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Apple iMac im Design-Check: Warum der iMac mehr ist als nur ein schöner All?in?One

09.02.2026 - 06:39:18

Der Apple iMac bringt 24" 4.5K Retina, M?Chip Power und ikonisches Design auf den Schreibtisch. Wie gut schlägt sich der iMac im Alltag zwischen Homeoffice, Kreativarbeit und Familiengerät wirklich?

Wenn ein Rechner mehr nach Designobjekt als nach Technik aussieht, steht mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Apple iMac auf dem Schreibtisch. Der iMac inszeniert sich als farbiger, ultrareduzierter All?in?One – doch die spannende Frage bleibt: Ist er mehr als nur ein hübsches Gesicht aus Glas und Aluminium?

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Das Herz des aktuellen Apple iMac ist der hauseigene M?Chip. Apple packt hier CPU, GPU, Neural Engine und Speichercontroller in ein einziges SoC und verzichtet komplett auf drehende Lüfterorgien oder klobige Gehäuse. Die Folge: Ein extrem leiser, kühler All?in?One, der sich auf dem Tisch fast wie ein übergroßes iPad auf einem Stand anfühlt – nur mit deutlich mehr Kraftreserven.

Visuell dominiert das 24" 4.5K Retina Display. 4480 x 2520 Pixel, über 11 Millionen Bildpunkte, P3-Farbraum und hohe Helligkeit sorgen dafür, dass Fotos, Videos und UI-Elemente wirken, als wären sie aufgedruckt. Das Display ist schlichtweg brillant, gerade für Designer:innen, Fotograf:innen oder alle, die täglich viele Stunden auf ein Panel starren. Text wirkt rasiermesserscharf, Farben leuchten ohne zu überzeichnen, und dank True Tone passt sich die Farbtemperatur sanft an das Umgebungslicht an.

Im Alltag spielt der iMac mit M?Chip seine Stärken in Workflows aus, die von der Architektur profitieren: viele Browser-Tabs, eine Capture-One- oder Lightroom-Session, ein paar RAW-Exports im Hintergrund, dazu Musikstreaming und Videocall – das System bleibt geschmeidig. Der Wechsel von Intel auf Apple Silicon ist hier nicht nur Theorie; die Responsiveness beim Öffnen von Apps, der nahezu sofortige Standby?Wake und die Effizienz beim Kompilieren, Rendern oder Exportieren merkt man in jeder Minute.

Spannend wird der iMac, wenn man ihn gegen Alternativen stellt. Ein Mac mini plus externer Monitor kann auf dem Papier flexibler erscheinen: freiere Monitorwahl, oft günstigere Einstiegspreise. Doch der iMac bündelt Display, Lautsprecher, Kamera, Mikrofone und Rechenpower in einem einzigen Objekt. Kein separater Monitorschlitten, kein Kabelsalat zwischen Boxen, Webcam und Dock. Für viele Setups – Empfang, Studio, Homeoffice – ist das schlicht der elegantere Ansatz.

Gegenüber einem MacBook positioniert sich der iMac weniger als mobiler Alleskönner und mehr als fokussierte Station. Wer seinen Arbeitsort nicht ständig wechselt, bekommt ein deutlich größeres Panel, mehr Arbeitsfläche und meist ein ruhigeres, konzentrierteres Setup. Ein MacBook plus externem Monitor kann ähnliches leisten, doch das führt oft zu einem eher provisorischen Arrangement aus offenen Deckeln, zusätzlichen Hubs und Ständern. Der iMac wirkt dagegen wie ein in sich geschlossenes Objekt, das Ruhe ins Zimmer bringt.

Das Design bleibt dabei unverkennbar Apple. Extrem schlankes Profil, klare Kante, fast rahmenlos wirkende Front mit farbigem Rücken und Standfuß. Endlich kein Kabelsalat mehr: ein Stromkabel, optional noch das Ladekabel für Maus oder Tastatur – mehr muss nicht sein. Gerade in offenen Wohnküchen, modernen Büros oder Agenturen ist das ein Argument: Der Rechner wird Teil des Interieurs, nicht nur ein notwendiges Übel.

