Atlassian warnt vor „Zombie-Projekten“ als Energiefresser
28.01.2026 - 10:39:12Ein aktueller Bericht des Software-Unternehmens Atlassian identifiziert sogenannte „Zombie-Projekte“ als größte Bremsklötze in Unternehmen. Diese Vorhaben leben weder richtig noch sterben sie – und binden wertvolle Ressourcen, die für wichtige Großprojekte fehlen. Die Lösung für 2026 liegt nicht in mehr Tempo, sondern in radikaler Reduktion.
Die Ära des hektischen Multitaskings ist vorbei. Experten wie Cal Newport setzen auf „Slow Productivity“. Das Konzept passt die Arbeitsweise an den menschlichen Rhythmus an – nicht an die Geschwindigkeit ständiger Benachrichtigungen. Die Strategie ist simpel:
- Weniger ist mehr: Nur eine handvoll aktiver Projekte zulassen.
- Obsessive Qualität: Der Fokus verschiebt sich von der Menge der erledigten Aufgaben zum Wert des Beitrags.
- Natürliches Tempo: Intensive Phasen müssen sich mit Erholung abwechseln.
Daten von ActivTraks „Productivity Lab“ stützen diesen Ansatz: In fokusorientierten Umgebungen stieg die produktive Zeit an – trotz leicht gesunkener Arbeitszeit.
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So bekämpfen Sie die digitalen Energieräuber
Der Atlassian-Report zeigt ein drastisches Bild: Fortune-500-Unternehmen verschwenden jährlich Milliarden Stunden mit der Verwaltung stagnierender Projekte. Für Einzelne und Teams leitet sich daraus eine harte Regel ab: die „Kill-List“.
Erfolgreiche Projektmanager beenden regelmäßig alles, was nicht direkt auf die Kernziele einzahlt. Diese „Hygiene der Aufmerksamkeit“ ist entscheidend. Denn ständiges Wechseln zwischen Projekten erzeugt einen „Attention Residue“ (Aufmerksamkeitsrückstand), der konzentriertes Arbeiten unmöglich macht.
KI als Schrittmacher für den Fokus
Während der Mensch reduziert, übernimmt Künstliche Intelligenz die Rolle des Organisators. Wer KI nur für E-Mails nutzt, verschenkt ihr Potenzial. Moderne Strategien integrieren sie als kognitive Entlastung.
KI-Tools tracken Mikro-Meilensteine, warnen vor Abweichungen und verwalten administrative Daten. Das Gehirn wird frei für echte Problemlösung. Laut aktuellen Berichten verschiebt sich der Wettbewerbsvorteil zu jenen, die KI für intelligenteres Strukturieren – nicht für schnelleres Arbeiten – nutzen.
Messen Sie Fokus, nicht Anwesenheit
Für Langzeitprojekte ist die reine Arbeitszeit irrelevant. Aussagekräftiger sind Fokus-Metriken:
- Deep Work Ratio: Stunden in ablenkungsfreier Konzentration.
- Meilenstein-Konsistenz: Werden Zwischenziele regelmäßig erreicht?
- Regenerations-Qualität: Wird die Freizeit zur echten Erholung genutzt?
Die Neurobiologie ist klar: Die Fähigkeit, monatelang fokussiert zu bleiben, hängt direkt mit der Qualität der Pausen zusammen. Wer den Marathon gewinnen will, darf in den Pausen nicht weiterlaufen.
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