Apple iMac im Detail: Warum der iMac als All?in?One zum Design- und Workflow-Upgrade wird
08.02.2026 - 15:51:15Ein aufgeräumter Schreibtisch, ein einziges, farbiges Objekt im Zentrum: der Apple iMac. Keine Tower-Kästen, kein Kabelnest, nur ein schlankes Aluminiumgehäuse und dieses helle, gestochen scharfe Display. Der iMac wirkt auf den ersten Blick wie eine Design-Skulptur – die Frage ist: Steckt dahinter auch echte Rechenpower oder nur ein schönes Gesicht?
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Apple positioniert den aktuellen 24" Apple iMac als kompakten All?in?One mit Apple Silicon. Hinter dem extrem dünnen Gehäuse arbeitet ein M?Chip, der die bisherige Intel-Ära endgültig ablöst. In der Praxis bedeutet das: Apps starten fast ohne Verzögerung, Multitasking mit vielen Browser-Tabs, Musikstreaming und Bildbearbeitung läuft flüssig – und das bei verblüffend niedrigem Geräuschpegel. Der Lüfter bleibt im Alltag oft unhörbar.
Das Herzstück ist aber das 24 Zoll große 4.5K Retina Display. 4480 x 2520 Pixel verteilen sich auf die Fläche, Texte wirken wie gedruckt, Icons und UI-Elemente sind messerscharf. Farben sind typisch Apple: sehr satt, aber nicht überdreht. Die hohe Helligkeit sorgt dafür, dass das Panel selbst in hellen Räumen souverän bleibt. Wer Fotos bearbeitet, Layouts checkt oder einfach Filme liebt, merkt schnell: Dieses Panel macht einfach Freude. Das Display ist schlichtweg brillant, besonders, wenn du von einem älteren Full-HD-Monitor kommst.
Die offizielle Produktseite von Apple unter apple.com/de/imac betont die Farbauswahl – und ja, das ist mehr als reines Marketing. Der iMac kommt in mehreren Tönen, vom sanften Blau bis zum kraftvollen Orange (je nach Konfiguration), mit farblich abgestimmtem Standfuß und sogar passenden Kabeldetails. In einem Büro, am Empfang oder im Homeoffice wirkt das wie ein bewusst gesetztes Statement: Technik als Teil der Einrichtung, nicht als Störfaktor. Endlich kein Kabelsalat mehr, der das Setup kaputt macht.
Spannend ist, wie viel Technik im dünnen Rahmen steckt. Der M?Chip (M1 bzw. je nach Modell M?Serie der ersten Generation) kombiniert CPU, GPU und Neural Engine auf einem SoC. Für den Alltag heißt das: Wer in Lightroom oder Affinity Photo arbeitet, 4K?Videomaterial kurz trimmt, große Präsentationen rendert oder mehrere Bildschirmfreigaben in Videomeetings jongliert, bekommt eine flüssige Erfahrung, die früher deutlich größeren Maschinen vorbehalten war. Der iMac fühlt sich selten überfordert an – und bleibt dabei energieeffizient. Der Stromverbrauch liegt im Vergleich zu älteren Desktop-Lösungen deutlich niedriger.
Gerade im Homeoffice ist der iMac zudem ein kleines Studio. Die integrierte 1080p FaceTime HD Kamera kombiniert mit der Bildsignalverarbeitung des M?Chips liefert sichtbar klarere Bilder als viele Standard-Webcams. Hauttöne wirken natürlicher, Kontraste sind stimmiger, das Bild rauscht weniger. Die Mikrofone sind als "Studioqualität" positioniert, was hoch gegriffen klingt – in der Realität heißt es aber: Für Video-Calls, Podcasts im kleinen Rahmen oder spontane Voiceover reicht der Klang absolut aus. Hintergrundgeräusche werden gut unterdrückt, die Stimme steht klar im Vordergrund.
Die Lautsprecher verdienen ein eigenes Lob. Mehrere Treiber mit Force-Cancelling-Woofern sorgen für ein Klangbild, das für einen so dünnen Rechner überraschend voll wirkt. Musik klingt dynamisch, Filme profitieren von einer unerwartet breiten Stereo-Bühne. Kein Vergleich zu den blechernen Boxen vieler klassischer Monitore. Wer nicht gerade Studio-Monitoring betreibt, braucht im Alltag kaum zusätzliche Lautsprecher.
