Android-Malware Oblivion tarnt sich als System-App
27.02.2026 - 08:19:59 | boerse-global.deEine neue Android-Schadsoftware namens "Oblivion" bedroht aktuell Smartphones. Der sogenannte Remote Access Trojaner (RAT) ermöglicht Angreifern die Fernsteuerung infizierter Geräte. Besonders tückisch: Die Malware tarnt sich als harmlose Systemanwendung wie "Google Services".
So trickst die Schadsoftware Nutzer aus
"Oblivion" nutzt kein technisches Sicherheitsloch, sondern setzt auf Social Engineering. Die Malware wird als kommerzielles Tool verkauft, mit dem auch Laien schädliche Apps erstellen können. Diese Apps verleiten Nutzer zur Vergabe weitreichender Berechtigungen – und agieren dann unentdeckt im Hintergrund.
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Dort greifen sie Daten ab und kompromittieren das gesamte Gerät. Die Bedrohung ist real: Kürzlich tauchten bereits Tausende Android-Tablets mit vorinstallierter Backdoor-Malware auf.
Diese Warnsignale deuten auf eine Infektion hin
Auch gut getarnte Malware hinterlässt oft Spuren. Ein plötzlich stark steigender Akkuverbrauch kann ein erstes Alarmsignal sein. Gleiches gilt für ungewöhnlich hohen Datenverbrauch – ein Indiz für abfließende Informationen.
Weitere Warnzeichen sind eine allgemeine Verlangsamung des Geräts, häufige App-Abstürze oder das Auftauchen unbekannter Apps. Besonders verdächtig: Programme, die übermäßige Berechtigungen fordern. Trojaner missbrauchen oft die Bedienungshilfen, um sich vor der Deinstallation zu schützen.
Schritt-für-Schritt: So entfernen Sie die Malware
Verdächtige Sie eine Infektion, handeln Sie systematisch. Starten Sie Ihr Gerät zunächst im abgesicherten Modus. Halten Sie dazu die Ausschalt-Option gedrückt, bis "Neustart im abgesicherten Modus" erscheint.
Öffnen Sie nun die Einstellungen und navigieren Sie zu "Apps". Suchen Sie nach verdächtigen Anwendungen – achten Sie besonders auf kürzlich installierte oder getarnte Systemdienste. Prüfen Sie in den Sicherheitseinstellungen unter "Geräteadministrator-Apps", ob die verdächtige App dort Rechte besitzt. Entziehen Sie diese und deinstallieren Sie die App anschließend.
KI-gesteuerte Malware macht Angriffe flexibler
Die Bedrohungslandschaft entwickelt sich rasant. Eine neuartige Malware namens "PromptSpy" setzt erstmals generative KI als Steuerelement ein. Statt fest programmierten Befehlen analysiert die KI den Bildschirminhalt und navigiert die Schadsoftware eigenständig.
Dieser Ansatz macht Angriffe extrem anpassungsfähig. Die Malware kann so sogar Deinstallationsversuche erkennen und blockieren. Die Grenzen zwischen menschlicher und maschineller Bedrohung verschwimmen zunehmend.
Proaktiver Schutz ist der beste Weg
Vorbeugung bleibt der effektivste Schutz. Halten Sie Ihr Betriebssystem und alle Apps stets aktuell. Aktivieren Sie automatische Updates, um Sicherheitspatches sofort zu erhalten.
Laden Sie Apps ausschließlich aus vertrauenswürdigen Quellen wie dem Google Play Store. Doch Vorsicht: Auch hier schlüpfen gelegentlich schädliche Apps durch. Prüfen Sie vor jeder Installation kritisch, welche Berechtigungen eine App wirklich benötigt. Braucht eine Taschenlampen-App Zugriff auf Ihre Kontakte?
Eine seriöse Sicherheits-App kann einen zusätzlichen Schutzschild bieten. Ignorieren Sie gefälschte Viruswarnungen in Browsern – und klicken Sie niemals auf die darin enthaltenen Links.
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