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Android: Googles neue Anti-Diebstahl-Funktionen erreichen Millionen

17.02.2026 - 09:18:12 | boerse-global.de

Google rollt umfassende Sicherheits-Updates für Android aus, darunter biometrische Identitätsprüfung und KI-gestützte Diebstahlerkennung, um Smartphone-Dieben effektiver entgegenzutreten.

Google rollt seine KI-gestützten Anti-Diebstahl-Funktionen jetzt für die breite Masse aus. Nach der Ankündigung Ende Januar erreichen die Updates über die Google Play-Dienste diese Woche auch Geräte von Samsung und anderen Herstellern. Ziel ist es, Smartphone-Dieben das Handwerk zu legen – selbst wenn sie den PIN-Code kennen.

Identitätsprüfung: Biometrie wird Pflicht

Das Herzstück ist die neue „Identitätsprüfung“ (Identity Check). Sie schließt eine gefährliche Lücke: Bisher konnten Diebe, die die PIN ausspähen, problemlos das Google-Konto löschen oder die Ortung deaktivieren.

Jetzt erzwingt Android an unbekannten Orten die biometrische Authentifizierung per Fingerabdruck oder Gesichtsscan für kritische Aktionen. Wer also in einem Café versucht, die PIN zu ändern, scheitert. Dieser Schutz gilt laut Google auch für viele ältere Geräte ab Android 10.

KI erkennt Diebstahl – und reagiert sofort

Parallel wird die „Diebstahlerkennungssperre“ optimiert. Eine KI analysiert die Sensordaten und soll typische Diebstahlszenarien erkennen, etwa wenn das Handy gerissen wird und der Täter flieht.

In diesem Fall sperrt sich der Bildschirm sofort. Zusätzlich greift die „Offline-Gerätesperre“: Bleibt ein gesperrtes Gerät längere Zeit ohne Netz, wird es automatisch verriegelt. Diese proaktive Abwehr soll Zeit schaffen, noch bevor der Besitzer den Verlust überhaupt bemerkt.

Fernsperre ohne Google-Passwort

Für den Ernstfall wurde auch die Fernsteuerung vereinfacht. Nutzer können ihr Gerät jetzt über android.com/lock sperren, indem sie nur ihre Telefonnummer und eine Sicherheitsfrage angeben. Das ist entscheidend, wenn im Schock das Google-Passwort nicht einfällt.

Weitere Neuerungen:
* Verschärfter Brute-Force-Schutz: Strengere Wartezeiten nach falschen PIN-Eingaben.
* Konfigurierbare Sperre: Nutzer können in den Einstellungen festlegen, wann sich das Gerät nach Fehlversuchen automatisch sperrt.

Googles Strategiewechsel gegen Diebe

Die breite Ausrollung markiert einen Strategiewechsel. Statt auf große Android-Versionen zu warten, drückt Google kritische Sicherheits-Updates nun schnell über die Play-Dienste in den Markt.

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Hintergrund sind die steigenden Diebstähle in Metropolen, bei denen es oft um den Zugriff auf Banking-Apps und Daten geht. Mit den neuen Funktionen zieht Android zu Apples „Stolen Device Protection“ gleich – und geht mit der KI-Erkennung teilweise sogar einen Schritt weiter.

Das sollten Nutzer jetzt prüfen

Experten raten, die Einstellungen unter „Sicherheit & Datenschutz“ zu überprüfen. Während die Diebstahlerkennung oft standardmäßig aktiv ist, muss die strikte Identitätsprüfung manuell konfiguriert werden. Hier können vertrauenswürdige Orte wie die eigene Wohnung hinterlegt werden.

In den kommenden Wochen könnten auch Bank-Apps die neuen Schnittstellen nutzen, um den biometrischen Schutz direkt in ihre Anwendungen zu integrieren. Der Kampf gegen Smartphone-Diebe wird so immer vernetzter.

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