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Apple iMac im Detail: Wie gut ist der ikonische iMac All?in?One mit 24 4.5K Retina wirklich?

08.02.2026 - 06:13:18

Der neue iMac verbindet ikonisches Design, 24" 4.5K Retina Display und M?Chip Power in einem flachen All?in?One. Wie alltagstauglich ist der iMac für Homeoffice, Kreative und Familien wirklich?

Es gibt Geräte, die machen aus einem Schreibtisch eine Bühne. Der Apple iMac gehört genau in diese Kategorie: ein hauchdünnes Panel, kräftige Farben, kaum sichtbare Technik – nur ein klarer Rahmen für das, was auf dem 24" 4.5K Retina Display passiert. Doch ist der iMac mehr als ein schönes Objekt im Raum?

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Der aktuelle Apple iMac verkörpert das All?in?One?Konzept radikal: Rechner, Display, Lautsprecher, Kamera, Mikrofone – alles sitzt in einem flachen Gehäuse, das in auffälligen Farben auftritt. Statt Tower plus Monitor steht hier ein einziges Objekt auf dem Schreibtisch, verbunden mit genau einem Kabel. Endlich kein Kabelsalat mehr.

Im Inneren arbeitet ein Apple Silicon M?Chip (M1 bzw. M3, je nach Modellgeneration), der den iMac in eine völlig andere Effizienzklasse hebt. Apps starten spürbar schneller, große Fotobibliotheken lassen sich ohne zähe Wartezeiten durchscrollen, und selbst 4K?Videos im Hobby?Schnitt laufen erstaunlich geschmeidig. Wer von einem älteren Intel?iMac oder einem Windows?All?in?One umsteigt, erlebt den Performance?Sprung sehr deutlich – bei gleichzeitig flüsterleisem Betrieb.

Das Herzstück bleibt aber das 24" 4.5K Retina Display. 4480 x 2520 Pixel strecken sich über eine Diagonale, die auf den ersten Blick kompakt wirkt, im Alltag aber genau die richtige Balance trifft: groß genug für Timeline und Vorschau im Videoschnitt, für mehrere Spalten im Layout oder zwei nebeneinander geöffnete Dokumente – und klein genug, um auch auf schmaleren Schreibtischen nicht zu dominieren. Das Panel ist brillant kalibriert, deckt den P3?Farbraum ab und liefert satte, aber nicht überzogene Farben. Gerade bei Bildbearbeitung wirkt der iMac präzise, nicht „instagram?bunt“.

Besonders angenehm ist die Schärfe: Text wirkt gestochen, UI?Elemente sind klar definiert, und man lehnt sich intuitiv etwas weiter zurück. Die hohe Pixeldichte sorgt dafür, dass selbst dünne Schriften und komplexe Interface?Layouts entspannt zu lesen bleiben. Wer von einem herkömmlichen Full?HD?Monitor wechselt, hat das Gefühl, ein Brillenputztuch über den Alltag gelegt zu haben. Der iMac macht sichtbar, wie viel Ruhe ein gutes Display in den Workflow bringt.

Im Homeoffice entfaltet der iMac zusätzliche Stärken. Apple verbaut eine hochauflösende Kamera (1080p FaceTime HD bzw. mit aktueller M?Generation noch weiter per Bildsignalverarbeitung optimiert) direkt im Displayrahmen. Die Qualität liegt deutlich über den klassischen Laptop?Webcams, die man sonst in Meetings erträgt. Gesichter sind klar, die Belichtung wirkt stimmig, und die automatische Anpassung durch den M?Chip glättet schwieriges Licht erstaunlich gut. Für viele User wird damit das externe Webcam?Chaos überflüssig.

Hinzu kommt ein Mikrofon?Array, das gezielt auf Sprache optimiert ist. Stimmen klingen präsent, Hintergrundgeräusche werden sinnvoll zurückgenommen. In der Praxis bedeutet das: Für Standard?Calls, Online?Vorlesungen oder Kundengespräche reicht der iMac ohne zusätzliches Setup. Wer Podcasts oder Musikproduktionen plant, wird weiterhin zu einem dedizierten Mikrofon greifen, aber für den typischen Homeoffice?Tag ist die eingebaute Lösung überzeugend.

