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Apple iMac im Detail: Warum der iMac das ästhetischste All?in?One?Kraftpaket für den Schreibtisch ist

02.04.2026 - 03:16:03 | ad-hoc-news.de

Der iMac kombiniert ikonisches Design, 24" 4.5K Retina Display und den M?Chip zu einem eleganten All?in?One. Wie gut schlägt sich der iMac im Alltag von Kreativen, Familien und im Homeoffice wirklich?

Apple iMac im Detail: Warum der iMac das ästhetischste All?in?One?Kraftpaket für den Schreibtisch ist - Foto: über ad-hoc-news.de

Es gibt Geräte, die einen Raum möblieren – und es gibt Geräte, die einen Raum definieren. Der Apple iMac gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Wer ihn auf den Schreibtisch stellt, entscheidet sich nicht nur für einen Computer, sondern für ein bewusst inszeniertes Objekt: ein dünnes, farbiges Panel, das fast im Nichts zu schweben scheint, davor eine kompakte Tastatur, daneben eine Maus oder ein Trackpad, alles akribisch aufeinander abgestimmt. Der iMac ist nach wie vor der radikalste Ausdruck von Apples Idee, Technik und Möbelstück zu verschmelzen.

Doch hinter der Glas- und Aluminiumfassade steckt weit mehr als ein hübsches Gesicht. Der aktuelle iMac mit Apple Silicon, 24" 4.5K Retina Display und M?Chip will Studio-Display, Desktop und Office-Maschine in einem sein. Die eigentliche Frage lautet also: Wie gut gelingt dieser Spagat zwischen Designobjekt und Arbeitsgerät – und rechtfertigt er die Entscheidung gegen Mac mini, Mac Studio oder MacBook?

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Der aktuelle Apple iMac bricht bewusst mit der grauen Ernsthaftigkeit klassischer Desktoprechner. Er kommt in mehreren Farben – etwa Blau, Grün, Rosa, Silber, Gelb, Orange und Violett – und wirkt damit fast wie eine Neuinterpretation der legendären iMac G3-Ära. Nur statt halbtransparentem Kunststoff dominiert heute mattes, präzise gefrästes Aluminium. Die Front bleibt aufgeräumt: ein dünner Rahmen ums Display, ein schlichtes Kinn, auf dem dezent das Apple Logo fehlt. Das Ergebnis ist ein iMac, der eher wie ein Designstück aus einem skandinavischen Möbelkatalog wirkt als wie ein typischer Büro-PC.

Technisch basiert der 24" iMac auf einem Apple Silicon M?Chip – in seiner ersten Generation meist als M1 bekannt, in neueren Revisionen von Apple zum Teil mit weiteren Ausbaustufen. Der Ansatz bleibt gleich: CPU, GPU, RAM und zahlreiche Controller sitzen in einem einzigen SoC, der für Geschwindigkeit bei minimalem Energiebedarf optimiert ist. Es entsteht ein System, das flüsterleise, kühl und extrem reaktionsschnell arbeitet. Wer von einem älteren Intel?iMac oder Windows?Desktop umsteigt, erlebt diesen Performance?Sprung im Alltag deutlicher als jede Benchmark-Zahl vermitteln kann.

Herzstück des iMac ist zweifellos das 24" 4.5K Retina Display. Mit 4480 x 2520 Pixeln bei 218 ppi wirkt jede Schrift gestochen scharf, Icons schweben fast druckfertig über der Oberfläche. Apple setzt auf P3-Farbraum, eine Helligkeit von bis zu 500 Nits und True Tone. Letzteres passt die Farbtemperatur an das Umgebungslicht an – ein Detail, das krasse Farbverschiebungen zwischen Tag und Nacht abmildert und den iMac auch bei langen Sessions augenfreundlicher macht.

Für Designer, Fotograf:innen und Videocutter:innen ist die P3-Unterstützung entscheidend: Sie sehen mehr gesättigte Farbtöne als auf klassischen sRGB-Panels, Hauttöne wirken natürlicher, feine Abstufungen in Schatten und Lichtern bleiben erhalten. Wer bisher mit einem typischen 1080p-Bürodisplay gearbeitet hat, wird den Unterschied beim ersten Aufziehen eines Lightroom-Katalogs oder beim Color Grading in DaVinci Resolve nicht mehr wegdiskutieren können. Das Display ist schlichtweg brillant – und es ist eines der stärksten Argumente für den iMac.

