Apple iMac im Detail: Warum der iMac als All?in?One auf dem Schreibtisch noch immer Maßstab bleibt
18.03.2026 - 03:16:01 | ad-hoc-news.de
Es gibt Geräte, die verschwinden im Raum – und es gibt Geräte wie den Apple iMac. Er steht auf dem Schreibtisch wie ein bewusst gesetztes Statement: extrem schlank, ein einziges Stück Glas vorn, Aluminium in zarten Farben, Kabel nahezu unsichtbar. Der iMac ist kein anonymer Bildschirm, er ist eine Design-Ikone. Und genau hier beginnt die spannende Frage: Ist der Apple iMac mehr als nur ein schönes Gesicht?
Die Antwort hängt daran, was du von einem Rechner erwartest. Der Apple iMac will All-in-One wörtlich nehmen: Display, Rechenleistung, Lautsprecher, Kamera, Mikrofone – alles steckt in diesem auffallend dünnen Gehäuse. Der aktuelle iMac mit Apple Silicon, dem M-Chip aus den MacBooks, verspricht: Kreativ-Workflows, Homeoffice, Studium und Office-Arbeit sollen durch ein ruhiges, kraftvolles System getragen werden, das sich eher wie ein sorgfältig kuratiertes Möbelstück als wie eine laute Maschinenkombination anfühlt.
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Wer den Apple iMac das erste Mal live sieht, versteht sofort, warum er in so vielen Büros, Empfangsbereichen und Studios steht. Das Gerät wirkt aufgeräumt, fast schon beiläufig elegant. Das Gehäuse ist nur wenige Millimeter dünn und ruht auf einem klar gezeichneten Fuß. Die Front: ein einziges 24 Zoll großes 4.5K Retina Display, eingefasst von einem schmalen Rahmen und einem Kinn, hinter dem ein erheblicher Teil der Technik wohnt. Kein Tower, keine separate Box, kein Monitor-Chaos. Nur Strom, und auf Wunsch noch das Netzwerkkabel – der Rest verschwindet im Funk.
Im Inneren arbeitet der Apple M-Chip, die gleiche Generation von Apple Silicon, die auch in MacBook Air und MacBook Pro eingesetzt wird. Damit löst der Hersteller den älteren Intel-basierten iMac ab und stellt das komplette System auf eine eigene Architektur um. Das Ergebnis: deutlich mehr Effizienz, weniger Abwärme, kaum Lüftergeräusch – und eine Performance, die für viele Alltags- und Kreativaufgaben mehr als ausreichend ist. Der iMac nutzt diesen Vorteil gnadenlos aus: Das gesamte Gerät bleibt schlank, kühl und leise, selbst wenn im Hintergrund viele Apps gleichzeitig laufen.
Das 24 Zoll 4.5K Retina Display ist das eigentliche Herzstück des iMac. Wer den Bildschirm einmal erlebt hat, merkt schnell, wie sehr ein gutes Panel den gesamten Arbeitsalltag verändert. Apple setzt hier auf 4.5K Auflösung mit 4480 x 2520 Pixeln bei 218 ppi, P3-Farbraum und bis zu 500 Nits Helligkeit. Texte wirken rasiermesserscharf, Icons und UI-Elemente schweben fast schon auf dem Glas. Farbabstufungen sind weich, Verläufe bleiben sauber, und Fotos leuchten, ohne überdreht zu wirken.
Für Designer:innen, Fotograf:innen und Content-Creator, die nicht in der High-End-Klasse von Referenzmonitoren unterwegs sind, ist dieses Panel schlicht ein sehr gutes Arbeitswerkzeug. Der iMac deckt einen weiten Farbraum ab, die Blickwinkelstabilität ist hervorragend, und das Verhältnis von Schärfe zu 24 Zoll Bilddiagonale trifft einen sweet spot: groß genug, um mehrere Fenster nebeneinander zu arrangieren, kompakt genug, um auch in kleineren Homeoffices Platz zu finden. Wer bisher an einem 13-Zoll-Laptop gearbeitet hat, spürt mit dem iMac buchstäblich, wie sich die visuelle Arbeitsfläche öffnet.
