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Apple iMac im Design- und Performance-Check: Wie weit kommt der iMac als All?in?One Desktop?

08.02.2026 - 09:48:29

Der iMac vereint 24" 4.5K Retina Display, M?Chip Power und ikonisches Apple Design in einem All?in?One. Für wen lohnt sich der iMac wirklich – und wann ist Mac mini oder MacBook die bessere Wahl?

Wenn ein Rechner wie ein Objekt auf dem Schreibtisch wirkt, ist es meistens der iMac. Schlanke Aluminiumkante, kaum sichtbare Ränder, farbiger Rücken – der Apple iMac ist mehr Designstatements als graue Technikbox. Doch hinter der klaren Fassade steckt eine Frage: Ist der iMac mehr als nur ein hübsches Gesicht, oder tatsächlich der klügste All?in?One für Alltag, Büro und Kreativarbeit?

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Der aktuelle Apple iMac setzt konsequent auf das All?in?One Prinzip: Display, Rechner, Kamera, Lautsprecher und Anschlüsse in einem einzigen, extrem flachen Gehäuse. Apple verzichtet auf sichtbare Lüftungsschlitze und schwere Fußkonstruktionen; der Standfuß wirkt fast skulptural. Wer seinen Arbeitsplatz aufgeräumt und visuell ruhig halten will, merkt schnell, wie weit der Ansatz geht: ein Stromkabel, ein Magic Keyboard, eine Magic Mouse oder ein Trackpad – fertig. Endlich kein Kabelsalat mehr unter dem Tisch.

Herzstück ist das 24 Zoll große 4.5K Retina Display. 4480 × 2520 Pixel auf dieser Diagonale sorgen für eine extrem hohe Pixeldichte, bei der Text wie gedruckt wirkt und UI?Elemente gestochen scharf bleiben. Das Panel deckt den großen P3 Farbraum ab, bietet bis zu 500 Nits Helligkeit und setzt auf eine gleichmäßig ausgeleuchtete, glänzende Oberfläche. Das Ergebnis: Farben wirken satt, Fotos und Videos haben Tiefe und Kontrast, und selbst komplexe Timelines in Final Cut oder farbkritische Layouts in InDesign lassen sich präzise beurteilen. Das Display ist schlichtweg brillant – gerade im direkten Vergleich mit vielen Standard?Office?Monitoren.

Im Inneren arbeitet der Apple Silicon M?Chip (je nach Generation M1 oder neuer), der CPU, GPU und Neural Engine in einem SoC vereint. Für den Alltag bedeutet das: Apps starten ohne Verzögerung, selbst bei vielen gleichzeitig geöffneten Programmen bleiben Animationen flüssig, und Multitasking fühlt sich fast mühelos an. Ein iMac mit M?Chip ist für typische Tasks wie Web, Office, Mail, Notizen und Medienwiedergabe eigentlich überdimensioniert – und hat damit genug Reserve für Fotobearbeitung, 4K?Videoschnitt im Hobbybereich oder gelegentliche 3D?Visualisierungen.

Spannend wird es im Workflow: Im Vergleich zu einem Mac mini plus separatem Monitor entfällt jede Abstimmung von Auflösung, Helligkeit, Farben und Kabelwegen. Der iMac kommt als abgestimmtes System: Display, Lautsprecher, Kamera, Mikrofone und Rechenleistung sind aufeinander designt. Wer den Rechner täglich im Homeoffice nutzt, schätzt diesen „einschalten und arbeiten“-Charakter. Ein Mac mini kann mit einem sehr guten externen Monitor zwar ähnlich weit kommen, ist aber organisatorisch aufwendiger: extra Verkabelung, Monitor?Suche, Lautsprecher oder Soundbar. Der iMac bietet all das direkt in einem konsistenten Paket.

Auch im Vergleich mit einem MacBook zeigt der iMac sein Profil. Das MacBook punktet mit Mobilität, klar – unterwegs im Café, an der Uni, beim Kunden. Doch sobald du mehrere Stunden am Schreibtisch sitzt, spürt man den Unterschied: 13 bis 16 Zoll Notebook?Display gegenüber 24 Zoll 4.5K. Mehr Platz für Timelines, Sidebars und Paletten, deutlich größerer Text, weniger Augenstress. Wer seinen Hauptarbeitsplatz daheim oder im Büro hat und nur gelegentlich mobil sein muss, könnte mit einem iMac am Schreibtisch und einem günstigen iPad oder älteren Laptop für unterwegs besser fahren als mit einem einzigen, teuren MacBook.

Der iMac ist sehr klar auf die Realität moderner Arbeitsräume zugeschnitten: Videocalls, hybrides Arbeiten, Kollaboration. Die integrierte 1080p FaceTime HD Kamera nutzt die Bildsignalverarbeitung des M?Chips, um Hauttöne natürlicher wirken zu lassen, Rauschen in schlechter Beleuchtung zu reduzieren und Belichtung automatisch anzupassen. Für Homeoffice?Meetings ist das deutlich besser als die Webcam vieler klassischer Monitore. Hinzu kommt ein Ring aus drei Mikrofonen in Studioqualität, der Stimmen fokussiert und Nebengeräusche ausblendet. Besonders bei längeren Calls oder Online?Workshops kommt das zum Tragen: Die Stimme bleibt präsent, ohne dass man direkt vor dem Bildschirm kleben muss.

