Avantis EM ETF: Milliarden-Zuflüsse
25.02.2026 - 06:06:19 | boerse-global.deWährend viele Anleger ihren Blick weiterhin fest auf die US-Technologiegiganten richten, verschieben sich die Kapitalströme zusehends in Richtung der Schwellenländer. Der Avantis Emerging Markets Equity ETF (AVEM) konnte allein im vergangenen Monat Nettozuflüsse in Höhe von 1,38 Milliarden US-Dollar verzeichnen. Dieser Trend verdeutlicht das wachsende Interesse an einer breiteren Diversifikation und der gezielten Suche nach unterbewerteten Qualitätsunternehmen.
Fokus auf Qualität und Bewertung
Hinter dem Erfolg des AVEM steht eine aktive Anlagestrategie, die sich deutlich von klassischen, nach Marktkapitalisierung gewichteten Indizes abhebt. Das Management konzentriert sich gezielt auf Unternehmen, die trotz hoher Profitabilität eine vergleichsweise niedrige Bewertung aufweisen. Warum entscheiden sich Investoren gerade jetzt vermehrt für diesen aktiven Ansatz?
Ein wesentlicher Grund dürfte in der Hoffnung liegen, durch eine fundamentale Analyse die typischen Klumpenrisiken in Schwellenländer-Indizes zu umgehen. Mit einer Gesamtkostenquote von 0,33 % positioniert sich der Fonds zudem deutlich preiswerter als der Durchschnitt vergleichbarer aktiv gemanagter Produkte, die oft mit Gebühren um 0,50 % zu Buche schlagen.
Regionale Schwerpunkte und Schwergewichte
Die geografische Ausrichtung des Portfolios spiegelt die aktuelle wirtschaftliche Dynamik in Asien wider. Mit einem Anteil von über 23 % bildet China das Fundament, dicht gefolgt von Taiwan und Südkorea. In den Top-Positionen finden sich bekannte Branchengrößen wie Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC), Samsung Electronics und Tencent.
Diese Auswahl zielt darauf ab, von langfristigen Trends wie dem technologischen Fortschritt in Fernost oder der wachsenden Mittelschicht in Indien zu profitieren. Dass diese Strategie zuletzt aufging, zeigt die Performance: Seit Jahresanfang verzeichnet der ETF ein Plus von 12,50 %. Gestern markierte der Kurs bei 88,74 USD zudem ein neues 52-Wochen-Hoch.
Die Kombination aus einer disziplinierten Auswahl profitabler Unternehmen und einer attraktiven Kostenstruktur hat den AVEM zu einem gefragten Instrument für den Zugang zu den Schwellenmärkten gemacht. Die jüngsten Mittelzuflüsse unterstreichen, dass Investoren derzeit bereit sind, Kapital abseits der etablierten westlichen Märkte zu allokieren. Da der ETF nun unmittelbar an seinem Jahreshöchststand notiert, bleibt die weitere Entwicklung der asiatischen Technologiewerte der entscheidende Faktor für das kommende Quartal.
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