Gleichzeitig bleibt die 24"-Diagonale bewusst kompakt. Auf einem kleineren Schreibtisch wirkt der iMac leichtfüßig, hinterlässt genug Raum für Notizbücher, Graf Tablets oder einen zusätzlichen Laptop. Im direkten Vergleich zu einem 27"-Monitor hat man etwas weniger Fläche für komplexe Timelines, dafür eine entspanntere Präsenz im Raum. Diese Balance ist kein Zufall: Apple positioniert den 24" iMac genau zwischen „Studiosetup“ und „Wohnzimmer-Schreibtisch“ und trifft damit einen Sweet Spot für viele reale Arbeitsumgebungen.

Der M?Chip im iMac ist das Herz der Performance-Story. Apple kombiniert Hochleistungskerne mit Effizienzkernen, eine integrierte GPU und eine Neural Engine für Machine-Learning-Aufgaben. In der Praxis bedeutet das: Apps starten nahezu verzögerungsfrei, Fokus-Wechsel zwischen Lightroom, Browser, Mail und Figma passieren so schnell, dass man sich fragt, warum man früher Ladeanimationen so selbstverständlich akzeptiert hat. Selbst beim Export größerer Foto-Batches oder beim Rendern von 4K-Material bleibt der iMac erstaunlich gelassen.

Interessant ist, wie sich diese Architektur auf reale Workflows auswirkt. Kreative, die bisher auf einen Mac mini oder ein MacBook Air mit M?Chip setzen, werden keine fundamental andere Rohleistung spüren – die Generation des M?Chips bleibt in vielen Konfigurationen vergleichbar. Was den iMac jedoch auszeichnet, ist das Zusammenspiel aus Performance, thermischem Headroom und integriertem 4.5K Display. Der Chip läuft entspannt, ohne Brachialkühlung, gleichzeitig muss man weder ein externes Display konfigurieren noch Kabel verlegen oder Dockinglösungen aufbauen.

In vielen Homeoffice-Setups ist genau das der große Luxus: Man stellt den iMac auf, verbindet Strom und – falls nötig – ein Ethernetkabel oder Zubehör, und der Arbeitsplatz fühlt sich sofort vollständig und in sich geschlossen an. Endlich kein Kabelsalat mehr, kein Geflecht aus HDMI?Adaptern, Thunderbolt?Docks und zufälligen USB?Hubs, das sich hinter dem Monitor zu einem kaum zu entwirrenden Knoten aufstapelt.

Allerdings ist die Entscheidung für einen iMac immer auch eine Entscheidung gegen modulare Aufrüstbarkeit. Arbeitsspeicher und Speichergröße sind beim Kauf festzulegen und später nicht erweiterbar. Wer zum Beispiel zwischen 8 und 16 GB RAM schwankt, sollte sich beim iMac bewusst zu mehr Reserven hinreißen lassen, wenn der Alltag aus vielen Browser-Tabs, Adobe-Tools, Musikproduktion oder Virtualisierung besteht. Apple Silicon kann erstaunlich effizient mit Speicher umgehen, aber Reserve ist bei einem All-in-One ohne Nachrüstmöglichkeit selten eine schlechte Idee.

Beim Speicher stellt sich eine ähnliche Frage. 256 GB als Basis funktionieren für Menschen, die überwiegend in der Cloud arbeiten, Office-Dokumente, Notizen und einige Fotos verwalten. Wer regelmäßig Video- oder Fotomaterial lokal sichert, wird mit 512 GB oder 1 TB langfristig entspannter leben. Externe SSDs bleiben eine Option, aber stilistisch untergraben sie teilweise den Clean-Desk-Charakter, den der iMac so überzeugend verkörpert.

Ein entscheidender Unterschied zu vielen älteren iMac-Generationen liegt in der Qualität der integrierten Kamera und des Audiosystems. Apple hat sichtbar verstanden, dass der iMac längst auch ein Videokonferenz-Hub für Teams, Agenturen und Familien geworden ist. Die 1080p FaceTime HD Kamera profitiert stark vom Bildsignalprozessor des M?Chips: Gesichter werden klarer, der Dynamikumfang stabilisiert sich, Gegenlichtsituationen werden intelligenter abgefangen. Man sieht zwar, dass hier kein Studiocamcorder am Werk ist, aber für Zoom, Teams, Meet oder FaceTime wirkt das Bild deutlich frischer und definierter als bei den meisten klassischen Office-Webcams.

