Apple iMac im Design-Check: Wie gut ist der All?in?One iMac wirklich?
08.02.2026 - 17:28:58Es gibt Geräte, die verschwinden auf dem Schreibtisch – und es gibt den Apple iMac. Der schlanke All?in?One steht wie ein farbiger Rahmen um dein digitales Leben, der 24 Zoll große Bildschirm scheint fast über dem Fuß zu schweben. Doch ist der iMac mehr als nur ein ästhetisches Statement – oder bleibt er ein schönes Gesicht mit wenig Substanz?
Jetzt aktuelle Farben, Konfigurationen & Preise des iMac prüfen
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
- Unabhängige iMac Praxistests & Langzeitreviews auf YouTube ansehen
- iMac Desk-Setup Inspirationen & Workspace-Ästhetik auf Instagram entdecken
- Viral iMac Unboxings, Reactions & Short-Reviews auf TikTok erleben
Der aktuelle Apple iMac ist im Kern eine extrem schlanke Aluminiumtafel mit integriertem 24 Zoll 4.5K Retina Display und Apples eigenem M?Chip. Apple hat das klassische All?in?One?Konzept fast radikal reduziert: Display, Rechenleistung, Lautsprecher, Kamera und Anschlüsse verschmelzen in einem einzigen Objekt, das auf dem Schreibtisch kaum Platz einnimmt. Für viele ist genau das die wichtigste Funktion des iMac: Ordnung und Klarheit schaffen.
Das 24 Zoll 4.5K Retina Display ist dabei das Herzstück. 4480 x 2520 Pixel sorgen für eine gestochen scharfe Darstellung, bei typischer Apple?Kalibrierung: Hohe Helligkeit, starke aber nicht überzogene Farben und sehr gleichmäßige Ausleuchtung. Texte wirken wie gedruckt, UI?Elemente sind messerscharf, Fotos und 4K?Videos profitieren sichtbar. Wer bisher mit einem Full?HD?Monitor gearbeitet hat, erlebt hier einen echten Qualitätssprung – besonders beim langen Arbeiten in Text-Editoren, Design-Tools oder beim Color-Grading im Hobbybereich.
Der iMac mit M?Chip (Apple Silicon) setzt im Inneren auf die gleiche Architektur, die iPad Pro und MacBook Air so effizient macht. CPU, GPU und Neural Engine sitzen dicht gepackt in einem SoC, der deutlich weniger Energie verbraucht als ältere Intel?iMacs – und das hört man: In typischen Office?Workflows bleibt der iMac flüsterleise. Multitasking mit Browser, Mail, Musik, Videocalls und ein paar Kreativ-Apps? Kein Problem. Auch Foto-Workflows in Lightroom oder Affinity Photo, 4K?Videoschnitt für Social Media oder Musikproduktion in Logic Pro fühlen sich erstaunlich leichtfüßig an, solange man bei der Konfiguration nicht beim Arbeitsspeicher zu sparsam ist.
Die Integration von macOS mit dem M?Chip ist spürbar. Apps starten fast verzögerungsfrei, Systemeinstellungen reagieren unmittelbar, und selbst beim Wechsel zwischen mehreren Spaces bleibt alles flüssig. Wer aus der Windows?Welt mit klassischem Desktop?Tower kommt, wirkt zunächst irritiert: Das Gehäuse des iMac ist dünner als so mancher externe Monitor, aber die Leistung reicht für den Alltag vieler Kreativer, Studierender und Wissensarbeiter vollkommen aus.
Spannend wird es im Vergleich zu Alternativen im Apple?Ökosystem. Ein Mac mini plus externer Monitor bietet mehr Flexibilität: Du kannst später auf ein größeres oder spezielleres Display wechseln, hast teils mehr Anschlüsse am Monitor und kannst das Dock je nach Setup variieren. Dafür musst du zwei Geräte kombinieren, Kabel verlegen und auf das durchdesignte Gesamtbild verzichten. Der iMac hingegen ist die ästhetische Antwort: ein einziges Kabel für Strom, alles andere verschwindet. Endlich kein Kabelsalat mehr auf dem Schreibtisch – das ist weniger Marketing, mehr Alltagseffekt.
