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Apple iMac im Detail: Wie gut ist der All?in?One iMac wirklich für Alltag, Design und Kreativ?Workflows?

09.02.2026 - 17:27:25

Der iMac ist Designobjekt und Arbeitsmaschine zugleich. Das All?in?One-System mit 24" 4.5K Retina Display und M?Chip verspricht Ordnung auf dem Schreibtisch, starke Performance und leise Effizienz – aber für wen lohnt sich der iMac wirklich?

Der Apple iMac wirkt auf dem Schreibtisch wie ein sorgfältig kuratierter Gegenstand, nicht wie ein zufälliges Arbeitsgerät. Ein einziges farbiges Panel, ein filigraner Standfuß, kaum sichtbare Lautsprecher und ein Netzteil, das sogar das Netzwerkkabel verschwinden lässt. Der iMac will Statement und Werkzeug zugleich sein – die Frage ist: Steckt hinter der ikonischen Fassade mehr als nur ein hübsches Gesicht?

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Im aktuellen Apple iMac steckt das, was die meisten Schreibtische wirklich brauchen: ein 24 Zoll 4.5K Retina Display, der hauseigene M?Chip und ein aufgeräumtes All?in?One?Konzept. Kein Tower, kein extra Lautsprecher-Set, kein Dock – vieles, was sonst als Zubehör dazugekauft werden muss, verschwindet hier in einem nur 11,5 mm dünnen Gehäuse. Das Ergebnis ist ein Setup, das optisch eher an ein gutes Display erinnert, technisch aber ein kompletter Apple Computer ist.

Das 24" 4.5K Retina Display ist das Herzstück des iMac. 4480 x 2520 Pixel, über 11 Millionen Bildpunkte, 500 nits Helligkeit und der volle P3 Farbraum sorgen für diese typische Apple-Schärfe, bei der selbst Systemschriften wie gedruckt wirken. Für Bildbearbeitung in Lightroom, Design in Figma oder Layouts in InDesign ist das schlichtweg brillant – Kontraste sitzen, Farben wirken lebendig, aber nicht überzogen. Wer von einem normalen Full-HD-Monitor kommt, erlebt hier einen echten Sprung; wer aus der 5K?iMac- oder MacBook Pro?Welt kommt, merkt: Die visuelle Qualität bleibt auf Flaggschiff-Niveau, nur das Format ist etwas kompakter.

Der M?Chip im iMac – aktuell der Apple M1, während Apple parallel bereits M2 und M3 in anderen Geräten anbietet – ist trotz seines Alters im Alltag immer noch beeindruckend performant. Browser mit Dutzenden Tabs, 4K?Videostreams, RAW?Fotos, Office?Workflows, Videocalls und ein paar kreative Abstecher in Final Cut oder DaVinci Resolve steckt er mühelos weg. Die CPU?Kerne sind auf Effizienz getrimmt, die GPU ist für Prosumer?Workloads absolut ausreichend, und das Ganze bleibt dabei flüsterleise. Der große Vorteil: Kein Lüfterheulen beim Rendern, kein merkbares Warmwerden auf dem Schreibtisch.

In der Praxis heißt das: Der iMac fühlt sich selten angestrengt an. Apps öffnen schnell, Wechsel zwischen Spaces oder Mission Control bleiben geschmeidig. Für professionelle 8K?Bearbeitung oder komplexe 3D?Workflows ist ein Mac Studio oder ein MacBook Pro mit M?Serie höherer Generation besser geeignet. Für Homeoffice, Content Creation für Social Media, Fotobearbeitung, Webdesign und Musikproduktion im semi-professionellen Bereich liefert der iMac jedoch eine sehr angenehme Balance aus Leistung und Ruhe.

Spannend wird der Vergleich mit Alternativen im Apple-Kosmos. Ein Mac mini plus externer Monitor wirkt auf dem Papier oft günstiger. Doch der Teufel steckt im Detail: Ein 4K? oder 5K?Display in vergleichbarer Qualität zum 4.5K Retina Panel des iMac ist selten günstig, und dazu kommen Lautsprecher, Webcam, Mikrofon, möglicherweise ein Dock und Kabel. Plötzlich stehen mehrere Komponenten auf dem Tisch, die mehr Platz benötigen und optisch kaum an die Klarheit eines einzigen iMac heranreichen. Der iMac kauft man nicht nur wegen der Rechenleistung, sondern wegen des vollständigen Gesamt-Setups.

Ein MacBook hingegen glänzt mit Mobilität – auf dem Sofa, unterwegs, im Café. Aber am Schreibtisch entsteht schnell ein Kabelspaghetti: Netzteil, externer Monitor, vielleicht ein USB?C?Hub, Maus, Tastatur. Wer ohnehin zu 90 % am Schreibtisch sitzt, spürt den Komfort eines stationären Systems, das schon im Auslieferungszustand wie ein bewusst gestalteter Arbeitsplatz wirkt. Der iMac ist kein Nomade, er ist der ruhige Fixpunkt im Raum.