Mindestens so wichtig ist der Klang. Das Lautsprechersystem im 24" iMac nutzt mehrere Treiber und eine intelligente Aussteuerung, um überraschend voluminösen Sound zu liefern. Musik wirkt ausgewogener als man es von der flachen Bauform erwarten würde, Filmton und Serien klingen differenziert, Videokonferenzen sind klar verständlich. Für viele Nutzer:innen macht dieses System externe Lautsprecher überflüssig, was wiederum den Kabelsalat reduziert. Wer im Büro oder Homeoffice arbeitet, kann einfach loslegen, ohne noch eine halbe Tontechnik zu verkabeln.

Auch die drei integrierten Mikrofone sind deutlich hochwertiger als frühe iMac-Generationen und viele Standard-Laptops. Sie sind gerichtet, unterdrücken Umgebungsgeräusche relativ effektiv und vermitteln in Calls eine spürbar professionellere Präsenz, selbst wenn man kein dediziertes Podcast-Setup aufbauen möchte. Natürlich ersetzt dieses System kein Studiomikro an einer Audio-Interface-Kette, aber für den Großteil der alltäglichen Kommunikation ist die Qualität mehr als ausreichend.

Ein immer wieder diskutiertes Thema beim iMac ist die Ergonomie. Der Standfuß bietet eine feste Höhe und nur eine Neigungsverstellung, keine Höhenverstellung. Für viele Menschen ist diese Voreinstellung in Ordnung, auf niedrigeren Schreibtischen oder bei längeren Arbeitstagen kann jedoch ein dezenter ergonomischer Feintuning-Bedarf entstehen. Wer den iMac ernsthaft als Hauptarbeitsmaschine nutzt, sollte nicht davor zurückschrecken, einen schlichten Standfußerhöher oder ein angepasstes Schreibtischlayout zu wählen, um Nackenbelastung zu reduzieren. Technisch könnte Apple hier noch flexibler werden, aber optisch zahlt sich die minimalistische Standfußlösung aus: weniger Mechanik, mehr Ruhe im Design.

Das Zusammenspiel aus iMac, Magic Keyboard und Magic Mouse oder Magic Trackpad ist typisch Apple: sehr aufgeräumt, sehr designorientiert, manchmal polarisierend. Das Magic Keyboard in der Farbvariante des iMac fügt sich perfekt ins Gesamtbild und fühlt sich präzise und klar definiert an. Optional gibt es eine Version mit Touch ID, die das Entsperren, Wechseln von Nutzerkonten und Bestätigen von Käufen deutlich angenehmer macht. Gerade an einem Familienrechner oder einem Gerätepark im Büro, wo mehrere Personen denselben iMac nutzen, bietet Touch ID einen echten Mehrwert.

Bei der Wahl zwischen Magic Mouse und Magic Trackpad scheiden sich die Geister. Die Maus ist ikonisch, flach, minimalistisch – aber ergonomisch umstritten. Das Trackpad hingegen bringt das Multi-Touch-Gefühl eines MacBook auf den Schreibtisch. Viele, die ernsthaft mit Gesten arbeiten, wechseln mittelfristig zum Trackpad oder kombinieren Maus und Trackpad für unterschiedliche Aufgaben. Apple bietet entsprechende Bundles, die den visuellen Look des iMac konsequent fortsetzen.

Wer über den iMac nachdenkt, sollte ihn nicht isoliert betrachten, sondern im Kontext von Alternativen wie Mac mini + Monitor oder MacBook + externem Display. Ein Mac mini mit M?Chip, kombiniert mit einem guten 27" 4K- oder 5K-Monitor, kann auf dem Papier flexibler erscheinen. Man kann den Monitor austauschen, weitere Geräte anschließen, theoretisch später auf ein anderes Display-Setup umsteigen. Gleichzeitig entsteht dabei ein physisches Setup, das selten so geschlossen und ruhig wirkt wie der iMac.