Im Vergleich zu einem Mac mini plus separatem Monitor hat dieser Ansatz einen entscheidenden Unterschied: Die Qualität des Displays ist nicht dem Zufall überlassen. Beim Mac mini hängt alles an deiner Monitor-Wahl; es kann hervorragend sein – oder mittelmäßig. Beim Apple iMac ist das Paket kuratiert. Das kann einschränkend sein, wenn du spezielle Bedürfnisse hast, etwa Hardware-Kalibrierung für High-End-Farbarbeit mit Druckereien. Aber für die große Mehrheit der Nutzer:innen ist dieses 4.5K Retina Panel ein klarer Vorteil: ausgepackt, angeschlossen, auf Profi-Niveau nutzbar, ohne weitere Recherchen im Monitor-Dschungel.
Wer sich fragt, ob der iMac dem flexiblen MacBook unterlegen ist, findet seine Antwort ebenfalls im Display. Ein MacBook Pro mit großer Diagonale und zusätzlichem externem Monitor kann durchaus ähnlich viel Fläche bieten – aber damit wächst auch das Kabel-Setup. Der iMac bleibt ein ruhiger Fixpunkt: ein Gerät, ein Netzstecker, fertig. Für stationäre Arbeitsplätze, an denen es auf Fokus und Übersicht ankommt, ist das eine überraschend befreiende Erfahrung.
In den aktuellen Konfigurationen wird der Apple iMac von einem M-Chip mit bis zu 8 CPU-Kernen und 7 oder 8 GPU-Kernen angetrieben, kombiniert mit schnellem Unified Memory (typischerweise 8 GB oder 16 GB) und SSD-Speicher. In der Praxis bedeutet das: Apps starten fast instantan, Projekte laden ohne merkliche Verzögerungen, Multitasking wirkt eher wie eine Selbstverständlichkeit als ein Kompromiss.
Wer vom Intel-iMac oder einem älteren Windows-PC kommt, erlebt den M-Chip wie eine unterkühlte Revolution. Videoschnitt in 4K, Fotobearbeitung in Lightroom, Illustrationen in Affinity Designer oder Figma im Browser – der iMac bleibt erstaunlich ruhig. Der Lüfter ist hörbar, wenn man ihn wirklich fordert, aber im Normalbetrieb dominiert Stille. Für konzentrierte Arbeit ist das Gold wert. Die meisten Workflows, die bisher einen dicken Tower rechtfertigten, fühlen sich am iMac leichtfüßig an.
Natürlich gibt es Grenzen. Wer professionell in 8K-Videoproduktion, komplexen 3D-Renderings oder Machine-Learning-Projekten unterwegs ist, findet in Mac Studio oder MacBook Pro mit M?Pro/M?Max-Chips das besser passende Werkzeug. Doch genau hier zeigt sich der Charakter des iMac: Er ist ein Allrounder, bewusst optimiert für Büroarbeit, Kreativprojekte auf hohem, aber nicht extremem Niveau, und Medienkonsum in hoher Qualität. Der iMac füllt diese Rolle fast ideal aus.
Spürbar ist auch die Effizienz. Der Apple iMac braucht im Alltag sehr wenig Strom, erwärmt sich kaum und drosselt nur selten. Im Vergleich zu älteren Desktop-PCs arbeiten die M-Chips fast schon unbeteiligt. Für Homeoffices, die im Sommer nicht zusätzlich aufgeheizt werden sollen, für kleine Studios, in denen Lüftergeräusche stören würden, ist das ein stiller, aber entscheidender Vorteil. Der iMac ist rechenstark genug für ernsthafte Arbeit und dabei so effizient, dass man ihn fast vergisst – bis das Display einen wieder daran erinnert, dass man hier an einem Premium-Gerät sitzt.
Homeoffice ist längst mehr als eine Übergangslösung – und genau dafür ist der Apple iMac fast schon unangenehm gut vorbereitet. In der schmalen oberen Display-Zeile sitzt eine 1080p FaceTime HD Kamera, die deutlich über dem Niveau vieler Notebook-Webcams liegt. In Kombination mit der Bildsignalverarbeitung des M-Chips sieht das Bild satter, klarer und weniger verrauscht aus, selbst bei nicht perfekter Beleuchtung. Für tägliche Videokonferenzen, Kundengespräche und Team-Meetings ist das ein Plus, das man schnell nicht mehr missen möchte.
