Android 16 erreicht 7,5 Prozent Marktanteil
02.02.2026 - 12:54:12Google verzeichnet mit seiner neuen Release-Strategie einen spürbaren Erfolg. Die jüngsten Verbreitungszahlen zeigen, dass Android 16 schneller wächst als seine Vorgänger. Der Grund: Google verschob den Start des Betriebssystems auf Mitte 2025.
Damit konnten Hersteller wie Samsung und Xiaomi die Software rechtzeitig für ihre Weihnachtsgeräte integrieren. Viele neue Top-Smartphones kamen deshalb bereits mit Android 16 vorinstalliert auf den Markt. Das Ergebnis: Sechs Monate nach dem Start im Juni 2025 läuft die neueste Version bereits auf 7,5 Prozent aller aktiven Android-Geräte.
Android 15 bleibt Marktführer, Fragmentierung schwindet
Die dominierende Version bleibt jedoch weiterhin Android 15. Mit einem Anteil von 19,3 Prozent ist es das am weitesten verbreitete System. Zusammen mit Android 14 (17,2 %) nutzen damit über 36 Prozent aller Nutzer eine Software, die maximal zwei bis drei Jahre alt ist.
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Das ist ein Fortschritt für das oft für seine Zersplitterung kritisierte Ökosystem. Noch vor wenigen Jahren war der Anteil aktueller Versionen deutlich geringer. Die Initiative „Project Treble“ und erweiterte Update-Zusagen der Hersteller zeigen Wirkung. Samsung etwa bietet für seine Flaggschiffe mittlerweile bis zu sieben Jahre System-Updates an.
Dennoch existiert ein langer Schwanz älterer Versionen. Android 13 (13,9 %) und Android 11 (13,7 %) halten sich hartnäckig. Sie laufen oft auf älteren Geräten, die keine großen Updates mehr erhalten, oder in Märkten mit langsamerem Gerätewechsel.
Ein Zeitalter geht zu Ende: KitKat verschwindet
Ein symbolisches Ende markiert das Verschwinden von Android 4.4 KitKat aus der Statistik. Der Anteil der 2013 eingeführten Version ist unter die Meldeschwelle von 0,1 Prozent gefallen. Damit ist eine Ära zu Ende.
Andere Legacy-Versionen wie Android 8 oder 9 halten sich mit einstelligen Prozentanteilen, vor allem in speziellen Geräten oder Entwicklungsländern. Für Sicherheitsexperten bleibt diese Fragmentierung eine Herausforderung. Der Trend zeigt jedoch in die richtige Richtung: Fast 45 Prozent der Nutzer sind auf den drei neuesten Versionen (14, 15, 16).
Strategiewechsel beschleunigt Updates nachhaltig
Die aktuellen Zahlen bestätigen Googles strategische Weichenstellung. Der frühere Release-Zeitpunkt im Juni gibt den Partnern mehr Zeit für Integration und Tests. Bisher starteten neue Android-Versionen traditionsgemäß im August oder Oktober – zu spät für viele Weihnachtsgeräte.
„Das ist ein starker Start“, kommentieren Marktbeobachter die 7,5 Prozent für Android 16. Angesichts von Milliarden aktiver Geräte sei dies ein klares Signal für einen gesunden Update-Zyklus. Interne Projekte wie „Trunk Stable“, die den Code modularer und wartbarer machen, erleichtern den Herstellern die Anpassung zusätzlich.
Der Vergleich mit Apple iOS, wo die neueste Version oft binnen Monaten auf über 70 Prozent kommt, wird dadurch differenzierter. Bei Android können viele kritische Sicherheits- und Funktionsupdates auch über den Play Store für ältere Systemversionen bereitgestellt werden.
Ausblick: Android 16 auf der Überholspur
Die Dynamik spricht für ein weiteres schnelles Wachstum von Android 16. Analysten erwarten, dass es bis Mitte 2026 die Anteile von Android 13 und 12 überholt haben wird. Neue Mittelklasse- und Budget-Geräte, die 2026 auf den Markt kommen, werden standardmäßig mit der neuesten Version ausgeliefert.
Der Blick richtet sich bereits auf Android 17. Wenn Google den beschleunigten Rhythmus beibehält, könnten erste Vorabversionen bereits im zweiten Quartal 2026 erscheinen. Das würde den Trend zu einem schnelleren, einheitlicheren Android-Ökosystem weiter verstärken. Für Google und seine Partner geht es nun darum, die Lücke zum Marktführer Android 15 weiter zu schließen – ein Prozess, der bereits gut angelaufen ist.
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