Der iMac bringt Display, Rechner, Audio, Kamera und Eingabegeräte in einem ästhetischen Paket zusammen. Im direkten Vergleich zu einem Mac mini plus Monitor ergibt das ein Setup, das weniger Planungsaufwand verlangt, weniger sichtbare Kabel produziert und auf visuelle Reibung verzichtet. Aus Sicht der reinen Rechenleistung könnte ein ähnlich konfigurierter Mac mini mit separatem Display bei bestimmten Konfigurationen attraktiver wirken, aus Sicht des Alltags fühlt sich der iMac jedoch wie der „aufgeräumtere“ Computer an – gerade in Wohnzimmern, offenen Büros oder Agenturräumen, in denen der Schreibtisch Teil des sichtbaren Interieurs ist.

Vergleicht man den iMac mit einem MacBook, verschiebt sich die Debatte. Ein MacBook Air oder MacBook Pro mit M?Chip bietet Mobilität, die der iMac per Definition nicht liefern kann. Wer seinen Rechner regelmäßig zwischen Büro, Coworking-Space, Uni und Sofa wechselt, braucht ein Notebook. Aber selbst in diesen Szenarien taucht immer wieder ein Muster auf: Viele Nutzer:innen landen bei einem hybriden Setup – MacBook unterwegs, iMac oder externes Display zu Hause. Die Frage lautet dann nicht „iMac oder MacBook“, sondern „nur MacBook oder MacBook plus festen Desktop-Komfort“.

Der iMac spielt seine Stärken genau dort aus, wo ein MacBook an Grenzen stößt: bei langer Bildschirmzeit auf Augenhöhe, bei größerer Displayfläche und beim souveränen, permanent verfügbaren Arbeitsplatz. Wer täglich acht Stunden am Schreibtisch verbringt, merkt sehr schnell, wie angenehm es ist, auf einen fixen, ergonomisch zugeschnittenen Screen zu blicken, statt immer wieder das Notebook zuzuklappen, zu verschieben, zu docken und wieder zu entdocken. Der iMac gibt dem Arbeitsplatz eine klare Mitte – und vielen Nutzer:innen eine klare mentale Trennung zwischen „am großen Rechner arbeiten“ und „am Notebook unterwegs sein“.

Ein oft unterschätzter Aspekt des iMac ist seine Rolle im sozialen Raum – etwa im Wohnzimmer oder in einem offenen Küchen-Arbeitsbereich. Gerade Familien nutzen den iMac häufig als gemeinsamen Hub: Hier landen Urlaubsfotos, hier laufen FaceTime-Anrufe mit der Verwandtschaft, hier erledigen Kinder ihre Hausaufgaben, hier wird Musik gestreamt oder eine Serie geschaut, während jemand kocht. Im Gegensatz zu einem nüchternen Tower plus Monitor wirkt der iMac in solchen Szenarien weniger wie ein eindringliches Technikobjekt und mehr wie ein gestaltetes Element des Raums.

Für Kreativstudios, Agenturen oder Empfangsbereiche hat das eine eigene Qualität. Ein iMac an der Rezeption wirkt wie eine bewusst getroffene Designentscheidung. Er kommuniziert: Hier wird auf Details geachtet, hier ist Technik Teil des Erscheinungsbilds. Gleichzeitig profitiert das Team von der schnellen Performance und dem brillanten Display – sei es für spontane Layout-Präsentationen, Moodboards oder Video-Showreels, die man einem Kunden direkt am Empfang zeigen möchte.

Technisch bleibt der iMac eng mit dem Apple?Ökosystem verwoben. macOS spielt seine Stärken gerade im Zusammenspiel mit iPhone, iPad, AirPods und Apple Watch aus. Funktionen wie Handoff, Universal Clipboard, AirDrop oder die nahtlose Nutzung des iPads als Zweitbildschirm über Sidecar machen den iMac zu einem natürlichen Knotenpunkt im Apple-Universum. Wer bereits tief im Apple-Kosmos verankert ist, spürt beim iMac selten technologische Reibung – vieles wirkt, als würde es schlicht „einfach funktionieren“.

Wer hingegen aus der Windows-Welt kommt, erlebt einen bewussten Bruch mit gewohnten Mustern. Updates laufen anders ab, Systemeinstellungen sind anders organisiert, Shortcuts verlangen etwas Umgewöhnung. Der iMac belohnt diese Lernkurve mit einer ruhigen, weitgehend wartungsarmen Umgebung. Systemabstürze, lärmende Lüfter und überladene Taskleisten gehören hier eher zur Ausnahme als zur Alltagskulisse. Der M?Chip trägt maßgeblich dazu bei, dass macOS auch unter Last souverän wirkt.

