Apple iMac im Design-Check: Wie gut ist der All?in?One Desktop wirklich als iMac?
08.02.2026 - 11:22:18Ein aufgeräumter Schreibtisch, eine einzige farbige Glasfläche, die im Raum schwebt – wenn der Apple iMac erst einmal steht, wirkt alles andere plötzlich alt. Der iMac inszeniert Technik als Möbelstück, als Statement. Doch hinter dem 24 Zoll großen 4.5K Retina Display stellt sich die entscheidende Frage: Ist der iMac mehr als ein schönes Gesicht, und reicht die M?Chip Power wirklich für moderne Workflows?
Jetzt aktuelle Farben, Konfigurationen & Preise für den iMac ansehen
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
- Unabhängige iMac Reviews & 4.5K Display-Tests auf YouTube entdecken
- Minimalistische iMac Desk-Setups & Farb-Inspiration auf Instagram stöbern
- Frische iMac Unboxings & schnelle Setups auf TikTok ansehen
Der aktuelle Apple iMac mit 24 Zoll setzt das fort, was die Marke beim All?in?One schon immer ausgezeichnet hat: kompromisslose Reduktion. Im ultradünnen Gehäuse stecken Display, Rechenleistung, Lautsprecher, Kamera und Anschlüsse. Kein Tower, keine separate Box, kaum Kabel. Wer vom Windows-PC mit wuchtigem Monitor umsteigt, erlebt einen fast radikalen Kontrast: Der iMac wirkt wie ein Designobjekt, das nebenbei auch ein vollwertiger Rechner ist.
Herzstück ist der 24" 4.5K Retina Screen. Das Panel bietet eine Auflösung von 4480 x 2520 Pixeln, was für gestochen scharfe Typografie, klare UI-Elemente und detailreiche Fotos sorgt. Farben wirken satt, aber nicht übersättigt, und die typische Apple Kalibrierung sorgt für einen stimmigen Look direkt ab Werk. Für Fotobearbeitung, Webdesign oder Layout ist das schlichtweg brillant – viele externe Monitore in dieser Größe müssen dafür mühsam eingestellt werden, während der iMac bereits aus dem Karton heraus sehr ausgewogen wirkt.
Mit dem M?Chip – je nach Konfiguration M1 oder M3 – verfolgt Apple die gleiche Philosophie wie im MacBook: hohe Effizienz bei überraschend viel Leistung. Der iMac profitiert doppelt davon. Erstens bleibt das Gehäuse flach und kühl, zweitens arbeitet er nahezu lautlos. Office?Workflows, Browser mit vielen Tabs, 4K?Video-Streaming, Bildbearbeitung in Lightroom oder mehrspurige Audio-Projekte laufen äußerst flüssig. Für viele Kreativberufe ist das mehr als ausreichend, sofern keine extremen 3D?Workloads oder Hollywood?Grade-Rendering anstehen.
Gerade im Vergleich zu einem Mac mini mit separatem Monitor zeigt sich der Charakter des iMac. Ja, ein Mac mini kombiniert mit einem guten 4K?Display kann auf dem Papier flexibler wirken. Doch die Realität sieht anders aus: Oft wird am Monitor gespart, es entsteht wieder Kabelsalat, die Audio?Qualität hängt von externen Lautsprechern ab, und Kamera plus Mikrofon fehlen häufig komplett. Der iMac hingegen liefert ein durchdesigntes Komplettpaket, das als Einheit funktioniert – optisch wie technisch.
Beim Thema Kommunikation spielt der Apple iMac seine All?in?One?Stärken besonders aus. Die integrierte Kamera mit hoher Auflösung, kombiniert mit der Signalverarbeitung des M?Chips, sorgt für deutlich klarere Videocalls als viele Standard?Webcams. Die Mikrofone sind so abgestimmt, dass Sprache fokussiert und Umgebungsgeräusche reduziert werden. Für Homeoffice, Remote?Meetings oder Unterricht wirkt das wie eine kleine Studio?Aufrüstung – ohne separat nachzurüsten. Wer von einem älteren Laptop oder einem günstigen Office?PC kommt, merkt den Sprung sofort.
Gleichzeitig liefert das integrierte Lautsprechersystem einen überraschend raumfüllenden Klang. Filme, Serien oder Musik wirken auf dem iMac deutlich satter, als das dünne Gehäuse vermuten lässt. Für viele Nutzer ersetzt der iMac damit separate Desktop?Speaker. Das passt zur Grundidee: weniger Geräte, weniger Reibung, mehr Fokus auf den Inhalt.
Ein weiterer Aspekt, der den iMac von einem MacBook abgrenzt, ist die Arbeitsfläche. Auf 24 Zoll 4.5K Retina legt man mehrere Fenster nebeneinander, skizziert Layouts, vergleicht Fotos oder lässt die Timeline im Videoschnitt groß laufen. Wer bisher auf 13 oder 14 Zoll gearbeitet hat, erlebt hier einen deutlichen Produktivitätsschub. Ein MacBook bleibt unschlagbar mobil, doch als stationäre Schaltzentrale für zu Hause oder im Büro wirkt der iMac oft entspannter und ergonomischer: Bildschirm in Augenhöhe, externer Maus? und Tastatur?Komfort, stets am Strom, kein ewiges Andocken an Dockingstationen.
