Angriff auf das DAX-Allzeithoch – Chance oder brutale Bullenfalle für 2026?
31.01.2026 - 11:00:10Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Vibe Check: Der DAX 40 zeigt sich aktuell ohne klaren Zahlen-Print, aber das Setup ist eindeutig: keine Explosion nach oben, kein Crash nach unten – eher eine nervöse Seitwärtsphase mit immer wieder aufblitzenden Mini-Rallyes und plötzlichen Rücksetzern. Typischer Markt, in dem Bullen und Bären sich im Sekundentakt abwechseln und jeder kleine Newsflow sofort durch die Orderbücher gepeitscht wird. Die Stimmung: abwartend, leicht optimistisch, aber jederzeit bereit für einen heftigeren Move – nach oben oder unten.
Die Trader auf dem Frankfurter Parkett reden von einem Markt, der ständig zwischen Hoffnung auf die Zinswende der EZB und Angst vor einer anhaltenden Wachstumsschwäche in Deutschland hin- und hergerissen ist. Die Bullen feiern jede positive Schlagzeile aus dem Tech- und Exportsektor, die Bären lauern auf schwache Konjunkturdaten, enttäuschende Earnings und neue geopolitische Schockwellen. Kurz: Der DAX steht mitten in einer entscheidenden Übergangsphase.
Die Story: Was treibt den Markt wirklich? Blick nach Europa und vor allem nach Frankfurt zur EZB und Christine Lagarde.
EZB & Zinswende:
Auf der Makro-Ebene ist der zentrale Trigger ganz klar die Geldpolitik. Laut aktuellen Berichten aus dem europäischen Marktumfeld diskutiert die EZB intensiv, wie schnell und wie stark künftige Zinssenkungen kommen können, ohne die Glaubwürdigkeit im Kampf gegen die Inflation zu verlieren. Die Inflation im Euroraum ist zwar deutlich von ihren Extremwerten zurückgekommen, liegt aber immer noch nicht so entspannt, dass man von einer völlig entspannten Lage sprechen könnte.
Für den DAX bedeutet das: Jede Andeutung einer früheren oder aggressiveren Zinssenkung wird von den Bullen als Einladung zur Rallye interpretiert. Denn: Günstigere Finanzierung, bessere Bewertungen für Wachstumsaktien, Entlastung für stark verschuldete Geschäftsmodelle. Gleichzeitig warnen die Bären: Wenn die EZB zu früh lockert, könnte das ein Zeichen sein, dass die Konjunktur ernster angeschlagen ist, als viele wahrhaben wollen. Zinsfantasie ja – aber immer mit dem Beigeschmack von Rezessionsgefahr.
Deutschland zwischen Industrie-Kater und Tech-Hoffnung:
Die klassischen DAX-Säulen – Auto, Chemie, Maschinenbau – stehen weiter unter strukturellem Druck: schwache globale Nachfragephasen, ungelöste Energiepreis-Themen, Nachwehen der Lieferkettenprobleme und die harte Konkurrenz aus den USA und Asien. Dazu kommen Transformationsthemen wie Elektromobilität, Software-Defined-Car, Digitalisierung der Industrie. Das erzeugt einen Dauermix aus Hoffnungsrallyes und brutalen Gewinnmitnahmen.
Auf der anderen Seite stehen die neuen und halb-neuen DAX-Stars aus Tech, Software und Digitalisierung. Gerade hier spekuliert der Markt auf stabile Margen, wieder anziehende IT-Budgets und KI-Fantasie. Wenn der globale Tech-Sektor gut läuft, färbt das immer stärker auf den DAX ab – die Indexstruktur ist heute tech-lastiger als noch vor ein paar Jahren. Trotzdem: Der DAX bleibt kein reiner Growth-Index, sondern ein Hybrid aus alter Industrie und neuer Wirtschaft. Genau deshalb kann die Stimmung so schnell kippen.
US-Märkte & Globaler Risk-On/Risk-Off-Modus:
Was in New York passiert, landet zeitverzögert in Frankfurt. Läuft der US-Markt im Risk-On-Modus, ziehen die Bullen den DAX gerne mit – unterstützt von institutionellen Zuflüssen und ETF-Strömen in europäische Aktien. Kommt dagegen an der Wall Street ein Tag mit Gewinnmitnahmen, Gewinnwarnungen oder geopolitischen Schocks, ist der DAX oft überproportional nervös. Europa gilt immer noch als zyklischer, konjunktursensitiver Markt – perfekt für schnelle Bewegungen, aber eben auch anfällig für Crash-Szenarien.
Konjunktur & Rezessionstalk:
Die deutschen und europäischen Konjunkturindikatoren senden gemischte Signale. Einige Frühindikatoren deuten auf Stabilisierung hin, andere warnen vor anhaltender Flaute. Das Narrativ pendelt zwischen „Soft Landing“ und „zähe Stagnation“. Genau diese Unsicherheit macht es Tradern schwer, klare Langfrist-Positionen aufzubauen. Viele Profis bleiben taktisch: Rallyes werden eher zum Abbauen von Risiko genutzt, Dips werden selektiv gekauft – aber selten blind.
Social Pulse - Die Big 3:
YouTube: Check diese Analyse: https://www.youtube.com/results?search_query=DAX+Analyse+aktuell
TikTok: Markttrend: https://www.tiktok.com/tag/dax40
Insta: Stimmung: https://www.instagram.com/explore/tags/dax40/
Der Social-Media-Feed spiegelt genau das wider, was man im Orderbuch sieht: Viele Creator sprechen von einer spannenden, aber riskanten Marktphase. Einige pushen die Vision eines nachhaltigen Bullenmarktes in Europa, andere warnen vor einer Bullenfalle, in der Privatanleger den späten Einstieg teuer bezahlen könnten. Es ist ein intensives Ringen um das Narrativ: "Deutschland-Rallye 2.0" versus "Dead-Cat-Bounce".
