Banco Macro Aktie: Milliarden-Dividende geplant
01.03.2026 - 14:00:42 | boerse-global.deBanco Macro B plant eine umfangreiche Ausschüttung an seine Aktionäre und legt zeitgleich die Bilanz für das vierte Quartal vor. Während der Umsatz die Erwartungen der Analysten deutlich übertraf, blieb das Ergebnis je Aktie hinter den Schätzungen zurück. Können die geplanten Dividendenzahlungen von bis zu 300 Milliarden ARS die gemischten operativen Zahlen ausgleichen?
Ausschüttung in Milliardenhöhe geplant
Für die ordentliche Generalversammlung am 8. April 2026 hat der Vorstand einen konkreten Vorschlag zur Gewinnverwendung erarbeitet. Im Mittelpunkt steht die Freigabe von bis zu 300 Milliarden ARS aus den optionalen Rücklagen für Dividendenzahlungen. Diese Ausschüttung kann in bar, in Sachwerten oder einer Kombination aus beidem erfolgen.
Bevor die Aktionäre profitieren, ist jedoch eine formale Hürde zu nehmen. Der Plan steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die argentinische Zentralbank. Parallel dazu sieht der Vorstand vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2025 in Höhe von 290,44 Milliarden ARS zu verwenden, wovon der Großteil in einen Reservefonds für künftige Ausschüttungen fließen soll.
Umsatz schlägt Erwartungen deutlich
Die Ergebnisse des vierten Quartals 2025 liefern eine gemischte Datenbasis. Mit einem Quartalsumsatz von 898,24 Millionen USD übertraf das Institut die Markterwartungen von 763,1 Millionen USD spürbar. Beim Gewinn pro Aktie (EPS) verfehlte die Bank mit 1,12 USD hingegen die Konsensschätzung der Analysten, die im Vorfeld bei 1,79 USD gelegen hatte.
Trotz des verfehlten Gewinnziels stabilisierte sich die Lage im Vergleich zum Vorquartal. Nach vorangegangenen Verlusten erwirtschaftete das Institut im vierten Quartal einen Nettogewinn von 100,1 Milliarden ARS. Im Vorjahresvergleich liegt dieser Wert jedoch um 26 Prozent niedriger.
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Stabiles Kapital trotz Inflationsdruck
Das operative Ergebnis vor Personal- und Verwaltungskosten stieg im Berichtsquartal auf 1,17 Billionen ARS, was einem Zuwachs von 39 Prozent gegenüber dem Vorquartal entspricht. Die Bank profitiert von einer schrittweisen Normalisierung des geldpolitischen Rahmens in Argentinien. Die hohen Anforderungen durch die Inflation bleiben jedoch ein bestimmender Faktor für die Bilanzierung.
Mit einer Kernkapitalquote (Tier 1 Ratio) von 30,6 Prozent weist das Institut weiterhin eine solide Kapitalbasis aus. Insgesamt summierte sich der Nettogewinn für das gesamte Geschäftsjahr 2025 auf 290,7 Milliarden ARS. Die Entscheidung über die finale Ausschüttung und die strategische Ausrichtung fällt auf der Generalversammlung am 8. April.
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