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Apple iMac im Detail: Wie gut ist der ikonische All?in?One iMac für Alltag, Kreative und Homeoffice?

07.02.2026 - 13:08:22

Der Apple iMac ist Designobjekt und Arbeitsmaschine in einem. Wie gut schlagen sich 24" 4,5K Retina Display, M?Chip und All?in?One Konzept im echten Alltag – und für wen lohnt sich der iMac wirklich?

Auf dem Schreibtisch wirkt der Apple iMac wie ein Farbakzent aus einer Architekturzeitschrift: extrem dünn, klare Kante, alles wirkt aufgeräumt. Der iMac steht da wie ein Stück Industriedesign – und doch entscheidet sich erst im Alltag, ob er mehr ist als eine schöne Skulptur.

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Der aktuelle Apple iMac mit 24 Zoll ist der konsequente Gegenentwurf zum Kabelknäuel-Schreibtisch. Rechner, Display, Lautsprecher, Kamera, Mikrofone – alles steckt in einer verblüffend dünnen Aluminiumtafel. Aufstellen, einstecken, fertig. Gerade in kleinen Wohnungen oder im Homeoffice fühlt sich dieses All?in?One-Konzept wie ein Aufatmen an: Endlich kein Kabelsalat mehr, kein wuchtiger Tower, kein Monitor-Matching.

Herzstück des iMac ist der Apple Silicon M?Chip (M1 in der aktuellen 24"-Generation laut Herstellerseite). Die Effizienz dieses SoC bestimmt, wie sich der Alltag anfühlt – und der ist beeindruckend geschmeidig: Apps starten nahezu verzögerungsfrei, große Fotobibliotheken in Fotos oder Lightroom lassen sich flüssig durchscrollen, selbst beim Rendern kleinerer 4K-Videoprojekte bleibt das System erstaunlich leise. Der iMac richtet sich damit an Menschen, die keinen ausgewiesenen Workstation-Boliden brauchen, aber ein reaktionsschnelles, verlässliches Arbeitstier.

Das Highlight bleibt das 24 Zoll 4,5K Retina Display. Mit 4480 x 2520 Pixeln liefert der Bildschirm eine Schärfe, bei der Text wie gedruckt wirkt und Fotos in einer Klarheit aufleuchten, die man einmal gesehen haben muss. Farben sind dank großer P3-Farbraumabdeckung satt, ohne zu übertreiben. True Tone passt die Farbtemperatur dezent an das Umgebungslicht an – gerade lange Schreibtage sind dadurch angenehmer für die Augen. Für Fotobearbeitung, Webdesign und Layout eignet sich das Panel sehr gut, solange der Workflow nicht auf hardwarekalibrierte Referenzmonitore angewiesen ist.

Wer von einem MacBook kommt, erlebt den iMac fast wie ein Upgrade in die Studio-Klasse. Die größere Diagonale macht Multitasking deutlich entspannter: Browser, Mail, Chat und ein Kreativtool wie Figma oder Photoshop können nebeneinander arrangiert werden, ohne dass alles winzig wirkt. Im Gegenzug verzichtet man beim iMac natürlich auf Mobilität. Der Apple iMac steht, wo er steht – und genau darin liegt auch seine Stärke: ein aufgeräumter, fester Arbeitsplatz mit großem, brillantem Screen.

Im Vergleich zu einem Mac mini plus separatem Monitor spielt der iMac seine Stärken bei der Abstimmung von Hard- und Software aus. Während man beim Mac mini erst den passenden Bildschirm suchen muss (Auflösung, Farbraum, Helligkeit, Design), liefert der iMac ein kuratiertes Gesamtpaket: ein Display, das optisch und technisch perfekt zum System passt, integrierte Lautsprecher, Kamera und Mikrofone – und das alles in einem dünnen Gehäuse. Ein Setup aus Mac mini und gutem 4K- oder 5K-Monitor kann zwar flexibler oder günstiger sein, wirkt aber selten so kompromisslos aufgeräumt wie der iMac.

Für Video-Calls und Homeoffice-Meetings verbaut Apple im iMac eine 1080p FaceTime HD Kamera in Kombination mit Bildsignalverarbeitung des M?Chips. Das Ergebnis: Ein deutlich saubereres, rauschärmeres Bild als bei vielen klassischen Desktop-Monitor-Webcams. Dazu kommen Mikrofone in Studioqualität (so der Hersteller), die Stimmen klar und relativ raumarm einfangen. Für alltägliche Zoom-, Teams- oder FaceTime-Gespräche braucht es damit kein externes USB-Mikrofon mehr – ein Pluspunkt für alle, die einfach nur ihren Arbeitsplatz einschalten und loslegen wollen.