Beim Sound zeigt sich, wie weit Apple das All?in?One?Konzept treibt. Im iMac sitzen mehrere Lautsprecher, die überraschend viel Raum und Volumen zeichnen. Musik klingt deutlich größer, als es die flache Silhouette vermuten lässt, und Filme profitieren von einem sauberen Stereobild. Für konzentriertes Arbeiten, Serienabende am Schreibtisch oder das spontane Durchskippen von Playlists braucht es oft keine separate Anlage mehr. Wer allerdings ein kleines Studio betreibt oder extremen Bassdruck sucht, findet in externen Monitorboxen noch einmal eine andere Liga.

Optisch ist der iMac eine bewusste Setzung im Raum. Statt der zurückhaltenden Space?Grey?Ästhetik vieler Pro?Geräte setzt Apple beim 24?Zöller auf Farben: Blau, Grün, Pink, Silber, Gelb, Orange, Violett – je nach Generation und Konfiguration. Die Vorderseite bleibt hell und freundlich, die Rückseite intensiv gefärbt. Das wirkt weniger wie ein anonymes Arbeitsgerät und mehr wie ein Designobjekt. Gerade in offenen Büros, Empfangsbereichen oder kreativen Studios fügt sich der iMac nicht nur ein, sondern setzt einen Akzent.

Ergonomisch ist das minimalistische Design allerdings nicht frei von Kompromissen. Die Höhenverstellung ist beim iMac nur sehr begrenzt möglich, der Standfuß erlaubt primär das Neigen des Displays. Wer empfindlich auf Nackenhaltung reagiert, sollte über einen passenden Monitorständer nachdenken. Das Gerät selbst bleibt aber so schlank, dass auch mit Podest die Gesamtoptik stimmig wirkt. Für die meisten Nutzer ist der werkseitige Winkel akzeptabel, doch wer viel Layouts oder Code stundenlang verfolgt, profitiert von etwas mehr Flexibilität.

Im Vergleich zu einer Kombination aus Mac mini und separatem Monitor positioniert sich der iMac als klares Statement für Einfachheit. Der Mac mini bietet Flexibilität bei der Display?Wahl: Man kann ein besonders großes 27" oder 32" Panel anschließen, ultrabreite Curved?Varianten nutzen oder ein bereits vorhandenes Display weiterverwenden. Gleichzeitig kommen dann wieder Kabel, Netzteile und unterschiedlich designte Komponenten zusammen. Der iMac nimmt einem genau diese Entscheidungen ab. Ein Gerät, ein Look, ein Stromkabel – fertig.

Leistungstechnisch liegt der iMac dank M?Chip im selben Ökosystem wie Mac mini und MacBook. Ob RAW?Fotos in Lightroom, Illustrationen, Web?Development, Office?Pakete oder Musik?Produktionen in Logic: Der iMac hält mit vergleichbar ausgestatteten M?Macs sehr gut mit. Der entscheidende Unterschied liegt in der Integration des 4.5K Retina Displays und des Gesamtkonzepts, nicht im reinen Benchmark?Wert. Wer häufig unterwegs arbeitet, wird eher zum MacBook greifen; wer einen festen Arbeitsplatz kultiviert, profitiert vom iMac als klarer, ruhiger Arbeitsfläche.

Im Vergleich zu einem MacBook – selbst wenn man dieses an einen externen Monitor hängt – spielt der iMac seine Stärken in der Stabilität des Setups aus. Kein „Deckel auf, Deckel zu“, kein Gefummel mit USB?C?Hubs, keine ständig wechselnden Docking?Szenarien. Maus, Tastatur, eventuell ein Grafiktablet: alles bleibt verbunden. Man setzt sich an den Platz und beginnt. Das wirkt unterschätzt, bis man merkt, wie viel mentale Reibung wechselnde Konfigurationen erzeugen können.