Der Sound gehört zu den unterschätzten Stärken des iMac. Das integrierte Sechs?Lautsprecher?System mit Force?Cancelling?Woofers erzeugt eine Bühne, die man einem so dünnen Gehäuse kaum zutrauen würde. Musik wirkt räumlich, Filme profitieren von der Unterstützung für 3D?Audio, und einfache Monitor?Speaker wirken im Vergleich sofort flach. Für den normalen Medienkonsum und viele Kreativ?Setups erspart man sich damit externe Lautsprecher – ein weiterer Punkt, an dem der All?in?One Ansatz des iMac überzeugt.

Ein großer Teil der Faszination liegt in der Farbauswahl. Statt Silber?Einheitslook bietet Apple den iMac in Tönen wie Blau, Grün, Rosé, Silber, Gelb, Orange und Violett an (je nach Konfiguration und Generation). Vorne bleibt die Optik bewusst subtil, während die Rückseite satt und intensiv leuchtet. Im Empfangsbereich eines Studios, auf dem Sideboard im Wohnzimmer oder im offenen Bürokonzept kann der Apple iMac so zur farbigen Fläche im Raum werden – ein bewusst gesetzter Akzent, statt ein Gerät, das man verstecken möchte. Wer Wert auf Interior?Design legt, bekommt mit dem iMac ein Werkzeug, das sich ins visuelle Konzept einfügt, statt es zu stören.

Natürlich hat der iMac Grenzen. Für sehr anspruchsvolle 3D?Produktionen, High?End?Colorgrading oder große Simulationsprojekte reicht die integrierte GPU nicht an Workstations oder einen Mac Studio mit dedizierter Konfiguration heran. Auch das Aufrüsten nach dem Kauf ist nicht vorgesehen: RAM und SSD?Kapazität sollten von Anfang an bewusst gewählt werden, weil später praktisch nichts mehr intern erweitert werden kann. Wer gern Schraubendreher ansetzt oder regelmäßig Hardware?Upgrades vornimmt, wird mit einem modularen System glücklicher.

Dafür spielt der iMac an anderer Stelle seine Effizienzstärke aus. Der M?Chip arbeitet extrem sparsam, bleibt kühl und leise, selbst bei anspruchsvolleren Tasks. Im normalen Office?Betrieb hört man den Rechner praktisch nicht – ein Segen für konzentriertes Arbeiten und offene Büros. Im Vergleich zu älteren Intel?iMacs oder vielen Windows?Desktops mit drehenden Lüftern ist das akustisch eine andere Welt. Stromverbrauch und Abwärme bleiben moderat, was sich über die Nutzungsjahre durchaus bemerkbar macht.

Die Konnektivität ist bewusst reduziert, aber prägnant. Je nach Modell stehen zwei oder vier Thunderbolt / USB?C?Ports zur Verfügung, teilweise ergänzt um USB?C/USB?A Adapter, SD?Kartenleser über Hubs und einen Ethernet?Port, der elegant im Netzteil untergebracht sein kann. Für viele Szenarien reicht das: externe SSD, Kamera, Audio?Interface, vielleicht ein zusätzlicher Monitor über Thunderbolt. Wer allerdings einen ganzen Zoo an Peripherie betreibt, Docking?Stations liebt und mehrere Spezialgeräte gleichzeitig anschließen will, sollte den Bedarf im Blick behalten – oder direkt mit einem guten Thunderbolt?Hub planen.

Im Alltag wirkt der iMac wie ein ruhiger, verlässlicher Anker: Einschalten, sofort einsatzbereit, keine Treiber?Odysseen, keine Monitorkalibrierungen aus der Hölle. macOS ist klar strukturiert, spielt eng mit iPhone und iPad zusammen (Handoff, AirDrop, iCloud Drive, Universal Clipboard) und unterstützt dank Apple Silicon inzwischen auch viele iOS? und iPadOS?Apps direkt. Wer bereits im Apple Ökosystem steckt, erlebt den iMac als nahtlose Erweiterung – etwa, wenn das iPhone als zusätzliche Kamera eingebunden wird oder Dateien einfach per Drag & Drop zwischen Geräten „wandern“.

Unterm Strich positioniert sich der iMac im Apple Line?up als Desktop für Menschen, die einen festen Arbeitsplatz haben, Wert auf Ästhetik legen und das Rundum?Paket aus Display, Performance und Einfachheit bevorzugen. Der Mac mini ist rationaler, das MacBook flexibler – der iMac ist der, der am Ende am Schreibtisch steht und jeden Tag gut aussieht, ohne dabei Leistung zu opfern.

Für Familien, die einen zentralen Rechner im Wohnbereich suchen, ist der iMac fast ideal: groß genug für Hausaufgaben, Streaming und Fotobibliothek, aufgeräumt genug, um nicht wie ein Technik?Cluster zu wirken. Im Empfangsbereich von Praxen, Agenturen oder Studios macht er als Terminal oder Präsentationsfläche eine exzellente Figur. Und im Homeoffice ist er für alle spannend, die ihren Arbeitsplatz als gestalteten Raum verstehen – als kleines Studio, nicht nur als Ecke mit Laptop.

Wer höchste Mobilität braucht oder massiv spezialisierte Workflows fährt, greift eher zu MacBook Pro oder Mac Studio. Wer aber einen ruhigen, durchdachten Desktop sucht, der M?Chip Effizienz, 4.5K Retina Qualität und ikonisches Apple Design bündelt, findet im iMac eine erstaunlich konsequente Lösung.

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