J. McGuire für Recht und Politik holt sich Barrick gezielt Expertise für Fusionen, Übernahmen und Regulierungsfragen an Bord.
Ein potenzielles Hindernis bleibt jedoch die Governance des Nevada-Joint-Ventures. Berichten zufolge besitzt Partner Newmont vertragliche Vorkaufsrechte, die eine einfache Übertragung der Assets in die neue Gesellschaft blockieren könnten, bevor Dritte zum Zug kommen.
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Wachstumstreiber und Prognose
Operativ liegt der Fokus auf dem Fourmile-Projekt in Nevada, wo sich die ausgewiesenen Ressourcen im zweiten Jahr in Folge verdoppelt haben. Für das Gesamtjahr 2026 plant der Konzern eine Goldproduktion zwischen 2,90 und 3,25 Millionen Unzen. Interessant ist hierbei die Kostenkalkulation, die auf einem Goldpreis von 4.500 Dollar je Unze basiert – ein Indikator für das Preisumfeld, mit dem Barrick rechnet.
Der Fahrplan für die kommenden Monate ist klar definiert: Neben der Expansion im Kupfergeschäft in Sambia und Pakistan liegt die Priorität auf der Vorbereitung des Börsengangs der Nordamerika-Sparte. Ob der Zeitplan bis Ende 2026 hält, wird maßgeblich von den Verhandlungen mit Newmont und der erfolgreichen Integration der neuen Führungsriege abhängen.
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