Im Vergleich zum MacBook stellt sich die Frage nach Mobilität: Wenn du viel unterwegs bist, ist ein MacBook Air oder MacBook Pro die logischere Wahl. Doch viele merken nach ein paar Jahren: Sie arbeiten doch überwiegend am Schreibtisch – und hängen das MacBook dauerhaft an Monitor, Dock und Netzteil. Genau hier wirkt der iMac wie die ehrliche Lösung: stationär gedacht, mit großem Display und sauberem Setup. Wer unterwegs nur gelegentlich ein iPad oder ein leichtes Zweitgerät braucht, kann den iMac als zentrales Arbeitsgerät zu Hause oder im Studio nutzen.
Das 24 Zoll 4.5K Display trifft einen spannenden Sweet Spot. Es ist groß genug für ernsthafte Arbeit mit zwei nebeneinander liegenden Fenstern, bleibt aber kompakt auf kleineren Tischen. Für extrem komplexe Timelines in der Videobearbeitung oder riesige Schnittmuster im CAD?Bereich wäre ein 27?Zoll? oder Ultra?Wide?Monitor natürlich entspannter. Für den Alltag von Text, Mail, Web, Office, Bildbearbeitung und Webdesign ist der iMac aber erstaunlich ergonomisch – gerade, wenn der Abstand zum Schreibtisch begrenzt ist.
Im Homeoffice spielt die Kamera? und Mikrofonsektion eine unerwartet große Rolle. Der Apple iMac integriert eine 1080p?FaceTime?Kamera, unterstützt durch Bildsignalverarbeitung des M?Chips. Das Ergebnis: Das Bild wirkt sauberer, rauschärmer, Farben sind natürlicher als bei den klassischen 720p?Webcams älterer Laptops. Es ist nicht das Niveau einer hochwertigen Systemkamera mit Capture?Card – aber deutlich besser als das, was in vielen Büros noch als Standard durchgeht.
Die Mikrofone sind als "Studioqualität" positioniert und liefern für Videokonferenzen, Unterricht oder Podcasts im Hobby-Level überraschend klare Ergebnisse. Hintergrundgeräusche werden reduziert, die Stimme steckt relativ präsent im Mix. Kombiniert mit den integrierten Lautsprechern – die für ein so dünnes Gehäuse erstaunlich räumlich klingen – wird der iMac zu einer Art Kommunikationszentrale. Für professionelle Recording?Setups führt natürlich weiter kein Weg an externem Mikro, Interface und Monitorboxen vorbei, aber als All?in?One Homeoffice?Lösung fühlt sich der iMac sehr komplett an.
Designseitig bleibt Apple radikal: Der iMac ist farbig. Nicht dezent abgesetzte Akzente, sondern klare Töne – je nach Modell in Blau, Grün, Rosé, Silber, Gelb, Orange oder Violett. Die Front wirkt dank hellem Kinn und farbiger Rückseite bewusst freundlich, fast verspielt. Im Empfangsbereich eines Studios oder einer Agentur kann genau das gewollt sein: Der iMac signalisiert Offenheit, Kreativität, ein bewusstes Bekenntnis zu Gestaltung. Im heimischen Arbeitszimmer fügt er sich wie ein Designobjekt ein, das man nicht verstecken möchte.
Wer es reduzierter mag, greift zur silbernen Variante und nutzt die klare Formensprache als ruhigen Anker auf dem Tisch. Das minimalistische Standbein wirkt stabiler, als es aussieht, und hebt das Display auf eine angenehme Höhe. Ein höhenverstellbarer Standfuß wäre ergonomisch zwar wünschenswert, lässt sich aber mit einem einfachen Monitor?Riser oder VESA?Lösung kompensieren, falls du höher sitzen möchtest.
Der iMac ist dabei mehr als ein Apple Computer im klassischen Sinn. Er ist eine bewusste Raumentscheidung. Während ein Mac mini irgendwo unter dem Tisch verschwindet und ein MacBook sich ständig zwischen Sofa, Küchentisch und Büro bewegt, markiert der iMac einen klaren Ort: Hier wird gearbeitet, entworfen, geschnitten, gelernt. Für Familien kann genau das ein Vorteil sein – ein zentraler Computer im Wohnbereich, der zugleich aufgeräumt wirkt und nicht wie ein klobiger Tower aus vergangenen Zeiten.