Passend dazu setzt Apple auf ein Drei-Mikrofon-Array in Studioqualität, das Umgebungsgeräusche reduziert und die Stimme klar nach vorne holt. Wer sonst mit einem externen USB-Mikrofon kämpfen musste, profitiert hier von einem System, das einfach funktioniert: Einstecken, Meeting öffnen, sprechen. Ohne Basteln, ohne zusätzliche Ständer und Kabel. Die integrierte Mikrofonleistung ersetzt kein dediziertes Broadcast-Mikrofon für professionelle Podcasts, aber für Zoom, Teams, Webex oder FaceTime ist sie angenehm über dem Standard.
Die Lautsprecher des iMac sind ein weiterer, gern unterschätzter Teil des Gesamtpakets. Unter dem Gehäuse sitzen mehrere kraftvolle Speaker, die für ein Gerät dieser Größe erstaunlich voll klingen. Musik, Filme, YouTube-Videos, aber auch System-Sounds und Benachrichtigungen profitieren von einem sauberen, breiten Klangbild. Für den Alltag brauchst du kein separates Lautsprechersystem mehr; selbst für gelegentliche Filmabende oder Musik-Sessions ist der Sound überzeugend genug, um nicht sofort nach externer Hardware zu verlangen.
Im Ergebnis entsteht eine klare Homeoffice-Story: Der iMac ist Kamera, Mikrofon, Lautsprecher und Rechner in einem, ohne dass sich eines dieser Elemente wie eine Notlösung anfühlt. Du stellst ihn auf, meldest dich an – und der Arbeitsplatz ist komplett. Kein Gefrickel mit externen Cams, keine USB-Mikrofon-Tests, kein Kopfhörerzwang. Für viele, die ihren Schreibtisch bewusst clean halten wollen, ist das ein zentrales Argument für den iMac.
Optisch wagt Apple beim aktuellen iMac eine Rückkehr zur Farbe – und genau das macht ihn so präsent im Raum. Statt schlichtem Silber gibt es mehrere Töne: Blau, Grün, Rosé, Silber, Gelb, Orange, Violett (abhängig von der jeweiligen Konfiguration). Die Front bleibt jeweils leicht pastellig, die Rückseite leuchtet kräftiger. Das wirkt überraschend zeitlos, weil Apple die Palette sehr sorgfältig abgestimmt hat. Der iMac schreit nicht, er atmet.
Auf dem Schreibtisch hat das direkte Auswirkungen. Der Mac wird nicht einfach irgendwo hingestellt; er wird platziert. Ein blauer iMac im hellen Büro, ein grüner im Pflanzen-Setup, ein silberner im strengen Minimalismus – die Maschine wird zum Ankerpunkt der gesamten Gestaltung. In Agenturen oder Empfangsbereichen fügt er sich wie ein bewusst gewähltes Designobjekt ein. Zu Hause kann der iMac Teil eines aufgeräumten, persönlichen Arbeitsplatzes sein, der eher an ein Studio als an eine improvisierte Ecke erinnert.
Die Peripherie folgt diesem Gedanken: Magic Keyboard, Magic Mouse und optional das Magic Trackpad gibt es in farblich abgestimmten Varianten. So wird aus dem Set ein visuelles Ensemble, das sich wie aus einem Guss anfühlt. Besonders gelungen ist das Magic Keyboard mit Touch ID: Ein Fingerabdrucksensor direkt in der Tastatur ermöglicht entsperrte Logins, App-Käufe und Passwort-Entsperrungen, ohne dass du dich ständig durch Dialoge klicken musst. Es ist einer dieser Komfortfaktoren, die man nach ein paar Tagen als selbstverständlich einstuft – und bei jedem anderen Rechner vermisst.
Stellt man den Apple iMac einem Mac mini mit Monitor gegenüber, spielt Design eine erstaunlich große Rolle. Der Mac mini ist funktional, minimal, nahezu unsichtbar. Aber der Monitor ist die Bühne, und hier entscheidet man oft zwischen Preis, Farbe, Ergonomie und Panelqualität. Es kann ein spannender, modularer Ansatz sein – aber eben auch ein zusätzlicher Layer an Entscheidungen. Der iMac nimmt dir das ab und bietet eine abgestimmte Kombination aus Display, Gehäuse, Peripherie und farblicher Präsenz. Für Menschen, die ihren Arbeitsraum bewusst gestalten, hat das Gewicht.
