Apple iMac im Detail: Was der All?in?One iMac heute wirklich leisten kann
08.02.2026 - 10:36:10Ein aufgeräumter Schreibtisch, nur ein schlankes Display in kräftiger Farbe – und doch ein vollwertiger Rechner dahinter. Genau dieses Bild hat Apple mit dem iMac geprägt. Der aktuelle Apple iMac führt diese Linie fort und setzt mit Apple Silicon und 24 Zoll 4,5K Retina Display dort an, wo frühere Generationen eher schön als wirklich schnell waren. Die Frage ist: Ist der iMac heute mehr als nur ein ästhetisches Statement?
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Herzstück des aktuellen Apple iMac ist das 24 Zoll große 4,5K Retina Display. Es wirkt im Alltag größer, als es die Zahl vermuten lässt, weil das gesamte Design auf das Panel hin optimiert ist. 4480 x 2520 Pixel sorgen für eine gestochen scharfe Darstellung – Texte sind wie gedruckt, UI-Elemente wirken sauber gezeichnet und Fotos profitieren sichtbar von der hohen Pixeldichte. Wer von einem Full-HD-Monitor wechselt, hat das Gefühl, als würde jemand den Schleier vom Bild ziehen.
Die Farbwiedergabe ist typisch Apple: breit abgedeckter P3-Farbraum, konsistente Helligkeit über die Fläche und ein Kontrast, der Bilder plastisch wirken lässt. Für Fotobearbeitung in Lightroom, Grafikarbeit in Figma oder Layout in InDesign ist der iMac damit mehr als nur "ausreichend". Er positioniert sich als ernstzunehmendes Werkzeug für Creators, die Wert auf ein verlässliches Panel legen, ohne ein separates Pro-Display auf den Tisch stellen zu wollen.
Spannend wird der iMac durch den Wechsel auf Apple Silicon. Statt klassischer Intel-Prozessoren arbeitet ein Apple M-Chip im Inneren, der CPU, GPU, Neural Engine und Arbeitsspeicher in einem System-on-a-Chip bündelt. Das Ergebnis merkt man sofort: Apps starten schneller, komplexe Workflows laufen flüssiger und das bei nahezu geräuschlosem Betrieb. Der Lüfter ist im Alltag praktisch nicht hörbar, selbst wenn man mehrere 4K-Streams öffnet, große RAW-Dateien durchscrollt oder parallel Xcode, Slack, Figma und einen Browser mit zig Tabs nutzt.
Für typische Büro- und Homeoffice-Aufgaben ist der iMac mit M-Chip fast schon überqualifiziert. Video-Calls, simultane Office-Dokumente, Browser-Tabs, Musik, vielleicht nebenbei noch ein Bild bearbeiten – der Rechner wirkt selten angestrengt. Der effizient arbeitende Chip sorgt zudem dafür, dass das schlanke Gehäuse ohne thermische Dramen auskommt. Kein auffahrender Turbinenlärm, keine heiße Alurückseite, die man besser nicht berührt.
Interessant ist die iMac-Performance vor allem im direkten Vergleich zu einem Mac mini plus Monitor. Ein Mac mini kann auf dem Papier ähnlich schnell sein oder – je nach Konfiguration – etwas mehr Spielraum bieten. Aber im Alltag steht neben dem Mini eben immer ein zusätzlicher Monitor, vielleicht ein Hub, dazu Kabel für Strom, USB-C, Lautsprecher. Der iMac löst all das in einem Objekt. Für viele Studios, Empfangsbereiche und Homeoffices wiegt diese Klarheit auf dem Schreibtisch schwerer als die modulare Freiheit eines Mac mini.
Video-Calls gehören inzwischen zum Alltag, und genau hier spielt der aktuelle Apple iMac eine seiner unterschätzten Stärken aus. Die integrierte 1080p-Kamera nutzt die Rechenleistung des M-Chips für Bildoptimierung in Echtzeit. Das Bild wirkt sichtbar sauberer und besser abgestimmt als bei vielen Standard-Webcams. Hauttöne werden natürlich wiedergegeben, der Weißabgleich sitzt meist auf Anhieb, und in normalen Wohn- oder Bürolicht-Situationen muss man nicht nachbessern.
Dazu kommen die integrierten Mikrofone in Studioqualität, die Umgebungsgeräusche reduzieren und die Stimme klar nach vorne holen. Gerade im Homeoffice, in dem nicht jede Umgebung perfekt akustisch optimiert ist, macht das einen Unterschied. Man braucht kein Zusatzmikro auf dem Tisch, keine externe Kamera – der iMac selbst wird zur Videokonferenz-Station. Ergänzt wird das Ganze durch ein Mehrkanal-Lautsprechersystem, das dank Unterstützung für 3D-Audio und Dolby Atmos Filme und Musik überraschend räumlich wirken lässt.
Vergleicht man den iMac mit einem MacBook, geht es weniger um reine Performance, sondern um die Frage: Will ich meinen Rechner bewegen oder will ich einen ruhigen, fixen Ankerplatz? Das MacBook punktet mit Mobilität, der iMac mit Größe, Ergonomie und visueller Präsenz. 24 Zoll 4,5K sind deutlich komfortabler für langes Arbeiten als das 13 oder 14 Zoll Display eines Laptops. Fenster nebeneinander, Timelines im Vollbild, umfangreiche Notion- oder Excel-Setups – am iMac fühlt sich der digitale Arbeitsplatz luftiger und organisierter an.