Ein kritischer Blick gehört fairerweise dazu. Der iMac ist nicht die richtige Maschine für alle. Wer regelmäßig auf PCIe-Erweiterungskarten angewiesen ist, große Workloads in 3D-Rendering, Machine Learning oder Simulationen fährt oder spezifische Windows-only-Software mit nativer GPU-Power benötigt, wird mit einem klassischen Workstation-Setup oder Virtualisierungslösungen besser fahren. Auch Gamer:innen, die Wert auf aktuelle AAA-Titel und maximale Framerates mit Raytracing legen, werden im Apple-Ökosystem – trotz wachsender Game-Portierungen – weiterhin Kompromisse eingehen müssen.

Für die meisten typischen Szenarien – Office, Web, Kreativarbeit in Foto, Video und Grafik, leichte Musikproduktion, Entwicklung und die alltägliche Mediennutzung – liefert der iMac jedoch mehr als genug Reserven. Der Fokus liegt weniger auf roher Überspezialisierung und mehr auf einem stimmigen Gesamtpaket: ein leiser, schneller Rechner, ein exzellentes Display, ein sehr gutes Audio- und Kamerasystem und ein Design, das sich nicht hinter dem Bildschirm verstecken muss.

Beim Thema Anschlüsse bleibt Apple seiner reduzierten Linie treu. Der iMac bietet je nach Konfiguration zwei oder vier Thunderbolt / USB?C Ports, dazu bei manchen Varianten einen Ethernet-Port im Netzteil. Wer viele ältere USB?A-Geräte, Kartenleser oder Spezialperipherie nutzt, wird mit einem USB?C-Hub oder Dock ergänzen. Das mag im ersten Moment wie ein Rückschritt wirken, gleichzeitig hält es die Seitenflächen des iMac konsequent sauber – ein bewusster gestalterischer Entscheid. Für moderne Peripherie, externe SSDs oder Displays sind die Thunderbolt?Ports leistungsstark genug, um das meiste Zubehör elegant anzubinden.

Interessant ist, wie sich die Entscheidung für einen iMac längerfristig auf den eigenen Arbeitsalltag auswirkt. Viele Nutzer:innen berichten, dass sich ihre digitale Umgebung beruhigt: weniger Geräte, weniger Kabel, weniger Anpassungen. Der Schreibtisch wirkt fokussierter, das Arbeiten fühlt sich ritualisierter an. Man setzt sich an den iMac, der Raum bekommt eine klare Funktion, die Hardware verschwindet gefühlt hinter der Erfahrung. Die Maschine rückt zurück, Inhalt und Arbeit rücken nach vorn.

Dieses Gefühl ist schwer in technische Datenblätter zu übersetzen, aber es ist essenziell für die Faszination, die der iMac seit Jahren ausübt. Er ist nicht nur eine Summe aus Displayauflösung, Benchmarkpunkten und Farbraumausdehnung. Er ist eine bewusst komponierte Aussage: Computertechnik darf schön sein, darf leise sein, darf unaufdringlich mächtig sein.

Enterprise-Entscheider:innen und IT-Abteilungen betrachten den iMac naturgemäß etwas nüchterner. Sie sehen zentral verwaltbare macOS-Systeme, MDM-Integration, klare Sicherheitsfeatures und ein geschlossenes Hardwareprofil, das sich gut standardisieren lässt. Gerade in Kreativabteilungen, Marketingteams, Architekturbüros oder Agenturen macht die Kombination aus Optik und solider Performance den iMac zu einem naheliegenden Standardrechner. Gleichzeitig bleibt klar: Wer auf maximale Anschlussvielfalt, aggressive Budgetoptimierung oder langfristige Hardwareaufrüstbarkeit setzt, erhält mit modularen Setups andere Spielräume.

Für Studierende und Einzelkämpfer:innen stellt sich eine besondere Frage: Lohnt sich der Schritt zum stationären All-in-One in einer Lebensphase, in der Mobilität und Flexibilität so wichtig sind? Die ehrlichste Antwort: Es hängt drastisch vom individuellen Alltag ab. Wer hauptsächlich am Schreibtisch arbeitet, selten mobil coden, schneiden oder designen muss und lieber einen ruhigen, stabilen Arbeitsplatz zu Hause pflegt, wird am iMac viel Freude haben. Wer hingegen täglich mit dem Notebook in Bibliothek, Büro und Zug pendelt, sollte den iMac eher als komplementäres Gerät betrachten – vielleicht als zentrales Kreativstudio, während das MacBook unterwegs vor allem als Notiz- und Kommunikationswerkzeug dient.

