Amplifon, Aktie

Amplifon Aktie: Strategie 2028

15.03.2026 - 10:14:50 | boerse-global.de

Der Hörgerätespezialist Amplifon schließt 2025 mit Umsatzplus ab, sieht sich aber mit komplexer Ertragslage konfrontiert. Ein Effizienzprogramm und ambitionierte Ziele bis 2028 sollen die Aktie stützen.

Amplifon Aktie: Strategie 2028 - Foto: über boerse-global.de
Amplifon Aktie: Strategie 2028 - Foto: über boerse-global.de

Amplifon hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatzplus abgeschlossen, sieht sich jedoch mit einer komplexen Ertragslage konfrontiert. Während Einmaleffekte das Nettoergebnis belasteten, unterstreicht das bereinigte Ergebnis die operative Substanz des italienischen Hörgerätespezialisten. Die ambitionierten Wachstumsziele bis 2028 sollen nun das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen.

Zwischen Sonderbelastungen und Kerngeschäft

Im abgelaufenen Jahr erzielte Amplifon einen konsolidierten Umsatz von rund 2,4 Milliarden Euro. Der ausgewiesene Nettogewinn von 91,3 Millionen Euro spiegelt allerdings nur einen Teil der operativen Realität wider. Bereinigt um Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen (PPA) und andere Sondereffekte in Höhe von 50,3 Millionen Euro lag das Ergebnis mit 159,2 Millionen Euro deutlich höher. Trotz der bilanziellen Belastungen hält das Unternehmen die Dividende bei 0,29 Euro je Aktie stabil, was als Signal für die finanzielle Stabilität gewertet wird.

Effizienz als Renditehebel

Um die Profitabilität nachhaltig zu steigern, setzt das Management auf das Programm „Fit4Growth“. Bis zum Jahr 2027 soll die bereinigte EBITDA-Marge um 150 bis 200 Basispunkte steigen. Erreicht werden soll dies durch eine Optimierung des Filialnetzes, effizientere Back-Office-Strukturen und den bereits eingeleiteten Verkauf des Geschäfts in Großbritannien. Diese Maßnahmen sind eine Reaktion auf ein Marktumfeld, das 2025 trotz der alternden Weltbevölkerung hinter den historischen Wachstumsraten zurückblieb.

Die Roadmap bis 2028

Die langfristige Planung sieht bis 2028 einen Umsatzsprung auf 2,8 Milliarden Euro und einen Gewinn von rund 220 Millionen Euro vor. Dies entspräche einer jährlichen Wachstumsrate von etwa 5,7 Prozent. Angesichts eines massiven Kursverlusts von fast 48 Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate und eines RSI-Werts von 26,1, der auf eine technisch überverkaufte Lage hindeutet, wird die konsequente Umsetzung dieser Roadmap für die Marktstimmung entscheidend sein.

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Die nächsten Termine für Aktionäre sind bereits fixiert: Am 23. April 2026 findet die Hauptversammlung statt, gefolgt von der Veröffentlichung des Zwischenberichts für das erste Quartal am 5. Mai 2026. Die Auszahlung der Dividende ist für den 20. Mai 2026 geplant.

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