Ein weiterer Aspekt ist die Energieeffizienz. Die M?Chips sind darauf ausgelegt, selbst unter Last sehr sparsam zu bleiben. Das reduziert nicht nur Verbrauchskosten über die Jahre, sondern sorgt auch für einen nahezu lautlosen Betrieb. Im Alltag bleibt der iMac meist kühl und unaufdringlich – keine dröhnenden Lüfter, die bei Videocalls hochdrehen. Gerade in ruhigen Arbeitsumgebungen oder im Wohnzimmer ist das ein echter Komfortgewinn.

Im Familienkontext zeigt sich, wie durchdacht das All?in?One?Prinzip sein kann. Der iMac steht zentral im Wohn? oder Arbeitszimmer und wird von mehreren Personen genutzt: Hausaufgaben, Recherchen, Streaming, Fotobearbeitung, gelegentliches Gaming. Dank mehrerer Benutzerkonten und der Integration in iCloud bleibt alles sauber getrennt. Eltern schätzen, dass der Rechner eben nicht im Kinderzimmer verschwindet, sondern sichtbar im gemeinsamen Raum steht. Der iMac wird zu einer Art digitalem Küchentisch.

Für Kreative – etwa Fotograf:innen, Designer:innen oder Content?Creator – ist der iMac vor allem wegen des Displays interessant. Die 4.5K?Auflösung, P3?Farbraum und Apples sehr konsistente Kalibrierung bieten eine starke Grundlage. Wer extrem farbkritisch arbeitet (Proofing, Druckvorstufe), wird möglicherweise weiterhin in ein dediziertes Referenzdisplay investieren. Doch für die überwältigende Mehrheit kreativer Workflows liefert der iMac eine Kombination aus Schärfe, Farbtiefe und Helligkeit, die man normalerweise nur mit teureren Einzelmonitoren erreicht.

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist zudem die Art, wie der iMac Ordnung in den Raum bringt. Netzteil im Fuß, nur ein Kabel zur Steckdose, sonst nichts. Peripherie läuft über Bluetooth, externe SSDs lassen sich hinten anstecken, verschwinden aus dem Blick. Selbst wer eigentlich kein Minimalist ist, spürt die befreiende Wirkung eines Schreibtischs, der nicht von Hardware?Fragmenten dominiert wird. Das Gerät selbst greift optisch wenig Platz, schafft aber mental eine klare Zone für konzentriertes Arbeiten.

All das macht den iMac zu einem sehr speziellen Angebot im Apple?Portfolio: weniger flexibel als ein MacBook, weniger modular als ein Mac mini, aber dafür radikal fokussiert auf den stationären, schönen, unkomplizierten Arbeitsplatz. Wer gerne an einem festen Ort arbeitet, Wert auf Ästhetik legt und ein harmonisch abgestimmtes System schätzt, findet hier ein überaus stimmiges Gesamtpaket. Gerade für Menschen, die „einfach nur einen guten Rechner“ wollen, aber keine Lust auf Konfigurationsexperimente haben, ist das attraktiv.

Ehrlich betrachtet ist der iMac nicht die günstigste Variante, in die Mac?Welt einzusteigen. Ein Mac mini plus solider Monitor kann preislich interessanter sein, ein MacBook ist flexibler. Doch der iMac verkauft nicht nur Leistung, sondern Ruhe: visuelle Ruhe, räumliche Ruhe, akustische Ruhe. Wer genau diese Art von digitalem Möbelstück sucht – ein Objekt, das den Alltag strukturiert und gleichzeitig technisch auf der Höhe ist – wird mit dem iMac sehr glücklich.

Für Familien, Empfangsbereiche, Agenturen, Praxen und Homeoffice?Arbeitsplätze, die bewusst gestaltet werden, ist der Apple iMac daher eine der klarsten Empfehlungen im Apple?Kosmos. Er ist kein Bastelprojekt, sondern ein fertiges Statement – anschalten, anmelden, arbeiten.

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