Aston Martin DB12, GB00BN7CG237

Aston Martin DB12 im Deutschland-Check: Wie viel Super-Grand-Tourer steckt wirklich drin?

06.03.2026 - 05:29:14 | ad-hoc-news.de

Der Aston Martin DB12 markiert eine radikale Neuauflage des klassischen Grand Tourer. Doch was taugt der „Super Tourer“ auf deutschen Straßen wirklich und wie schlägt er sich gegen Porsche & Co.?

Aston Martin DB12, GB00BN7CG237 - Foto: THN
Aston Martin DB12, GB00BN7CG237 - Foto: THN

Der Aston Martin DB12 ist kein Facelift, sondern ein klares Statement: Mehr Performance, mehr Luxus, mehr digitale Intelligenz als jeder DB davor. Wenn du einen Gran Turismo suchst, der sich eher wie ein Supercar anfühlt, aber noch Langstreckenkomfort bietet, solltest du jetzt genauer hinschauen.

Die spannende Frage: Ist der selbst ernannte „Super Tourer“ aus Gaydon nur etwas für Sammler-Garagen, oder tatsächlich eine Alternative zu Porsche 911 Turbo S, Bentley Continental GT und Ferrari Roma auf deutschen Autobahnen?

Was Nutzer jetzt wissen müssen: Wie fährt sich der DB12 im Alltag, wie digital ist das Cockpit im Jahr 2026 wirklich und lohnt er sich im Vergleich zu den etablierten Platzhirschen in Deutschland?

Offizielle Infos und Konfigurator für den Aston Martin DB12

Analyse: Das steckt hinter dem Hype

Der DB12 ist der direkte Nachfolger des DB11 und wird von Aston Martin selbstbewusst als erster „Super Tourer“ bezeichnet. Technisch basiert er zwar auf einer weiterentwickelten DB11-Plattform, doch Fahrwerk, Elektronik, Innenraum und der V8 sind massiv überarbeitet.

Wichtig: Der klassische V12 ist Geschichte, zumindest im DB12. Stattdessen setzt Aston auf einen hochgezüchteten 4,0-Liter-V8-Biturbo mit deutlich mehr Leistung als bisher. In Tests von Fachmagazinen wie Auto Bild, Auto Motor und Sport oder britischen Größen wie Top Gear wird vor allem das enorm gesteigerte Fahrdynamik-Niveau hervorgehoben.

Gleichzeitig ist der Innenraum nun deutlich moderner. Endlich verabschiedet sich Aston Martin im DB12 vom veralteten Mercedes-Infotainment vergangener Generationen und bringt ein eigenes, touchbasiertes System mit Online-Funktionen, Over-the-Air-Updates und einer klaren Fokussierung auf den Premium-Alltag.

Aus deutscher Perspektive besonders relevant: Der DB12 ist offiziell über Aston Martin Händler in Deutschland bestellbar, inklusive Werksgarantie, Servicepaketen und individuell konfigurierbarer Ausstattung. Wer also einen britischen Exoten will, muss nicht den Importweg gehen.

EigenschaftAston Martin DB12 (V8)
Fahrzeugtyp2+2-sitziger Luxus-Gran-Turismo (Coupé)
Motor4,0-Liter-V8-Biturbo (Herkunft: gemeinsam mit Mercedes-AMG entwickelt, von Aston Martin angepasst)
LeistungscharakterDeutlich mehr Leistung und Drehmoment als beim DB11 V8, stark auf Spontanität und Zwischenspurts ausgelegt
Getriebe8-Gang-Automatik mit Hinterradantrieb
FahrwerkAdaptive Dämpfer, verschiedene Fahrmodi von Komfort bis Track-fokussiert, elektronisches Hinterachsdifferenzial
InnenraumNeu entwickeltes Cockpit mit großem zentralem Touchscreen, kombinierter Touch- und Tastenbedienung, hochwertige Materialien (Leder, Alcantara, Metall)
InfotainmentEigenes Aston-Martin-System, Online-Navigation, Smartphone-Integration, Over-the-Air-Updates (je nach Markt und Ausstattungspaket)
AssistenzsystemeFahrassistenz nach aktuellem Stand, u. a. Spurhalter, Abstandstempomat und Parkhilfen (abhängig von Ausstattung und Markt)
Verfügbarkeit in DeutschlandÜber offizielle Aston-Martin-Händlernetzwerke in größeren Städten (z. B. München, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt) bestell- und wartbar
PreisniveauIm oberen sechsstelligen Bereich je nach Konfiguration; genaue Listenpreise variieren nach Markt und Ausstattung, bei deutschen Händlern erfragen

Wie wichtig ist der DB12 für den deutschen Markt?

