Apple-Pay-Betrüger nutzen gefälschte Support-Anrufe
08.02.2026 - 17:43:12Eine neue Betrugsmasche kombiniert Phishing-Nachrichten mit manipulierten Apple-Support-Anrufen. Die Täter zielen gezielt auf sensible Zugangsdaten von Apple-Pay-Nutzern ab.
So funktioniert der Hybrid-Betrug
Die Opfer erhalten zunächst eine alarmierende E-Mail oder SMS. Absender ist angeblich Apple. Die Nachricht warnt vor einer blockierten Transaktion oder einem unautorisierten Kauf – oft über einen hohen Geldbetrag.
Das Ziel: Die Empfänger sollen eine in der Nachricht angegebene Telefonnummer anrufen. Wer das tut, landet nicht beim echten Support, sondern in einem betrügerischen Callcenter.
Perfide Psychologie am Telefon
Die Anrufer geben sich als hilfsbereite Apple-Mitarbeiter aus. Sie nutzen die Verunsicherung der Opfer geschickt aus. Eine besonders tückische Taktik ist das Call-ID-Spoofing.
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Dabei manipulieren die Betrüger ihre Telefonnummer. Auf dem Display des Opfers erscheint dann „Apple“ oder sogar die Nummer der Hausbank. Das soll Vertrauen vorgaukeln.
Unter dem Vorwand, eine Transaktion stoppen zu müssen, fordern die Täter sensible Daten:
* Apple-ID-Zugangsdaten
* Passwörter
* Zwei-Faktor-Authentifizierungscodes (2FA)
Mit diesen Codes haben sie den Generalschlüssel zum Konto. Sie können hinterlegte Karten zu einem fremden Apple-Pay-Wallet hinzufügen und für betrügerische Einkäufe nutzen.
Warum die Masche so gefährlich ist
Die technische Infrastruktur von Apple Pay gilt als sicher. Die Schwachstelle ist der Mensch. Die Betrüger umgehen technische Barrieren durch Social Engineering – sie manipulieren Vertrauen und Angst.
Die Täter agieren blitzschnell. Nachdem eine Karte hinzugefügt wurde, nutzen sie sie sofort für Einkäufe. Bevorzugt für hochpreisige Elektronik, die sich leicht weiterverkaufen lässt.
Der Betrug fällt oft erst auf, wenn bereits finanzieller Schaden entstanden ist. Die Transaktionen erscheinen technisch legitim, da das Opfer die Freigabe erteilt hat.
So schützen Sie sich
Experten raten zu klaren Verhaltensregeln:
* Apple oder Banken rufen nie unaufgefordert an, um Passwörter oder 2FA-Codes abzufragen.
* Nutzen Sie niemals Links oder Telefonnummern aus verdächtigen E-Mails oder SMS. Rufen Sie stattdessen über die offizielle Website oder Ihre Bankkarte an.
* Trauen Sie der Anrufer-ID nicht – sie lässt sich fälschen.
* Handeln Sie sofort bei Verdacht: Kontaktieren Sie Ihre Bank, sperren Sie Karten und ändern Sie Passwörter.
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