Viele Nutzerinnen und Nutzer landen am Ende sowieso bei einem Setup aus MacBook plus externem Monitor. Doch genau hier stellt sich die Frage: Warum nicht gleich den All-in-One nehmen, der Display, Lautsprecher, Kamera und Rechner in einem konsistenten Designobjekt vereint? Der iMac ist für all jene spannend, die ihren Rechner überwiegend an einem Ort nutzen und sich einen bewusst kuratierten Arbeitsplatz ohne wilden Geräte-Mix wünschen.
Visuell ist der Apple iMac ein Statement. Das extreme Slim-Design wirkt fast unmöglich: Ein komplettes System, das im Profil eher an ein großes Tablet als an einen klassischen Desktop erinnert. Die farbigen Rückenflächen – von Blau über Grün bis hin zu Pink und Gelb, je nach Modellgeneration – bringen eine fast schon spielerische Komponente ins Büro oder Wohnzimmer, während die Front bewusst ruhiger bleibt. Wer möchte, kann seinen Arbeitsplatz damit sehr konkret inszenieren: kühles Blau für den Studio-Schreibtisch, warmes Orange für das Kreativbüro, zartes Grün fürs Homeoffice im Wohnraum.
Der iMac bricht mit dem Bild des grauen, technischen Kastens. Er wirkt eher wie ein Möbelstück oder Designobjekt, das zufällig ein sehr leistungsfähiger Computer ist. Kabel verschwinden größtenteils im Standfuß und Netzteil, nur wenige Anschlüsse sind sichtbar. Das hat eine klare Konsequenz: weniger Flexibilität, aber mehr ästhetische Ruhe. Wer ständig Festplatten an- und absteckt, bevorzugt vielleicht einen Mac mini unter dem Tisch. Wer hingegen ein Setup will, das dauerhaft reduziert bleibt, findet im iMac einen verlässlichen Mittelpunkt.
Auch bei der Bedienung bleibt Apple seiner Linie treu. macOS wirkt auf dem 24 Zoll 4,5K Retina Display des iMac besonders aufgeräumt, Icons und Schrift sind sauber balanciert. Universal-Apps, die für Apple Silicon optimiert sind, starten schnell und nutzen die Energieeffizienz der Architektur konsequent aus. Bild- und Videobearbeitung, Musikproduktion, Office-Anwendungen und Web-Workflows profitieren davon, dass CPU, GPU und Neural Engine eng verzahnt sind. Viele Prozesse, die zuvor Hintergrundrauschen im System erzeugten, laufen nun fast unmerklich durch.
In Kombination mit iPhone und iPad spielt der iMac seine Rolle als Schaltzentrale im Apple-Ökosystem aus. AirDrop, Handoff, geteilte Zwischenablage, iCloud-Fotobibliothek – vieles wirkt hier wie aus einem Guss. Wer bereits tief in der Apple-Welt unterwegs ist, fühlt sich auf dem iMac sofort zuhause. Und wer umsteigt, bekommt einen vergleichsweise sanften Einstieg, weil Hard- und Software hier bewusst aufeinander abgestimmt sind.
Natürlich ist der aktuelle iMac kein Universalwerkzeug für jede Zielgruppe. Wer maximale Aufrüstbarkeit, modulare Monitorauswahl und eine Vielzahl an Ports will, wird mit einem Mac Studio oder Mac mini plus separatem Display besser fahren. Wer dagegen auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Design, Displayqualität, Leistung und Einfachheit setzt, bekommt mit dem iMac ein Gerät, das im Alltag erstaunlich wenig Aufmerksamkeit fordert. Er läuft, er sieht gut aus, er verschwindet gedanklich im Hintergrund – und genau das ist für viele der größte Luxus.
Im Familienkontext wird der Apple iMac schnell zur digitalen Schaltzentrale: ein Gerät im Wohnzimmer oder Arbeitszimmer, auf dem Hausaufgaben erledigt, Urlaubsfotos sortiert, Serien gestreamt und gelegentlich Videos geschnitten werden. Für Agenturen, Studios oder Praxen ist der iMac ein repräsentativer Empfangsrechner, der Professionalität ausstrahlt, ohne kühl zu wirken. Und im Homeoffice ist er das Gegenstück zum mobilen MacBook – ein fester Arbeitsplatz, der sich bewusst von der Couch oder dem Küchentisch absetzt.
Wer seinen Rechner selten bewegt, Wert auf ein hervorragendes Display legt, die leise Effizienz des Apple M-Chips schätzt und auf einen cleanen, designorientierten Schreibtisch setzt, trifft mit dem iMac eine sehr klare Entscheidung. Kein Basteln, keine Monitor-Recherche, kein Kabelsalat. Stattdessen ein fokussierter Arbeitsplatz, der aus einem einzigen Objekt besteht – und sich nach wenigen Tagen anfühlt, als wäre er schon immer da gewesen.
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