Deutschland ist einer der wichtigsten Sportwagen- und Luxusmärkte Europas. Käufer hier sind anspruchsvoll, markentreu und extrem preissensibel, was Ausstattung und Leasingraten angeht. Wer Porsche, AMG oder Bentley gewohnt ist, akzeptiert Halbgas beim Infotainment nicht mehr.

Genau hier setzt der DB12 an: Er will den typischen deutschen 911-, AMG GT- oder Continental-GT-Kunden abholen, die nach etwas Besonderem suchen, ohne auf Alltagstauglichkeit und moderne Technik zu verzichten. Die ersten Bewertungen von deutschen YouTube-Kanälen und Auto-Redaktionen bescheinigen ihm eine spürbar höhere Verarbeitungsqualität als frühere Aston-Generationen.

Für Deutschland besonders spannend: Die längeren Autobahn-Etappen. Hier punktet der DB12 mit hoher Fahrstabilität, guter Geräuschdämmung und einer Mischung aus entspannter Sitzposition und sehr direkter Lenkung. Gerade im komfortorientierten Fahrmodus bleibt der Wagen erstaunlich alltagstauglich.

Fahreindruck: Supercar-Feeling, aber mit Reisekomfort

Was Tester immer wieder betonen: Der DB12 fühlt sich auf der Landstraße und auf der Autobahn spürbar straffer und präziser an als der DB11. Lenkung, Gasannahme und Wankverhalten sind klar sportlicher ausgelegt, ohne dass das Auto unkomfortabel wirkt.

Typische Eindrücke aus aktuellen Reviews und Video-Tests:

  • Sound: Der V8 bietet einen kernigen, emotionalen Klang, der im Komfortmodus zurückhaltender ist, im Sportmodus aber deutlich präsenter und aggressiver wirkt.
  • Leistungsentfaltung: Sehr kräftiger Durchzug über ein breites Drehzahlband. Zwischenbeschleunigungen auf der Autobahn sind mühelos, Überholmanöver gehen extrem schnell.
  • Getriebe: Die 8-Gang-Automatik schaltet im Alltag weich und unauffällig, kann im sportlichen Modus aber deutlich schneller und härter zupacken, wenn gewünscht.
  • Fahrwerk: Spürbar straffer als beim DB11, aber immer noch mit einem Gran-Turismo-Fokus. Schlaglöcher und Querfugen werden auf deutschen Straßen gut gefiltert.

Für Pendler zwischen Großstädten oder Langstreckenfahrer, die gern stilvoll mit hohem Tempo unterwegs sind, ist das ein starkes Paket. Wer allerdings maximale Track-Performance sucht, könnte bei reinrassigen Supersportlern besser aufgehoben sein.

Innenraum & Infotainment: Endlich im Jahr 2026 angekommen

Einer der größten Kritikpunkte früherer Aston-Modelle war das veraltete Infotainment. Beim DB12 wird in Tests immer wieder hervorgehoben, wie groß der Sprung nach vorn ist. Das zentrale Touch-Display bietet eine übersichtlichere Struktur, schnellere Reaktionszeiten und eine Optik, die zum Preisniveau passt.

Wichtige Punkte aus Nutzer- und Expertenmeinungen:

  • Bedienkonzept: Mischung aus Touch und physischen Tasten. Lautstärke, Fahrmodi und zentrale Funktionen lassen sich weiterhin über echte Knöpfe steuern, was bei vielen Fahrern für Pluspunkte sorgt.
  • Sprach- und Smartphone-Integration: Abhängig von Markt und Ausstattung gibt es moderne Verbindungsmöglichkeiten. Deutsche Käufer legen hier Wert auf einwandfreie Smartphone-Kopplung für Musik, Navigation und Messaging.
  • Materialqualität: Handvernähtes Leder, edle Zierleisten und personalisierbare Farbkombinationen. Tester berichten von spürbar weniger Knarzgeräuschen und besserer Passgenauigkeit als bei früheren Modellen.

Auf der Minus-Seite: Einige Nutzerkritiken bemängeln, dass das System zwar modern, aber nicht so ausgereift und tief integriert wie die neuesten MBUX- oder Porsche-Systeme sei. Zudem sind Over-the-Air-Funktionen noch nicht auf dem Niveau der Tech-Leader aus der Elektro- und Premiumwelt.