Gestalterisch geht Apple beim iMac einen eigenen Weg. Das Gehäuse ist in mehreren Farben erhältlich – von dezentem Silber bis zu kräftigen Tönen wie Blau, Grün oder Pink. Die Front wirkt durch das Glas und den feinen Rahmen aufgeräumt, die Rückseite setzt ein Statement in der jeweiligen Farbe. Gerade in offenen Büros, Empfangsbereichen oder Kreativstudios wirkt der iMac nicht wie ein notwendiges Arbeitsgerät, sondern wie bewusst platzierte Designfläche. Für viele ist das mehr als nur Optik; ein gut gestalteter Arbeitsplatz fühlt sich anders an und beeinflusst, wie man arbeitet.
Die All?in?One?Philosophie zahlt sich auch im Alltag aus: Ein Stromkabel, optional Ethernet direkt im Netzteil, dazu Keyboard und Maus – fertig. Endlich kein Kabelsalat mehr auf dem Schreibtisch. Wer schon einmal versucht hat, einen klassischen Desktop aufzubauen und sauber zu verkabeln, weiß diese Minimalistik zu schätzen. Der iMac ist damit besonders interessant für alle, die Technik am liebsten vergessen, sobald sie eingerichtet ist.
Naturgemäß bringt das Konzept auch klare Grenzen mit sich. Der Bildschirm ist nicht einfach durch einen anderen ersetzbar, und wer später doch ein völlig anderes Setup möchte, verkauft den iMac als Ganzes statt nur den Rechner oder nur den Monitor zu tauschen. Für Nutzer, die ohnehin alle paar Jahre auf ein neues, rundes Paket umsteigen, ist das kaum ein Nachteil. Wer jedoch modulare Aufrüstpfade liebt und regelmäßig Hardware austauscht, wird mit einem Mac mini plus frei wählbarem Display möglicherweise glücklicher.
Im Homeoffice wirkt der Apple iMac wie ein ruhiger, verlässlicher Anker. Morgens einschalten, innerhalb von Sekunden startklar, alle Tools bereit. Die Kombination aus 4.5K Display, guter Kamera und Mikrofon, solidem Lautsprechersystem und effizientem M?Chip passt perfekt zu typischen Knowledge?Worker?Workflows: Videokonferenzen, Mails, Office, Projektmanagement?Tools, Browser, Collaboration?Apps. Für viele Teams könnte der iMac der Standard?Arbeitsplatz sein, der nebenbei auch noch den Raum aufwertet.
In Familienhaushalten spielt der iMac eine ganz andere Rolle: als gemeinsamer Bildschirm für Hausaufgaben, Recherchen, Mediennutzung, gelegentliches Gaming auf Apple?Silicon?Basis und kreative Projekte mit Foto? oder Musikapps. Die klare Benutzerverwaltung von macOS, Bildschirmzeit?Funktionen und das stabile Ökosystem mit iPhone und iPad machen ihn zu einem verlässlichen Mittelpunkt. Dabei bleibt die Bedienung zugänglich – wer ein iPhone bedienen kann, findet sich auf dem iMac meist sehr schnell zurecht.
Für Kreative, die primär mit Fotos, Grafik, Webdesign, Illustration oder Podcasts arbeiten, bietet der iMac eine bemerkenswerte Balance aus Performance, Display?Qualität und Ruhe. Das System bleibt leise, der Bildschirm ist farbstark, und der Workflow profitiert von der hohen Pixeldichte. Ambitionierte 3D?Artists oder High?End?Coloristen werden aufgrund der speziellen Anforderungen eher Richtung Mac Studio oder MacBook Pro mit externem Referenzmonitor schauen, aber für einen breiten kreativen Alltag ist der iMac eine erstaunlich schlüssige Lösung.
Wer konsequent auf Mobilität setzt – beispielsweise als Freelancer ständig beim Kunden, im Coworking und unterwegs – wird weiter zum MacBook greifen. Doch selbst dann kann ein iMac als stationäre Basis zuhause sinnvoll sein: Ein großer, brillanter Screen wartet bereit, die iCloud?Synchronisation verbindet alles, und das MacBook wird zum mobilen Satelliten, der sich nahtlos ins größere Setup einfügt.
Am Ende positioniert sich der iMac als bewusste Entscheidung für Ruhe und Reduktion. Kein Experimentierbaukasten, sondern ein wohldurchdachtes Werkzeug. Wenn das Konzept zum eigenen Alltag passt, fühlt sich der iMac an wie ein Stück Studio?Hardware, das zufällig auch noch wunderschön ist.
Für wen ist der aktuelle iMac ideal?
- Für Familien, die einen gemeinsamen, eleganten und einfach zu nutzenden Desktop suchen.
- Für Homeoffice? und Büro?User, die Wert auf starke Videokonferenzen, Ordnung auf dem Schreibtisch und eine zuverlässige Arbeitsmaschine legen.
- Für Designer, Fotografen, Creator und Podcaster mit Fokus auf 2D?Workflows, die ein exzellentes 24" 4.5K Retina Display schätzen.
- Für Empfangsbereiche, Praxen, Studios und Agenturen, in denen Technik Teil der Raumgestaltung ist.
Wer maximale Flexibilität und modulare Hardware-Lösungen bevorzugt, greift eher zu Mac mini oder MacBook plus externem Monitor. Wer jedoch ein ästhetisch ruhiges, leistungsfähiges All?in?One?System sucht, bekommt mit dem Apple iMac genau das: einen Desktop, der den Arbeitsplatz aufräumt – optisch wie organisatorisch.
Jetzt den passenden iMac auswählen und das eigene Setup dauerhaft entschlacken