Besonders für Video-Calls und Homeoffice hat Apple den iMac klar aufgewertet. Die integrierte Kamera liefert 1080p und wird vom M?Chip mit intelligenter Bildverarbeitung unterstützt. Hauttöne wirken natürlicher, Kontraste werden sauberer herausgearbeitet, und die automatische Belichtung reagiert deutlich smarter als bei vielen klassischen PC?Webcams. Dazu kommen Mikrofone in Studioqualität, die Hintergrundgeräusche dämpfen und Stimmen transparent einfangen. Man kann ohne externe Hardware seriös in Meetings auftreten – ein nicht zu unterschätzender Komfortgewinn.

Auch akustisch gibt sich der Apple iMac überraschend erwachsen. Das Mehrlautsprecher-System mit force-cancelling Tieftönern erzeugt für einen so schlanken Rumpf ein beeindruckend breites Stereobild. Serien, Musik oder YouTube?Videos klingen voll und klar genug, um auf zusätzliche Desktop-Lautsprecher verzichten zu können. Für Sounddesigner:innen oder Musiker:innen werden Studiomonitore natürlich relevant bleiben, aber für alle anderen ist die integrierte Lösung bereits auf hohem Niveau.

Die Farbvielfalt des iMac ist mehr als Spielerei. Blau, Grün, Rosé, Silber, Gelb, Orange, Violett – je nach Generation und Konfiguration variiert die Palette – erlauben es, den Rechner an Raumkonzepte anzupassen. Im Empfangsbereich kann ein farbiger iMac zum visuellen Anker werden, im Homeoffice fügt sich eine dezentere Farbe in ein minimalistisches Setup ein. Der Apple iMac ist kein anonymes, schwarzes Rechteck; er übernimmt aktiv eine Rolle im Raum.

Leistungstechnisch muss man natürlich ehrlich bleiben: Wer 3D?Blockbuster rendert, komplexe Simulationen fährt oder massiv GPU?lastig arbeitet, landet irgendwann bei Mac Studio, Mac Pro oder dedizierten Workstations. Für Videoediting in 4K, Fotobearbeitung, Webdesign, Coding, Office und Content Creation reicht der M?Chip im iMac jedoch verblüffend weit. Gerade Creator:innen, die viel für Social Media produzieren, profitieren von der Balance aus Power, leisem Betrieb und kompaktem Setup – der iMac bleibt ein zuverlässiger Mittelpunkt für solche Workflows.

Im Vergleich zu einem Tower-PC mit beliebig aufrüstbarer Hardware ist der iMac naturgemäß restriktiver. RAM und Speicher sollten beim Kauf wohlüberlegt gewählt werden, weil spätere Upgrades nur eingeschränkt oder gar nicht möglich sind. Wer aber ohnehin alle drei bis fünf Jahre das gesamte System modernisiert, wird eher den Alltag mit weniger Komplexität schätzen als die Option, einzelne Komponenten zu tauschen.

Der Apple iMac ist damit vor allem für drei Szenarien ideal: Familien, die einen zentralen, aufgeräumten Digital-Hub im Wohnbereich möchten; Empfangs- und Office-Bereiche, in denen Repräsentation ebenso zählt wie Verlässlichkeit; und Homeoffice-Worker:innen, die einen schönen, ruhigen Arbeitsplatz suchen, der sich nicht wie ein Provisorium anfühlt. Für Menschen, die ständige Höchstleistung im High-End-Profi-Bereich brauchen oder absolute Mobilität wollen, sind andere Apple Computer wie MacBook Pro oder Mac Studio sinnvoller.

Am Ende überzeugt der iMac, weil er das All?in?One?Konzept ernst nimmt: Ein starkes, effizientes Herzstück mit M?Chip, ein überragendes 24" 4.5K Retina Display, erstaunlich gute Kamera- und Mikrofontechnik, integrierter guter Sound und ein Design, das Räume aufwertet, statt sie zu stören. Wer genau das sucht, bekommt mit dem Apple iMac ein Werkzeug, das jeden Tag im Einsatz sein kann – und jedes Mal ein kleines bisschen Freude auslöst, wenn der Bildschirm aufleuchtet.

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