Platzangebot: 2+2, aber ehrlich

Wie bei vielen GTs sind die hinteren Sitze eher Notsitze als vollwertige Plätze für Erwachsene. Kinder oder kürzere Strecken gehen, aber wer regelmäßig mit vier Erwachsenen fährt, sollte eher zu einer anderen Fahrzeugklasse greifen.

Der Kofferraum ist zwar nicht riesig, reicht aber für Wochenendgepäck oder zwei mittelgroße Reisetaschen. Für den typischen Einsatz als Wochenend- und Reiseauto für zwei Personen ist das Setup absolut ausreichend.

Relevanz für deutsche Käufer: Leasing, Restwerte, Service

Ein Luxus-Coupé dieser Klasse wird in Deutschland häufig geleast oder über individuelle Finanzierungsmodelle bewegt. Während genaue Konditionen stark vom Händler und vom individuellen Profil abhängen, ist eine wichtige Frage: Wie sieht es mit Restwerten und Service-Qualität aus?

  • Restwerte: Exoten wie Aston Martin haben tendenziell höhere Wertverluste als Volumenmodelle von Porsche. Enthusiasten stört das weniger, aber wer stark auf Total Cost of Ownership achtet, sollte dies einkalkulieren.
  • Service-Netz: In Deutschland ist das Aston-Martin-Händlernetz überschaubar, aber gut verteilt. Wer nicht in der Nähe von München, Hamburg, Frankfurt oder Düsseldorf wohnt, sollte den Anfahrtsweg für Service-Termine berücksichtigen.
  • Garantie & Wartung: Aktuelle Modelle profitieren von verbesserten Garantieleistungen und Servicepaketen, Details klärst du direkt beim Händler.

Ein weiterer Punkt: In Zeiten von wachsendem Umweltbewusstsein und E-Mobilität ist ein V8-Biturbo natürlich alles andere als „grün“. Wer häufig in Innenstädten unterwegs ist oder sich Sorgen um künftige Regulierung macht, sollte die politische und gesellschaftliche Entwicklung im Blick behalten.

Das sagen die Experten (Fazit)

Schaut man sich die aktuelle Testlandschaft an, entsteht ein relativ klares Bild: Der Aston Martin DB12 wird von vielen Fachjournalisten als einer der besten, wenn nicht der beste moderne Aston bewertet.

Pluspunkte aus Experten-Reviews:

  • Deutlich gesteigerte Fahrdynamik: Präzisere Lenkung, strafferes Fahrwerk, bessere Balance. Der DB12 fährt sich sportlicher und direkter als der DB11.
  • Starker V8 mit emotionalem Charakter: Kraftvoller Durchzug, charaktervoller Sound, gut abgestimmtes Getriebe.
  • Großer Sprung beim Infotainment: Modernes, eigenständiges System, das das Auto endlich ins aktuelle Tech-Zeitalter holt.
  • Innenraumqualität: Spürbar verbesserte Verarbeitung, hochwertigere Haptik, individuelle Konfigurationsmöglichkeiten.
  • Design: Viele Tester loben die Formensprache als gelungenen Mix aus klassischer Aston-Eleganz und moderner Schärfe.

Typische Kritikpunkte:

  • Preisniveau: Der DB12 bewegt sich preislich klar im oberen Segment. Gegenüber Porsche oder AMG gibt es weniger Händlerdichte und potenziell höheren Wertverlust.
  • Infotainment noch nicht Klassenbester: Zwar ein großer Schritt nach vorn, aber in Detailtiefe und App-Integration nicht ganz auf dem Niveau der absoluten Tech-Vorreiter.
  • Platz hinten: Wie bei vielen GTs sind die Rücksitze nur eingeschränkt nutzbar.
  • Nachhaltigkeitsdebatte: Ein V8-Biturbo passt nicht zur Klimaagenda vieler Städte und kann langfristig von Einschränkungen bei Zufahrten und Regulierung betroffen sein.

Unterm Strich ist der Aston Martin DB12 für den deutschen Markt ein hoch emotionales Nischenprodukt mit enormem Aufmerksamkeitsfaktor. Wer das Budget hat, ein gewisses Maß an Exklusivität sucht und einen Gran Turismo mit Supercar-Charakter möchte, bekommt einen der spannendsten Verbrenner-GTs der aktuellen Generation.

Wer hingegen maximale digitale Vernetzung, restwertstarke Vernunft oder kompromisslose Alltagstauglichkeit für vier Personen priorisiert, sollte DB12 und Konkurrenz ausführlich probefahren und Angebote direkt bei deutschen Händlern vergleichen.

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