Barrick, Aktie

Barrick Aktie: Umbau geht weiter

25.02.2026 - 12:43:40 | boerse-global.de

Der Goldkonzern beruft neue Vorstände für Rechts- und Regierungsangelegenheiten, während parallel die Börsennotierung einer neuen Einheit und starke Quartalszahlen im Fokus stehen.

Barrick Aktie: Umbau geht weiter - Foto: über boerse-global.de
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Barrick setzt den Umbau der Führungsebene fort. Mit zwei neuen Top-Personalien will der Konzern seine Rechts-, Compliance- und Regierungsarbeit stärker aufstellen – und das in einer Phase, in der parallel große strategische Projekte vorbereitet werden. Was steckt hinter den neuen Rollen und wie passt das zu den jüngsten Ankündigungen?

Zwei neue Rollen im Vorstand

Wie Barrick gestern mitteilte, beruft das Unternehmen James J. McGuire zum Chief Legal and Policy Officer und Woo Lee zum Chief Global Affairs Officer. Beide berichten direkt an CEO Mark Hill und ziehen in das Executive Committee ein.

McGuire kommt von der Kanzlei Greenspoon Marder LLP, zuletzt als Litigation Partner sowie Managing Partner des New Yorker Büros. Zuvor war er Bundesstaatsanwalt (federal criminal prosecutor) im Southern District of New York. Bei Barrick verantwortet er künftig Recht, Compliance, Regulierung und Public Policy.

Im Zuge der Neuordnung wechselt Poupak Bahamin in die Rolle General Counsel und Chief Compliance Officer und bleibt ebenfalls im Executive Committee.

Woo Lee rückt nach elf Jahren auf

Woo Lee ist seit elf Jahren im Unternehmen. Zuletzt führte er als Senior Vice President den Bereich Government & Corporate Affairs für den Raum Asia Pacific. Als Chief Global Affairs Officer soll er nun die weltweite Government-Affairs-Strategie über alle Märkte hinweg steuern und Beziehungen zu Regierungen sowie staatlichen Akteuren (sovereign relationships) managen.

Rekordzahlen und IPO-Vorbereitung als Hintergrund

Die Personalentscheidungen folgen wenige Wochen nach den im Februar vorgelegten Rekordzahlen für 2025 bzw. das vierte Quartal. Barrick meldete im Q4 unter anderem 871.000 Unzen Goldproduktion (+5% gegenüber Q3) und einen Umsatz von 6,00 Mrd. US-Dollar (+65% gegenüber Vorjahr). Der operative Cashflow lag bei 2,73 Mrd. US-Dollar, der Free Cashflow bei 1,62 Mrd. US-Dollar. Beim Gewinn je Aktie nannte Barrick 1,43 US-Dollar (+88% gegenüber Q3). Zum Jahresende belief sich der Kassenbestand auf 6,71 Mrd. US-Dollar (+65% gegenüber 2024).

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Dazu kam eine Quartalsdividende von 0,42 US-Dollar je Aktie, laut Unternehmen 140% mehr als in Q3. Neu ist zudem eine Dividendenpolitik, die eine Gesamtausschüttung von 50% des zurechenbaren Free Cashflows auf annualisierter Basis anpeilt.

Ein weiterer Schwerpunkt: die geplante Börsennotierung einer neuen Einheit („NewCo“) mit nordamerikanischen Gold-Assets. Der Verwaltungsrat hat laut Mitteilung die Vorbereitung des IPO autorisiert; der Abschluss wird bis Ende 2026 erwartet. Nach Reuters-Angaben sollen dabei 10–15% der nordamerikanischen Assets platziert werden, während Barrick die Kontrolle behalten will. In „NewCo“ sollen unter anderem Beteiligungen an Nevada Gold Mines und Pueblo Viejo sowie das vollständig gehaltene Fourmile-Projekt gebündelt werden.

Für 2026 stellte Barrick zudem eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Mio. Unzen in Aussicht. Die All-in Sustaining Costs sollen bei 1.760 bis 1.950 US-Dollar je Unze liegen – auf Basis einer im Bericht genannten Goldpreis-Annahme von 4.500 US-Dollar je Unze. Im Jahr 2025 kaufte der Konzern außerdem rund 51,9 Mio. Aktien für 1,5 Mrd. US-Dollar zurück (etwa 3,0% der ausstehenden Aktien) und weist eine gesamte Kapitalrückgabe an Aktionäre von 2,39 Mrd. US-Dollar aus.

Die neuen Ernennungen fügen sich damit in eine Phase ein, in der Barrick sowohl die Kapitalmarkt-Agenda (IPO-Vorbereitung) als auch den operativen Rahmen (Regulierung, Government Affairs) sichtbar enger verzahnt. Bis Ende 2026 dürfte vor allem der Fortschritt bei „NewCo“ zum Taktgeber für weitere Schritte werden.

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