Die Farbauswahl des iMac ist dabei mehr als nur ein Stilspiel. Sie ermöglicht etwas, das in der Tech-Welt nach wie vor selten ist: echte, charaktervolle Individualisierung, ohne den funktionalen Kern zu verwässern. Ein blauer iMac im hellen Arbeitszimmer wirkt völlig anders als ein grüner in einem Studio mit Pflanzen, oder ein klassisch silberner im nüchternen Büro. Apple spielt die Karte der Personalisierung bewusst subtil, aber konsequent. Über Jahre betrachtet, bleibt so ein iMac nicht nur ein Gerät, sondern ein visueller Ankerpunkt des eigenen Arbeits- oder Wohnraums.

Bleibt die Frage, ob der aktuelle iMac ein guter Einstiegsrechner in die Apple-Welt ist. Wer aus dem Windows-Lager kommt und schon länger mit dem Gedanken spielt, auf macOS umzusteigen, findet im iMac eine fast ideale Brücke. Es gibt keine komplizierte Monitorwahl, keine großen Fragen nach Kompatibilität von Komponenten, keine lärmende Tower-Einheit. Man erhält eine klar kuratierte Erfahrung: auspacken, aufstellen, anschließen, loslegen. Der M?Chip liefert genug Reserven, um mehrere Jahre lang nicht über Performance nachdenken zu müssen, das 4.5K Display bleibt selbst dann beeindruckend, wenn um einen herum die nächste Monitor-Generation erscheint.

Die Kehrseite dieser Klarheit ist die geringe Lust des iMac auf Bastelprojekte. Wer sich daran gewöhnt hat, regelmäßig SSDs zu tauschen, RAM aufzurüsten oder Grafikkarten zu wechseln, wird beim iMac den Reiz der Schraubenzieher-Rituale vermissen. Apple verfolgt einen anderen Ansatz: lieber ein durchkomponiertes, geschlossenes System, das sich wie ein Appliance anfühlt, als eine modulare Bastelplattform. Für viele Kreative, Autor:innen, Entwickler:innen und Büromenschen ist das eine willkommene Befreiung. Für Hardcore-Tüftler:innen bleibt es eine Einschränkung.

Und dann ist da noch das emotionale Moment, das man bei einem iMac schwer wegargumentieren kann. Wer morgens an diesen dünnen, farbigen Alurahmen tritt, das Display aufleuchten sieht und die Klarheit der Oberflächen erlebt, startet anders in den Tag als mit einem zufällig zusammengestellten PC?Monitor?Mix. Es ist nicht rational, aber es ist real. Technik beeinflusst Stimmung, Räume prägen Fokus. Der Apple iMac nutzt genau das aus – nicht aufdringlich, aber zielstrebig.

In der Summe bleibt der iMac ein Statement für Menschen, die Wert auf eine saubere, ästhetische Arbeitsumgebung legen und dabei nicht auf ernstzunehmende Leistung verzichten wollen. Der 24" 4.5K Retina Screen, der M?Chip, die verbesserten Kameras und Mikrofone, das fein abgestimmte Sound-System und die bewusste Reduktion auf das Wesentliche ergeben einen Desktop, der sich deutlich von der Masse absetzt. Er ist kein Gaming-Monster, kein modulare-Slots-für-alles-Tower, sondern ein konzentriertes Werkzeug, das Design und Produktivität versöhnt.

Wer in dieser Beschreibung sein eigenes Nutzungsprofil wiederfindet – Homeoffice mit vielen Calls, kreative Arbeit in Foto und Video, Familie im gemeinsamen Zugriff, Agentur oder Studio mit Designanspruch – wird den iMac nicht nur mögen, sondern vermutlich als „endlich richtig“ empfinden. Wer hingegen maximale technische Offenheit, Rohleistung für Spezialfälle oder kompromisslose Gaming-Fähigkeiten priorisiert, wird anderswo besser aufgehoben sein.

Der iMac ist damit nicht der Computer für alle, aber er ist ein sehr klarer Computer für sehr viele. Und manchmal ist genau diese Klarheit das überzeugendste Feature.

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