Die häufigste Alternative zum iMac ist das MacBook – Air oder Pro – plus externer Monitor. Der offensichtliche Vorteil: Mobilität. Du kannst denselben Rechner mit ins Café, ins Büro oder auf Reisen nehmen. Doch genau diese Stärke wird am Schreibtisch manchmal zur Schwäche: Docking-Station, Netzteil, ein Dickicht aus Kabeln, das jedes Mal verbunden oder gelöst werden muss. Ein MacBook-Setup kann sehr elegant sein, aber dafür braucht es Planung, zusätzliche Hardware und eine gewisse Toleranz für Komplexität.
Der iMac wählt den radikal anderen Weg: Er ist stationär. Das klingt im ersten Moment nach Einschränkung, fühlt sich im Alltag aber oft wie Befreiung an. Der iMac ist der Ort, an dem gearbeitet wird. Er wartet, immer bereit, mit großem Display, exzellentem Sound, vollständiger Peripherie. Daneben kann weiterhin ein MacBook existieren, aber es muss nicht. Gerade für Menschen, die zu Hause bewusst einen klaren Arbeitsplatz etablieren möchten, ist der iMac eine Art Anker. Nach der Arbeit wird der Tisch nicht komplett abgeräumt und zum Esstisch umfunktioniert – der Rechner bleibt als leiser, eleganter Fixpunkt bestehen.
Gegenüber einem Mac mini mit Monitor zeigt der iMac seine Stärke in der Einfachheit. Beim Mini stellst du Fragen: Welcher Bildschirm? Welche Webcam? Welche Lautsprecher? Welche Tastatur, welche Maus? Wie viele Kabel darf der Schreibtisch tragen? Beim iMac stellst du nur noch eine Frage: Wohin mit dem Netzstecker? Alles andere ist integriert – und wirkt durchdacht. Es ist eine sehr Apple-typische Lösung: weniger Optionen, dafür ein sehr hoher Standard in der Voreinstellung.
Technisch bringt der iMac alles mit, was man von einem modernen Apple Desktop erwartet. Auf der Rückseite sitzen je nach Modell zwei oder vier Thunderbolt / USB 4 Ports, ergänzt um USB 3 Ports bei den besser ausgestatteten Versionen. Dazu kommt bei bestimmten Konfigurationen ein Gigabit Ethernet Port, der clever im Netzteil untergebracht ist. Das sorgt dafür, dass nur ein einziges, schlankes Kabel auf den Schreibtisch führt, während das etwas voluminösere Netzteil diskret am Boden oder in einer Kabelwanne verschwindet.
WLAN 6 sorgt für schnelle, stabile Verbindungen zum Router, Bluetooth bindet kabellose Peripherie problemlos ein. In der Praxis bedeutet das: ein Schreibtisch, auf dem Kabel weitgehend Geschichte sind. Strom und eventuell Ethernet – das war's. Drucker, Scanner oder externe SSDs hängen per Funk oder an einem kleinen USB-C-Hub. Wer schon einmal versucht hat, einen Clean-Desk-Ansatz mit einem klassischen Tower zu realisieren, weiß, wie befreiend das ist.
macOS selbst passt perfekt zu dieser Hardware. Der iMac wird mit der jeweils aktuellen Version ausgeliefert und profitiert direkt von der engen Integration zwischen Software und Apple Silicon. Das System startet schnell, schaltet in den Standby-Modus, ohne sich komplett abzumelden, wacht quasi sofort wieder auf und verteilt Last intelligent über die Performance- und Effizienzkerne. Dazu kommen Funktionen wie Handoff, AirDrop, Universal Clipboard und die Nutzung des iPhone als zusätzliche Kamera oder Scanner – alles integriert, ohne separate Treiber oder Zusatzsoftware.
Im beruflichen Kontext spielt diese Integrationslogik eine große Rolle. Wenn der iMac im Büro steht und das MacBook unterwegs genutzt wird, ergänzen sich beide Geräte nahtlos. Dokumente wandern über iCloud Drive, Notizen sind synchron, Safari-Tabs ziehen unbemerkt von einem Gerät zum anderen mit. Der iMac wird so zum ruhigen, kraftvollen Zentrum der persönlichen Apple-Infrastruktur.