Verglichen mit einem Setup aus Mac mini plus separatem Monitor spielt der iMac seine Stärken bei Einfachheit und Ästhetik aus. Der Mac mini punktet zwar mit Flexibilität bei der Monitorwahl und ist oft etwas günstiger, sobald ein vorhandenes Display genutzt wird. Sobald man aber ein hochwertiges 4K? oder 5K?Panel einkalkuliert, relativiert sich der Preisvorteil. Der iMac vereint Rechner, Top-Display, Lautsprecher, Kamera und Mikro in einem durchgängigen Designobjekt – ohne das ewige Suchen nach dem optimalen Monitor-Match.
Im Vergleich zu einem MacBook wiederum ist der iMac die stationäre, großzügigere Lösung. Das 24" 4.5K Retina Display bietet deutlich mehr Fläche und Schärfe als selbst die großen MacBook-Modelle, und die Ergonomie auf dem Schreibtisch ist schlicht besser. Wenn Mobilität keine Priorität hat und der Rechner überwiegend an einem Platz steht, wirkt der iMac wie die klarere, fokussiertere Wahl. Für viele Nutzer ist die Kombination aus MacBook für unterwegs und iMac als stationärer Anchor-Point allerdings ein besonders stimmiges Duo.
Was dem iMac bewusst fehlt, sind ausufernde Upgrade-Optionen. RAM und SSD sind ab Werk konfiguriert und später kaum oder gar nicht erweiterbar. Wer den iMac viele Jahre nutzen will, sollte hier nicht zu knapp planen und eher zu etwas mehr Arbeitsspeicher und Speicherplatz greifen. Auch bei den Anschlüssen bleibt Apple minimalistisch: Je nach Modell stehen zwei bis vier Thunderbolt/USB?C?Ports zur Verfügung, ergänzt um einen Klinkenanschluss. Für die meisten kreativen Workflows reicht das, wer aber viele Peripheriegeräte betreibt, wird über einen USB?C?Hub nachdenken.
Im Alltag kompensiert der iMac vieles über das Ökosystem: Handoff, AirDrop, iCloud, Universal Clipboard – die Art und Weise, wie sich ein iPhone, iPad oder ein MacBook mit dem iMac verzahnt, sorgt dafür, dass der Rechner sich weniger wie ein isoliertes Gerät und mehr wie ein Knotenpunkt anfühlt. Fotos, Notizen und Dateien tauchen nahtlos auf, Anrufe können vom Schreibtisch aus angenommen werden, und auch das Entsperren via Apple Watch wirkt schnell selbstverständlich.
Visuell bleibt der iMac eine Design-Ikone. Die extrem flache Seitenansicht, der klar definierte Standfuß, die farblich abgestimmte Magic Keyboard und Magic Mouse bzw. das Trackpad: Das wirkt fast schon zu geordnet, wenn man von einem traditionell überladenen Arbeitsplatz kommt. Wer gerne mit Ästhetik arbeitet – Designer:innen, Architekt:innen, Content-Creator, aber auch Empfangsbereiche und Agenturen – bekommt mit dem iMac ein Stück visueller Ruhe und Identität.
Für wen ist der iMac also ideal? Familien, die einen zentralen, gut geschützten und einfach zu bedienenden Rechner im Wohnraum wollen, profitieren von dem All?in?One-Ansatz. Kein Kabel-Wirrwarr, keine wilden Setups – einschalten, loslegen. Im Homeoffice spielt er seine Kamera-/Mikrofon-Stärke und das exzellente Display aus, gerade wenn viele Stunden pro Tag vor dem Bildschirm verbracht werden. In Büros und am Empfang ist der iMac ein Statement-Piece, das Professionalität und Designbewusstsein vermittelt, ohne dabei technische Kompromisse einzugehen.
Wer hingegen maximale Aufrüstbarkeit, eine sehr große Anschlussvielfalt oder die absolute Mobilität sucht, ist mit einem Mac mini (plus Monitor) oder einem MacBook besser bedient. Alle anderen, die einen klaren, ruhigen Arbeitsplatz mit starker Performance, hervorragendem Display und sehr guter Audio-/Video-Ausstattung schätzen, bekommen mit dem iMac einen Rechner, der seinen Platz im Raum und im Alltag rechtfertigt – jeden Tag, wenn das 4.5K Retina Panel aufleuchtet.
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