Apple hebt beim aktuellen iMac vor allem die Kamera- und Mikrofonqualität hervor – und das merkt man im Homeoffice sofort. Die integrierte 1080p FaceTime HD Kamera nutzt Bildsignalverarbeitung des M?Chips, um Belichtung, Kontrast und Farbbalance automatisch zu optimieren. Kein High-End-Studio, aber ein deutlich natürlicheres Bild als typische Laptop?Kameras. Dazu kommen drei Studio?Mikrofone mit Richtwirkung, die die Stimme klar und fokussiert aufnehmen und Hintergrundgeräusche reduzieren. Für Zoom?Meetings, Kundencalls oder Online?Unterricht ist das extrem angenehm: weniger Technik-Bastelei, mehr Konzentration auf das Gespräch.

Die Lautsprecher im iMac bleiben fast unsichtbar, klingen aber überraschend groß. Ein Sechs?Lautsprecher-System mit Force?Cancelling?Woofers erzeugt für ein so dünnes Gerät einen erstaunlich satten Klang. Musik, Serien, YouTube, Videocalls – alles klingt deutlich runder als bei den meisten externen Büro?Monitoren oder Standard?Laptops. Für professionelle Audioarbeit bleiben natürlich dedizierte Monitore sinnvoll, aber zum Schneiden von Videos oder zum Mischen von Podcasts auf Einsteiger?Niveau reicht das System bequem.

Ein Teil der Faszination des Apple iMac liegt in der Farbpalette. Blau, Grün, Rosé, Silber, Gelb, Orange, Violett – jede Farbe ist subtil abgestuft zwischen Rückseite, Standfuß und Zubehör. Tastatur, Maus und Trackpad greifen die Töne auf, ohne laut zu wirken. So wird aus einem Arbeitsgerät eine Bühne für den eigenen Stil: knalliges Blau für das Gaming?Zimmer, pastelliges Grün für das Homeoffice im Wohn?Essbereich, klassisches Silber für minimalistische Studios und Agenturen. Gerade am Empfang, in Praxen oder in Kreativbüros wirkt der iMac wie ein bewusst platzierter Farbklecks im Raumkonzept.

Die All?in?One?Philosophie hat aber auch klare Implikationen für Aufrüstbarkeit. RAM und Speicher sind nicht nachträglich erweiterbar; man entscheidet sich beim Kauf für eine Konfiguration und lebt dann damit. Das sollte man realistisch planen: Wer viele Fotos, Videos und Projekte lokal lagern möchte, sollte eher zu mehr SSD?Speicher greifen oder von Beginn an eine externe SSD einplanen. Wer viele Browser?Tabs, virtuelle Maschinen oder große Projekte parallel offen hat, profitiert von mehr Arbeitsspeicher. Technisch versierte Bastler, die an ihrem Rechner gerne schrauben und Karten tauschen, werden mit dem iMac nicht glücklich – hier geht es um Ruhe und Beständigkeit, nicht um modulare Experimente.

Bei den Anschlüssen zeigt sich Apple wie gewohnt zurückhaltend. Je nach Modell gibt es zwei oder vier Thunderbolt/USB?C Ports, optional mit zusätzlichem Ethernet im Netzteil. Für die meisten modernen Peripheriegeräte, Hubs und Monitore reicht das – wer viele USB?A?Geräte oder Speicherkarten nutzt, ergänzt sinnvollerweise einen hochwertigen USB?C?Hub. Der Lohn ist eine Rückseite, die nicht wie eine Patchbay aussieht, sondern wie ein bewusst reduziertes Panel.

In der Summe ist der iMac vor allem eines: ein Statement für Ordnung. Endlich kein Kabelsalat mehr, keine lose verteilten Boxen, keine Webcam, die auf dem Monitor balanciert. Ein Stromkabel, vielleicht Ethernet – mehr braucht es nicht. Wer Wert auf einen ruhigen, aufgeräumten Arbeitsplatz legt, wird das jeden Tag sehen und spüren.

Für wen ist dieser Apple Computer nun die beste Wahl? Familien, die einen zentralen Rechner im Wohnbereich suchen, finden im iMac eine ästhetische, stabile Plattform für Schule, Studium, Medien und gelegentliche Kreativprojekte. Homeoffice?Worker bekommen eine Videokonferenz?Maschine, die ohne viel Setup gut aussieht, gut klingt und optisch nicht wie ein Provisorium wirkt. Empfangsbereiche, Praxen und Hotels nutzen den iMac ebenso als funktionales Werkzeug wie als sichtbares Element des Interior Designs. Und Content?Creator, die überwiegend an einem festen Platz arbeiten, schätzen die Kombination aus Retina?Display, M?Chip?Power und leiser Effizienz.

Weniger gut passt der iMac zu Menschen, die maximale Mobilität brauchen – hier sind MacBook Air oder MacBook Pro klar im Vorteil. Auch wer regelmäßig High-End?3D, große Filmproduktionen oder wissenschaftliche Simulationen fährt, fährt mit Mac Studio oder Mac Pro besser. Der iMac zielt auf Performance im Alltag, nicht auf extreme Spezialisierung.

Unterm Strich ist der iMac ein sehr sorgfältig komponiertes Gesamtpaket: stark genug für anspruchsvolle Alltags? und Kreativworkflows, leise und effizient durch den M?Chip, und gleichzeitig ein Designobjekt, das jeden Raum aufwertet. Wer einen festen Arbeitsplatz gestalten will und bereit ist, in ein langlebiges Setup zu investieren, bekommt hier mehr als nur einen Bildschirm mit Rechenleistung dahinter – man bekommt ein Stück Ruhe auf dem Schreibtisch.

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