- Key Levels / Wichtige Zonen: Da wir hier ohne konkrete Kursstände arbeiten, geht es um Zonen statt Zahlen. Nach oben beobachten Trader eine hart umkämpfte Widerstandszone, in der in der Vergangenheit immer wieder Gewinnmitnahmen eingesetzt haben. Erst ein klarer, dynamischer Ausbruch darüber, mit Volumen und Anschlusskäufen, würde den Weg in Richtung neues Allzeithoch wirklich freimachen. Nach unten achten viele auf eine breite Unterstützungszone, in der die Bullen zuletzt mehrfach den Dip gekauft haben. Fällt diese Zone, könnte sich die Stimmung schnell drehen – mit erhöhtem Crash-Risiko.
- Sentiment: Haben die Bullen oder die Bären die Kontrolle in Frankfurt?
Aktuell wirkt der Markt leicht bullisch gefärbt, aber ohne totale Euphorie. Man könnte sagen: „bullish, aber nervös“. Die Bullen haben die besseren Argumente, solange die Zinswende-Fantasie lebt und keine neuen Schocks auftauchen. Die Bären lauern jedoch nur darauf, dass die Makrodaten kippen, Unternehmensgewinne enttäuschen oder die EZB verbal auf die Bremse tritt. Das macht den Markt extrem anfällig für scharfe Richtungswechsel.
Trading-Szenarien für aktive Anleger:
1. Bullen-Szenario – Ausbruch nach oben:
Wenn sich die Signale für baldige oder zumindest glaubhaft in Aussicht gestellte Zinssenkungen der EZB verdichten und gleichzeitig die Earnings-Saison solide bis positiv verläuft, könnte der DAX in eine grüne Rallye übergehen. In diesem Szenario spielen vor allem zyklische Industriewerte, Finanzwerte und Wachstumsaktien. Breakouts über charttechnische Widerstände werden gekauft, Rücksetzer eher als Einstiegschance interpretiert. Trader fokussieren Setups wie Ausbruchstrades, Trendfolge und Dip-Käufe in starken Sektoren.
2. Bären-Szenario – Ernüchterung & Rücksetzer:
Kommt es dagegen zu einem Mix aus schwachen Konjunkturdaten, vorsichtigen Unternehmensausblicken und einer EZB, die zwar über Zinssenkungen spricht, aber gleichzeitig aggressiv vor Inflationsrisiken warnt, könnte der Markt in eine Abwärtsphase rutschen. Dann dominieren Begriffe wie „Risk-Off“, „Liquiditätsrückzug“ und „Positionen schließen“. Gewinnmitnahmen könnten in einen echten Abwärtstrend kippen, insbesondere wenn wichtige Unterstützungszonen gebrochen werden. Short-Setups, Absicherungen über Derivate und das konsequente Reduzieren von Hebelpositionen würden dann für viele Profis wieder zum Standard.
3. Seitwärts-Range – Trader-Paradies, Investor-Hölle:
Das dritte Szenario ist das, was wir aktuell am ehesten sehen: ein volatiler Seitwärtsmarkt. Für langfristige Investoren frustrierend, für kurzfristige Trader jedoch eine Spielwiese. Range-Trading, Swing-Setups, schnelle Reaktionen auf News und Earnings – genau hier können erfahrene Marktteilnehmer ihren Edge ausspielen. Wichtig: striktes Risikomanagement, klar definierte Stopps, kein Verlieben in Positionen.
Psychologie: Fear & Greed im DAX 40:
Der Fear-&-Greed-Mode im DAX schwankt aktuell zwischen moderater Gier und wachsamem Respekt. Viele Anleger sind sich bewusst, dass Europa und speziell Deutschland strukturelle Herausforderungen haben. Gleichzeitig gibt es den Drang, nicht die nächste große Aufwärtswelle zu verpassen, falls die Kombination aus KI-Fantasie, Zinssenkungen und globalem Wachstum doch einen nachhaltigen Bullenmarkt zündet. Genau dieser Zwiespalt sorgt für erratische Bewegungen und macht klare Pläne so wichtig.
Fazit: Der DAX 40 steht an einem strategisch wichtigen Punkt. Die große Frage: Wird die Mischung aus EZB-Zinswende, globaler Tech-Stärke und selektiver Deutschland-Fantasie reichen, um einen echten, nachhaltigen Bullenmarkt in Frankfurt zu zünden? Oder erleben wir nur eine raffinierte Bullenfalle, in der die Institutionellen ihre Bücher in Stärke leeren, während späte Privatanleger den Dip nicht mehr als Geschenk, sondern als Falle erleben?
Für dich als aktiven Marktteilnehmer bedeutet das:
- Makro im Blick behalten: EZB-Statements, Inflationsdaten, Arbeitsmarktdaten, Einkaufsmanagerindizes.
- Auf Sektorrotation achten: Wann fließt Geld aus defensiven Werten in Zykliker und Tech – und wann wieder zurück?
- Technik ernst nehmen: Widerstände, Unterstützungen, Trendlinien und Volumen sind im aktuellen Marktumfeld wichtiger denn je.
- Risikomanagement nicht verhandeln: Kein Setup ohne Plan, keine Position ohne Stopp, kein Overtrading wegen FOMO.
Ob wir den Angriff auf das Allzeithoch sehen oder den Start eines neuen Abwärtstrends – der DAX 40 wird 2026 alles andere als langweilig. Wer vorbereitet ist, flexibel bleibt und sein Risiko im Griff hat, kann diese Phase nutzen, statt von ihr überrollt zu werden.
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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Indizes wie den DAX 40, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.