Interessant ist der iMac auch bei gemeinsamen Nutzungs-Szenarien, etwa in Familien oder in kleineren Teams. Dank Benutzerkonten und Touch ID können verschiedene Personen denselben Rechner verwenden, ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen. Fotos, E-Mails, Passwörter, Dateien – alles bleibt sauber getrennt. Der iMac steht zentral, ob im Arbeitszimmer oder im Wohnzimmer, und dient als digitaler Hub: Hausaufgaben, Videokonferenzen, Bildbearbeitung, Streaming-Abende – alles an einem Gerät, aber gehärtet durch die Logik von individuellen Accounts.
Die Frage nach der passenden Konfiguration stellt sich fast automatisch. Wie viel Speicher, wie viel Unified Memory, welche Variante des M-Chips? Da Apple den Arbeitsspeicher beim iMac nicht nachträglich aufrüsten lässt, lohnt es sich, hier einmal bewusst zu überlegen. Für klassische Office-Arbeit, Web, Mail, Videokonferenzen und leichte Foto- oder Videobearbeitung sind 8 GB Unified Memory in Kombination mit dem M-Chip absolut nutzbar. Wer aber mit größeren RAW-Dateien arbeitet, intensiv mit vielen offenen Tabs hantiert oder mehrere Kreativ-Apps gleichzeitig geöffnet hat, profitiert klar von 16 GB.
Beim SSD-Speicher gilt: Die Basis reicht für einen sorgfältig kuratierten Workflow, aber nicht für grenzenloses Horten von Medien. 256 GB oder 512 GB sind in vielen Fällen sinnvoll, wenn externe SSDs für große Bibliotheken genutzt werden. Der iMac harmoniert sehr gut mit schnellen Thunderbolt- oder USB-C-Drives, die je nach Projekt ein- und ausgesteckt werden. Wer daran denkt, Videos, Fotos und Musik lokal zu sammeln und möglichst selten auszulagern, sollte direkt in eine größere interne SSD investieren; Nachrüstoptionen sind faktisch nicht vorhanden.
Grafikleistung und Chipvariante sind für viele Szenarien entspannter, als es auf dem Papier scheint. Der iMac mit M-Chip stemmt 4K-Videoschnitt, komplexe Figma-Boards, Fotografen-Workflows und leichtes Gaming problemlos. Erst in sehr anspruchsvollen 3D-Szenarien oder bei extremen Videoprojekten stößt er an strukturelle Grenzen. Wer hier unterwegs ist, weiß das meist schon im Vorfeld und schaut ohnehin Richtung Mac Studio oder High-End-MacBook Pro. Der iMac ist bewusst als Allrounder positioniert – und erfüllt diese Rolle bemerkenswert souverän.
Beim Apple iMac steht unweigerlich die Frage nach dem Preis im Raum. Ein All-in-One dieser Klasse ist kein Schnäppchen. Doch das Spannende ist: Betrachtet man die Summe seiner Teile, relativiert sich die Investition. Ein 24 Zoll 4.5K-Panel dieser Qualität, eine hochwertige Webcam, Studio-Mikrofon-Array, sehr gute Lautsprecher, energieeffiziente Performance, farblich abgestimmte Peripherie, kompaktes Gehäuse, dazu die Integration ins Apple-Ökosystem – all das würde in einem modularen Setup ebenfalls kosten. Nur verteilen sich die Ausgaben auf viele kleine Posten, die man psychologisch leichter schluckt.
Der iMac bündelt das in einer klaren, designorientierten Aussage: Du zahlst einmal – und bekommst ein sehr rundes Paket. Für Familien, die einen langlebigen, wartungsarmen Computer möchten, für Studios, die ihren Empfangsbereich nicht wie einen improvisierten Technikraum aussehen lassen wollen, und für Homeoffices, in denen der Schreibtisch auch ästhetischer Raum ist, kann das eine sehr vernünftige Entscheidung sein. Der iMac wirkt nicht nur wie ein Luxusobjekt, er reduziert auch Komplexität, versteckte Zusatzkäufe und Zeitaufwand für Systempflege.
Im Vergleich zum Mac mini plus Monitor verschiebt sich der Schwerpunkt klar in Richtung Komfort und Ästhetik. Du verzichtest auf maximale Flexibilität bei der Monitorwahl zugunsten eines perfekt integrierten Displays. Gegenüber dem MacBook verzichtest du bewusst auf Mobilität – und gewinnst einen ruhigen, stets präsenten Arbeitsplatz mit mehr Displayfläche, besserem Sound und ordentlicher Webcam. Es ist eine klare Entscheidung für stationäres Arbeiten, aber eine, die den Alltag spürbar entlasten kann.