Die integrierten Lautsprecher überraschen in dieser Geräteklasse immer noch. Dank der Kombination aus mehreren Treibern und intelligenter Signalverarbeitung gelingt dem iMac ein klarer, für die Bautiefe erstaunlich satter Sound, der für Musikstreaming, Serienabende oder YouTube vollkommen reicht. Wer ernsthaft produziert oder mischt, greift natürlich zu Studiomonitoren oder guten Kopfhörern, aber für den Alltag stehen viele Nutzer nach dem ersten Probehören kurz verblüfft vor diesem dünnen Gehäuse.

Optisch setzt der 24" iMac auf Farbe: Blau, Grün, Rosé, Silber, Gelb, Orange, Violett – je nach Konfiguration. Vorne bleibt der Rahmen zurückhaltend hell, hinten knallt die jeweilige Tönung deutlich kräftiger. Der Rechner wirkt so fast wie ein Möbelstück, das man bewusst auswählt, statt nur ein Tool. In hellen Büros, Agenturen oder an Empfangstresen setzt der Apple iMac damit ein visuelles Statement, das man mit einem schwarzen Tower und Standardmonitor schlicht nicht erreicht.

Aus technischer Sicht muss man wissen: Der M?Chip ist nicht beliebig ausbaufähig. Arbeitsspeicher und SSD werden beim Kauf konfiguriert und sind später nicht aufrüstbar. Wer viele Browser-Tabs, kreative Apps und große Dateien parallel nutzt, sollte eher zur 16?GB?Variante greifen und genügend SSD-Speicher einplanen. Für Familien-, Office- und Uni-Einsatz reichen 8 GB RAM in Kombination mit der Effizienz des M?Chips aber oft überraschend weit, solange keine großen 3D- oder High-End-Video-Workflows anstehen.

Im Vergleich zu einem MacBook bietet der iMac mehr Bildschirmfläche und ein dauerhaft aufgeräumtes Setup mit richtiger Tastatur und Maus oder Trackpad. Das ist Gold wert, wenn man viele Stunden an einem Ort arbeitet und Ergonomie wichtig ist. Ein MacBook punktet natürlich mit Mobilität: Café, Zug, Meeting-Raum. Wer häufig unterwegs ist, sieht den iMac eher als stationäre Ergänzung. Wer vor allem von zu Hause arbeitet und gelegentlich ein iPad oder ein leichtes Notebook nutzt, findet im iMac den stabilen Ankerpunkt des digitalen Alltags.

Die Anschlussausstattung des Apple iMac ist bewusst minimalistisch gehalten: je nach Modell zwei oder vier Thunderbolt / USB?C Ports, optional ein Gigabit-Ethernet-Anschluss im Netzteil. Für Puristen reicht das, wer viel klassische Peripherie nutzt, wird einen USB?Hub oder ein Dock einplanen. Das wirkt zunächst wie eine Einschränkung, passt aber zur Philosophie des Geräts: Weniger sichtbare Technik, mehr Ruhe auf dem Schreibtisch.

Im Alltag überzeugt der iMac mit einem fast unspektakulären Talent: Er fällt nicht negativ auf. Er wird eingeschaltet, ist sofort da, bleibt flüssig, bleibt leise und verschwindet gedanklich im Hintergrund. Das ändert sich nur, wenn Inhalte in 4,5K-Auflösung und satten Farben über das Display laufen – dann erinnert der Rechner wieder daran, dass er auch ein Stück digitaler Luxus ist.

Für wen ist dieser iMac also gebaut? Für Familien, die einen zentralen, einfach zu bedienenden Rechner im Wohn- oder Arbeitszimmer wollen. Für Homeoffice-Nutzerinnen, die einen eleganten, verlässlichen Arbeitsplatz mit guter Kamera und klaren Mikrofonen brauchen. Für Kreative, die Fotos bearbeiten, Illustrationen anlegen, Social-Media-Content produzieren oder leichte bis mittlere Videoprojekte schneiden – und dabei Wert auf ein starkes Display legen, aber keine dedizierte High-End-Workstation benötigen.

Weniger geeignet ist der Apple iMac für Nutzer mit extrem spezialisierten Anforderungen: aufrüstbare Workstations, massive 3D-Render-Projekte oder Setups mit vielen internen Laufwerken und Erweiterungskarten. Hier spielen Mac Studio oder Mac Pro mit externen Lösungen ihre Stärken aus. Der iMac bleibt bewusst das elegante, integrierte Mittel der Wahl.

Wer sich in diesem Profil wiederfindet und einen ruhigen, ästhetischen Arbeitsplatz schätzt, bekommt mit dem iMac eines der stimmigsten All?in?One-Systeme auf dem Markt – ein Gerät, das sich eher wie ein verlässliches Werkzeug und ein Stück Design anfühlt als wie ein klassischer „Computer“.

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