Aston Martin DB12 im Deutschland-Check: Luxus-Coupé mit Punch – lohnt sich das „Super Tourer“ wirklich?
16.02.2026 - 19:48:26680 PS, V8-Biturbo, komplett neues Cockpit – der Aston Martin DB12 ist kein Facelift, sondern ein klarer Neustart. Wenn du dich fragst, ob der "Super Tourer" mehr ist als Marketing, geht es genau darum: Wie gut funktioniert der DB12 im echten Leben – und speziell im deutschen Markt?
Die kurze Antwort: Der DB12 schiebt Aston Martin spürbar in die moderne Ära – mit viel mehr Performance, einem endlich zeitgemäßen Infotainment und einer Abstimmung, die sowohl auf der Autobahn als auch auf der Landstraße beeindruckt. Was Nutzer jetzt wissen müssen...
Offizielle Infos und Konfigurator zum Aston Martin DB12 direkt bei Aston Martin
Analyse: Das steckt hinter dem Hype
Der Aston Martin DB12 tritt offiziell die Nachfolge des DB11 an, wird von der Marke aber bewusst nicht als klassischer GT, sondern als "Super Tourer" positioniert. Im Kern heißt das: mehr Dynamik, mehr Präzision, weniger weiches Cruisen.
Statt des früheren V12 setzt Aston Martin beim DB12 in Europa auf einen 4,0-Liter-V8-Biturbo (AMG-Basis, aber stark überarbeitet), gekoppelt an eine 8-Gang-Automatik und reinen Hinterradantrieb. In Tests von Fachmedien wird immer wieder betont, wie aggressiv, aber gleichzeitig kontrollierbar der Antritt wirkt – auch im Vergleich zu Rivalen wie Porsche 911 Turbo S oder Ferrari Roma.
| Merkmal | Aston Martin DB12 (Europa-Spezifikation) |
|---|---|
| Motor | 4,0-Liter V8-Biturbo (Front-Mittelmotor) |
| Leistung | rund 500 kW / ca. 680 PS (Herstellerangabe, je nach Markt) |
| Drehmoment | über 800 Nm (Herstellerangabe, je nach Markt) |
| Antrieb | Hinterradantrieb, 8-Gang-Automatik |
| 0–100 km/h | deutlich unter 4 Sekunden (Werksangabe; abhängig von Spezifikation) |
| Höchstgeschwindigkeit | über 320 km/h (Werksangabe) |
| Karosserie | 2-türiges Coupé, 2+2-Sitze |
| Infotainment | neues Aston-Martin-System, Touchscreen, u.a. Apple CarPlay/Android Auto (marktabhängig) |
| Fahrwerk | Adaptive Dämpfer, mehrere Fahrmodi, elektronisch geregeltes Differenzial |
| Verfügbarkeit DACH | über Aston-Martin-Händler in Deutschland, Österreich, Schweiz bestellbar |
| Preisniveau Deutschland | im sehr hohen sechsstelligen Bereich; genaue Konfigurationspreise bei offiziellen Händlern erfragen |
Fahrdynamik: Wie "Super" ist der Tourer wirklich?
Wenn man aktuelle Testberichte deutscher und internationaler Magazine nebeneinanderlegt, ergibt sich ein erstaunlich einheitliches Bild: Der DB12 ist deutlich schärfer als der DB11. Das beginnt bei der Lenkung, die viel direkter anspricht, und endet bei der Traktion aus engen Kurven.
Auf Landstraßen wird der DB12 oft als überraschend präzise für seine Größe beschrieben. Der Fokus liegt klar auf Fahrerlebnis, nicht nur auf entspanntem Cruisen. In hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn wirkt der Wagen laut Berichten extrem stabil – ein wichtiger Punkt gerade für deutsche Käufer, die die freie Fahrt auf bestimmten Autobahnabschnitten nutzen.
Nicht ganz unumstritten: Der Grundcharakter des Fahrwerks ist spürbar straffer. Wer vom sehr komfortorientierten Grand-Tourer ausgeht, muss umdenken. Viele Tester sehen das als Gewinn an Charakter, manche hätten sich im "GT"-Modus aber noch mehr Komfort-Reserve gewünscht – vor allem auf schlechteren Straßen.
Innenraum & Infotainment: Endlich in der Gegenwart angekommen
Einer der größten Kritikpunkte an früheren Aston-Martin-Modellen war das altbackene Infotainment auf Mercedes-Basis. Beim DB12 hat die Marke hier radikal nachgelegt: Das Cockpit ist neu gestaltet, Bildschirme, Interface und Bedienlogik kommen aus dem eigenen Haus.
Tester loben die deutlich schnellere Reaktionsgeschwindigkeit, die klarere Menüstruktur und die Integration gängiger Smartphone-Funktionen (wie Apple CarPlay/Android Auto, je nach Markt und Ausstattung). Wichtig: Aston Martin hat bewusst wieder physische Knöpfe für zentrale Funktionen gelassen – etwa für Klimabedienung oder Fahrmodi. Das ist ein Pluspunkt gegenüber einigen deutschen Premiumherstellern, die fast alles in Touch verschoben haben.
Materialqualität und Verarbeitung erreichen laut mehreren Reviews das, was man im sechsstelligen Preissegment erwartet: viel Leder, Alcantara, Metall – mit einem klar handwerklichen Anspruch. Kritikpunkte gibt es vereinzelt bei kleineren Bedienelementen, die nicht ganz auf dem Level der besten Deutschen liegen sollen, und bei der teilweise verschachtelten Menüstruktur.
