Arbeitsmarkt, Mühlenkreis

Arbeitsmarkt im Mühlenkreis startet mit Frühjahrsbelebung durch

02.04.2026 - 12:51:42 | boerse-global.de

Die Arbeitslosenzahlen im Kreis Minden-Lübbecke sinken zu Beginn des zweiten Quartals 2026 deutlich, getrieben von saisonalen Effekten in Bau und Gastgewerbe. Der Fachkräftemangel bleibt jedoch eine zentrale Herausforderung.

Arbeitsmarkt im Mühlenkreis startet mit Frühjahrsbelebung durch - Foto: über boerse-global.de

Die Arbeitslosenzahlen im Kreis Minden-Lübbecke sinken zu Beginn des zweiten Quartals 2026 spürbar. Nach den Wintermonaten meldet die zuständige Agentur für Arbeit Herford eine deutliche Entlastung. Diese sogenannte Frühjahrsbelebung setzt in der Region traditionell mit dem März ein.

Die Quote lag im Februar noch bei 6,5 Prozent. Aktuell zeigt der Trend eine Stabilisierung der regionalen Wirtschaft an. Die Zahl der Arbeitslosen sank von 11.240 Personen im Februar.

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Saison bringt Dynamik in Bau und Gastgewerbe

Der Rückgang ist primär saisonalen Effekten geschuldet. Mit dem besseren Wetter kehrt die Aktivität in typischen Außenberufen zurück. Das Baugewerbe, der Garten- und Landschaftsbau sowie die Landwirtschaft verzeichnen einen deutlichen Zuwachs an Beschäftigung.

Auch das Gastgewerbe profitiert von der beginnenden Ausflugssaison. Die verstärkte Nachfrage nach Servicekräften schafft kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse. Experten der Arbeitsagentur werten diese Bewegung als Zeichen einer robusten regionalen Grundstruktur.

Fachkräftemangel bleibt zentrale Herausforderung

Trotz der positiven Zahlen bleibt die strukturelle Situation komplex. Wirtschaftsvertreter berichten weiterhin von großen Schwierigkeiten bei der Besetzung von Fachkraftstellen. Das sogenannte Passungsproblem prägt den Markt.

"Der Arbeitsmarkt präsentiert sich zweigeteilt", hatte Sebastian Placke, operativer Geschäftsführer der Herforder Arbeitsagentur, bereits analysiert. Viele offene Stellen richten sich an Qualifizierte, während über die Hälfte der Arbeitslosen nur Helferniveau vorweisen kann. Die digitale Transformation in der Industrie verschärft diesen trend.

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Diese Branchen treiben den Aufschwung an

Der Aufschwung ruht auf mehreren Säulen. Neben den saisonalen Sektoren zeigt sich der Gesundheits- und Sozialsektor als stabiler Beschäftigungsmotor. Der Bedarf an Pflegepersonal bleibt ungebrochen hoch.

In der Industrie zeigt sich ein differenziertes Bild. Besonders in der Lebensmittelbranche und bei den erneuerbaren Energien wurden im Frühjahr vermehrt Stellen ausgeschrieben. Positiv entwickelt sich auch die Lage bei jungen Erwachsenen unter 25 Jahren. Ihre Arbeitslosigkeit blieb konstant oder sank leicht – ein Erfolg intensiver Berufsberatung.

Solide Position im regionalen Vergleich

Im Vergleich zu Ostwestfalen-Lippe steht Minden-Lübbecke solide da. Die Arbeitslosenquote liegt zwar leicht über dem Niveau von vor zwei Jahren, doch die Dynamik bei den Stellenmeldungen lässt auf Besserung hoffen.

"Die aktuelle Stabilität ist ein Zeichen für einen widerstandsfähigen Arbeitsmarkt", merkte Agenturleiterin Frauke Schwietert an. Für die kommenden Monate prognostizieren Experten eine Fortsetzung der leichten Erholung. Vor allem die zweite Jahreshälfte könnte stärkere Dynamik entfalten.

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