Gerade im Familienkontext spielt die Einfachheit des Setups eine Rolle: Strom anschließen, optional Netzwerk, das war's. Keine Suche nach dem richtigen Kabel, keine losen Lautsprecher, kein separates Netzteil für jeden Monitor. Für die Großeltern, die "einfach nur einen guten Rechner" wollen, kann der iMac damit fast befreiend sein. Der iMac wird zum klaren Ausgangspunkt für E?Mails, Fotos, Videoanrufe mit den Enkeln oder das Streamen von Serien – und er sieht im Wohnzimmer nicht fehl am Platz aus.
Für Kreative im Grafik? oder Fotobereich bietet das 4.5K Retina Display eine verlässliche Grundlage. Farben sind werksseitig gut abgestimmt, die hohe Pixeldichte macht feine Retuschearbeiten angenehmer. Wer in Print?Produktionen unterwegs ist, wird möglicherweise externe Referenzmonitore ergänzen, aber für Webdesign, Branding?Projekte, Social?Media?Content und Illustrator?Workflows reicht das Panel weit. In Kombination mit dem M?Chip laufen typische Kreativ?Apps flüssig, solange man beim RAM nicht unterdimensioniert.
Ein Aspekt, der sich oft erst im Alltag zeigt: Die Stille. Früher wurden iMacs unter Last deutlich hörbar, heute bleibt der aktuelle iMac mit M?Chip in sehr vielen Szenarien erstaunlich leise. Gerade bei langen Arbeitstagen entsteht dadurch eine entspanntere Atmosphäre – kein permanentes Lüfterrauschen, das unterbewusst stresst. Dass der iMac dabei auch noch deutlich effizienter mit Strom umgeht als frühere Generationen, ist ein angenehmer Nebeneffekt: mehr Performance pro Watt, weniger Abwärme im Raum.
Natürlich gibt es Grenzen. Wer sehr anspruchsvolle 3D?Workflows, High?End?Color?Grading oder aufwendige Kompositionen mit gigantischen Dateien fährt, stößt mit dem iMac eher an die Plattformgrenzen und orientiert sich Richtung Mac Studio oder dedizierte Workstations. Auch wer absolute Anschluss?Flexibilität mit zahlreichen Peripheriegeräten benötigt, ist mit Mac mini oder Mac Studio plus Docking?Station besser bedient. Der iMac ist bewusst kuratiert: ausreichend Ports, aber kein Anschlussspektakel.
Im Alltag zeigt sich jedoch, dass diese Kuratierung vielen entgegenkommt. Weniger Entscheidungen bei Monitorwahl, weniger Komponenten, die man separat aktualisieren oder konfigurieren muss. Der iMac definiert eine klare Ausgangsbasis – und wer möchte, dockt später zusätzliche externe Laufwerke, ein Audio?Interface oder einen zweiten Monitor an. So bleibt der Kern des Setups visuell ruhig, während der Funktionsumfang wachsen kann.
Unterm Strich ist der iMac ein sehr typisches Apple Produkt: stark kuratiert, ästhetisch, technisch effizient, aber bewusst nicht für jede denkbare Spezialanforderung optimiert. Wer die Design?Entscheidungen teilt, wird mit einem ruhigen, leistungsfähigen, auffallend aufgeräumten Arbeitsplatz belohnt, der tagtäglich Freude macht.
Für wen ist der iMac also perfekt? Familien, die einen zentralen, intuitiven und wertig wirkenden Apple Computer im Wohnbereich wollen. Homeoffice?Worker, die Wert auf einen klaren, repräsentativen Arbeitsplatz mit guter Kamera, Mikrofonen und Display legen. Kreative, die viel digitale Bild- und Textarbeit leisten und sich einen ästhetisch dominanten, aber nicht überfrachteten Mittelpunkt für ihr Studio wünschen.
Wer maximale Mobilität braucht, greift besser zum MacBook. Wer modulare Aufrüstung plant oder absolute Anschlussvielfalt will, ist mit Mac mini oder Mac Studio und externem Monitor besser beraten. Wenn du aber einen festen Platz hast, an dem Arbeit, Kommunikation und Kreativität zusammenlaufen sollen, dann ist der iMac eine überraschend konsequente Antwort – schön, leise, leistungsstark und bemerkenswert unkompliziert.
Jetzt iMac Konfiguration wählen und das eigene Setup auf ein neues Niveau heben