Design: Klassischer Aston – nur aggressiver
Optisch bleibt der DB12 unverkennbar ein Aston Martin, setzt aber auf größere Öffnungen, schärfere Linien und breitere Schultern. Besonders die Front mit dem vergrößerten Kühlergrill polarisiert: Manche sehen darin ein aggressives Statement, andere finden ihn zu dominant.
Auf deutschen Straßen ist der DB12 damit ein Blickfang in einer Flotte aus 911ern, AMG GTs und M-Modellen. Viele Social-Media-Posts aus Deutschland thematisieren genau das: Wer Sichtbarkeit und Exklusivität sucht, bekommt sie hier quasi im Paket.
Relevanz für den deutschen Markt
Deutschland ist für Aston Martin traditionell ein wichtiger Markt innerhalb Europas. Mehrere offizielle Händler und Servicepartner decken die Ballungsräume ab – u.a. im Raum München, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und Berlin. Der DB12 ist bei diesen Händlern bestellbar, oftmals mit langen individuellen Beratungsterminen, da die Kunden in diesem Segment stark personalisierte Anforderungen haben.
Für deutsche Käufer spielen ein paar Punkte eine besondere Rolle:
- Autobahn-Fähigkeit: Hohe Dauerreisegeschwindigkeiten ohne Nervosität, gute Geräuschdämmung, stabile Bremsen – hier punktet der DB12 laut Tests deutlich.
- Alltag & Platz: Der DB12 bleibt ein 2+2-Coupé. Erwachsene passen hinten nur eingeschränkt, aber für Kinder oder Gepäck erweitert es die Alltagstauglichkeit gegenüber reinen Zweisitzern.
- Individualisierung: Deutsche Kunden nutzen laut Händleraussagen stark das Q by Aston Martin-Programm für Sonderfarben, exklusive Innenraummaterialien und Personalisierungen.
- Preis & Unterhalt: Anschaffung im deutlich sechsstelligen Bereich, hohe Versicherungsklassen, entsprechende Wartungskosten – der DB12 ist klar ein Luxusprodukt, kein rationaler Dienstwagenkandidat.
Ein weiterer Aspekt für den DACH-Markt ist die Diskussion um Elektrifizierung. Während deutsche Hersteller immer stärker auf Plug-in-Hybride und Elektro setzen, geht der DB12 bewusst als reiner Verbrenner an den Start. Für viele Enthusiasten ist das ein Kaufargument – mit dem Bewusstsein, dass dieses Fenster sich vermutlich in den nächsten Jahren schließen wird.
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Das sagen die Experten (Fazit)
Wer sich durch aktuelle Video-Reviews, Magazin-Tests und Social-Media-Meinungen scrollt, stößt auf ein ziemlich klares Stimmungsbild: Der Aston Martin DB12 markiert einen spürbaren Qualitätssprung für die Marke – vor allem in Technik und Fahrdynamik.
Gelobt werden regelmäßig:
- Motor & Performance: Der V8 liefert brachiale, aber fein dosierbare Leistung – mit einem Sound, der in vielen Reviews als "emotionaler als deutsche Konkurrenz" beschrieben wird.
- Fahrdynamik: Die Kombination aus direkter Lenkung, griffigem Fahrwerk und elektronischem Sperrdifferenzial wird oft auf Augenhöhe mit etablierten Sportwagen eingeordnet.
- Infotainment-Sprung: Endlich ein System, das sich modern anfühlt, schnell reagiert und in Deutschland relevante Funktionen wie Smartphone-Spiegelung bietet (abhängig von Ausstattung).
- Design & Exklusivität: Auf deutschen Straßen ist der DB12 deutlich seltener zu sehen als etwa ein 911 – das steigert für viele die Begehrlichkeit.
Nicht verschwiegen werden sollten aber auch die Kritikpunkte:
- Preis & Folgekosten: Der DB12 positioniert sich preislich und im Unterhalt in einer Liga, in der Vernunftargumente kaum noch greifen.
- Restkomfort: Das straffere Fahrwerk passt zum Sport-Anspruch, kann aber auf schlechten Straßen ruppig wirken – hier sind Oberklasse-Limousinen aus Deutschland komfortabler.
- Platzangebot hinten: Die Rücksitze sind eher Notsitze als vollwertige Plätze für Erwachsene.
- Markennetz: Das Händler- und Servicenetz ist in Deutschland naturgemäß kleiner als das von Porsche, BMW oder Mercedes-AMG – was für einige Käufer ein praktischer Faktor ist.
Unterm Strich empfehlen viele Fachjournalisten den DB12 Käufern, die gezielt nach einem emotionalen, exklusiven Gegenentwurf zu den üblichen Verdächtigen suchen – und bereit sind, für Design, Markenimage und Charakter zu zahlen. Für den typischen Firmenwagenfahrer ist der DB12 nichts, für den passionierten Auto-Enthusiasten in Deutschland könnte er genau das sein, was im Portfolio bisher gefehlt hat.
Wenn du konkret überlegst, einen DB12 in Betracht zu ziehen, führt der Weg in der DACH-Region praktisch immer über ein persönliches Gespräch beim Aston-Martin-Händler – inklusive Probefahrt, Individualisierungsberatung und Klärung von Lieferzeiten. Denn eines ist klar: Dieses Auto kauft man nicht aus dem Konfigurator heraus, sondern bewusst.
@ ad-hoc-news.de
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