Apollo Global Management Aktie: Deals in alle Richtungen
02.04.2026 - 09:45:38 | boerse-global.deApollo hat gleich auf mehreren Fronten agiert. Der alternative Vermögensverwalter verkauft einerseits einen milliardenschweren Beteiligungsanteil und baut andererseits sein Portfolio im britischen Wohnimmobilienmarkt weiter aus.
Intel kauft sich zurück
Die größere der beiden Transaktionen betrifft die Halbleiterindustrie. Apollo-verwaltete Fonds veräußern ihre 49-prozentige Beteiligung an einem gemeinsamen Investmentvehikel rund um Intels irische Chipfabrik Fab 34 für 14,2 Milliarden Dollar. Apollo hatte diesen Anteil 2024 für 11,2 Milliarden Dollar erworben — ein Kapitalgewinn von drei Milliarden Dollar innerhalb von rund zwei Jahren.
Intel finanziert den Rückkauf aus liquiden Mitteln sowie rund 6,5 Milliarden Dollar neuer Schulden. Für Apollo bedeutet das einen sauberen Exit aus einem strukturierten Industriedeal, der ursprünglich Intel die nötige Flexibilität verschaffte, seine Prozesstechnologien weiterzuentwickeln.
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Wachstum im britischen Wohnmarkt
Parallel dazu haben Apollos verwaltete Fonds die Gatehouse Living Group vom britischen Finanzinstitut Gatehouse Bank übernommen. Die Gruppe betreibt über 10.000 Wohneinheiten im gesamten Vereinigten Königreich und hat in der Vergangenheit mehr als 5.000 Häuser von großen britischen Bauträgern erworben. Finanzielle Details zur Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.
Die Akquisition fügt sich in Apollos bestehende Präsenz im britischen Residentialmarkt ein. Das bisherige Management unter CEO Paul Stockwell bleibt an Bord, eine Umbenennung des Unternehmens ist für einen späteren Zeitpunkt geplant.
Aktie unter Druck
Trotz der regen Deal-Aktivität zeigt die Apollo-Aktie im bisherigen Jahresverlauf 2026 eine schwache Performance. Mit einem Kurs von rund 111 Dollar ist der Titel um knapp 23 Prozent von seinem 52-Wochen-Hoch bei 157 Dollar entfernt. Die verwalteten Vermögenswerte beliefen sich per Ende 2025 auf rund 938 Milliarden Dollar — ein Fundament, das die operative Stärke des Unternehmens untermauert, den Kursrückgang bislang aber nicht hat aufhalten können.
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