Im praktischen Einsatz zeigt sich, für wen der Apple iMac besonders stark ist. Familien profitieren von einem zentralen Rechner, der im Wohn- oder Arbeitszimmer steht und von mehreren Personen genutzt werden kann. Kinder können Hausaufgaben machen, Eltern Homeoffice-Aufgaben erledigen, abends dient das 4.5K-Panel als exzellenter Bildschirm für Streaming. Alles an einem Ort, gesichert durch Benutzerkonten, ohne Bastellösungen mit Laptops auf dem Esstisch.
Für Homeoffice-Menschen, die dauerhaft oder hybrid von zu Hause arbeiten, ist der iMac fast schon ein Statement: Hier ist dein Arbeitsplatz, fix, aufgeräumt, technisch durchdacht. Die Webcam ist bereit, die Mikrofone klingen gut, der Sound ist klar, das Display schont die Augen durch hohe Schärfe und verlässliche Farbdarstellung. Wer acht Stunden am Tag vor einem Bildschirm sitzt, merkt die Qualität jeder dieser Komponenten – und der iMac liefert sie, ohne dass man vorher Listen und Reviews dutzender Einzelgeräte studieren muss.
In Agenturen, Studios und Empfangsbereichen wirkt der iMac wie ein Teil der Innenarchitektur. Besucher sehen nicht Kabelbäume und schwarze Kästen, sondern ein ruhiges, präzise gezeichnetes Objekt. Gleichzeitig ist er leistungsfähig genug für interne Workflows: Präsentationen, Layouts, Video-Edits, Webentwicklung, Bildbearbeitung – alles lässt sich auf einem einzigen, repräsentativen Gerät erledigen. Die Farbauswahl erlaubt es, den iMac an bestehende CI-Farben oder Raumkonzepte anzupassen, ohne in Speziallösungen abzurutschen.
Für Studierende, Kreative und Selbstständige, die primär stationär arbeiten, ist der iMac eine ebenso reizvolle wie vernünftige Option. Der Rechner spart Zeit beim Setup, Nerven im Alltag und Energie bei der Nutzung. Und ja, er sieht einfach gut aus. Wer Freude daran hat, morgens einen Schreibtisch vorzufinden, der eher wie eine bewusst gestaltete Arbeitsfläche statt wie eine technische Notlösung wirkt, wird mit dem iMac glücklich sein.
Der iMac ist kein Gerät für alle. Wer maximale Mobilität braucht, greift zu einem MacBook. Wer jede einzelne Komponente nach eigenen Vorlieben auswählen und jederzeit austauschen will, fährt mit einem Mac mini plus Monitor oder einem klassischen PC besser. Und wer sich in radikal professionellen Workloads bewegt, braucht eine andere Klasse von Maschinen. Aber für einen breiten Kreis von Nutzer:innen – Familien, Homeoffices, Kreative mit gemischten Workflows, repräsentative Arbeitsplätze – trifft der iMac einen Punkt, der selten so konsequent bedient wird: Kraftvoll, leise, ästhetisch, aufgeräumt.
Am Ende ist der Apple iMac mehr als ein großer Bildschirm mit eingebautem Computer. Er ist ein durchdesigntes Arbeitswerkzeug, das die Grenze zwischen Technik und Einrichtung verschwimmen lässt. Das 24 Zoll 4.5K Retina Display ist brillant, der M-Chip sorgt für schnelle, effiziente Performance, Kamera, Mikrofon und Lautsprecher machen Homeoffice und Videokonferenzen angenehm professionell. Die Farbauswahl verwandelt den iMac in ein Objekt, das man gerne anschaut – nicht nur, wenn es eingeschaltet ist.
Wer genau in dieser Schnittmenge unterwegs ist – wenig Lust auf Basteln, hoher Anspruch an Design und Alltagstauglichkeit, Fokus auf stationäres Arbeiten – findet im iMac eine erstaunlich schlüssige Antwort. Der Rechner verschwindet nicht im Hintergrund, aber er drängt sich auch nicht auf. Er ist da, bereit, leise, zuverlässig. Und genau das macht ihn auf dem Schreibtisch so stark.
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