Andritz Aktie: Fundament gefestigt
02.04.2026 - 04:55:17 | boerse-global.deDividendenzahlung, neues Rückkaufprogramm und ein Auftragsbestand auf Rekordniveau — Andritz hat zum Auftakt des zweiten Quartals 2026 gleich mehrere Signale in Richtung Kapitalstärke gesetzt. Das Management unterstreicht damit die Zuversicht in die operative Lage, auch wenn die Aktie mit rund 62 Euro noch deutlich unter ihrem Jahreshoch notiert.
Kapitalrückgabe auf zwei Spuren
Seit Mittwoch läuft ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einer Laufzeit von 30 Monaten. Der Vorstand darf eigene Anteile bis zur gesetzlich zulässigen Obergrenze erwerben — primär zur Steuerung der Kapitalstruktur. Zeitgleich floss heute die Dividende für das Geschäftsjahr 2025 an die Aktionäre: 2,70 Euro je Aktie, rund 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr.
Ergänzt wird das Bild durch personelle Kontinuität: Die Hauptversammlung bestätigte Dr. Wolfgang Leitner und Jürgen Hermann Fechter im Aufsichtsrat — beide für eine volle Periode bis 2030. Am Markt gilt das als Zeichen für die Fortführung der langfristigen Strategie in den kapitalintensiven Kernbereichen Wasserkraft sowie Zellstoff und Papier.
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Rekordbuch stützt Prognose
Operativ liefert der Konzern solide Zahlen. Der Auftragsbestand kletterte zum Jahresende 2025 auf einen Rekordwert von 10,5 Milliarden Euro — ein Plus von rund 7 Prozent. Besonders die Bereiche Hydropower und Pulp & Paper verzeichneten beim Auftragseingang zweistellige Zuwachsraten. Die Book-to-Bill-Ratio lag zuletzt bei 1,13, was bedeutet: Es wird mehr bestellt als ausgeliefert.
Für 2026 peilt das Management einen Umsatz zwischen 8,0 und 8,3 Milliarden Euro an, bei einer EBITA-Marge von 8,7 bis 9,1 Prozent. Ein leichter Umsatzrückgang im Vorjahr war vor allem auf Währungseffekte durch den starken Euro zurückzuführen — im vierten Quartal kehrte Andritz bereits mit einem Umsatzplus von 2,6 Prozent auf Wachstumskurs zurück.
Stabilisierend wirkt zudem die wachsende Servicekomponente: 44 Prozent des Gesamtumsatzes entfallen mittlerweile auf das margenstarke Servicegeschäft. Das reduziert die Abhängigkeit von zyklischen Großprojekten — ein relevanter Puffer in einem geopolitisch unruhigen Umfeld.
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