American Woodmark Aktie: Herber Quartalsverlust
26.02.2026 - 19:22:17 | boerse-global.deDie American Woodmark Corporation leidet unter der Flaute am US-Immobilienmarkt und belastenden Zöllen. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 rutschte das Unternehmen tief in die Verlustzone, während die Umsätze zweistellig nachgaben. Kann die geplante Fusion mit MasterBrand hier die nötige Wende bringen?
Operativer Rückgang und Sonderbelastungen
In dem am 31. Januar beendeten Quartal verbuchte das Unternehmen einen Nettoverlust von 28,7 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Gewinn von 16,6 Millionen US-Dollar in den Büchern. Das Ergebnis wurde maßgeblich durch eine nicht zahlungswirksame Abschreibung auf den Firmenwert in Höhe von 30,1 Millionen US-Dollar belastet. Ohne diesen Sondereffekt und andere Bereinigungen lag das verwässerte Ergebnis je Aktie bei 0,45 US-Dollar, nach 1,05 US-Dollar im Vorjahr.
Auch der Umsatz ging deutlich zurück. Mit 324,3 Millionen US-Dollar lagen die Erlöse um 18,4 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Das bereinigte EBITDA brach um 43,9 Prozent auf 21,6 Millionen US-Dollar ein, was einer Marge von 6,7 Prozent entspricht. Das Management führt diese Entwicklung auf die schwache Nachfrage im Wohnungsbau und die Auswirkungen von Handelszöllen zurück.
Fokus auf die Fusion
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres summiert sich der Umsatzrückgang auf 14,3 Prozent bei einem Nettoverlust von 8,0 Millionen US-Dollar. Die Bilanz weist liquide Mittel von 28,3 Millionen US-Dollar bei einer Gesamtverschuldung von 369,1 Millionen US-Dollar aus. Der Verschuldungsgrad (Net Leverage) liegt damit bei 2,26.
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Das Unternehmen konzentriert sich nun verstärkt auf Kostensenkungen, um den schwierigen Marktbedingungen zu begegnen. Im Zentrum der Strategie steht jedoch der Zusammenschluss mit MasterBrand. Die bereits im August 2025 angekündigte Fusion hat die Zustimmung der Aktionäre bereits im Oktober erhalten. Derzeit steht noch die Genehmigung durch die US-Wettbewerbsbehörde FTC aus. Das Management erwartet den Abschluss der Transaktion für das Frühjahr 2026. Aufgrund des laufenden Prozesses verzichtet American Woodmark derzeit auf Gewinnprognosen und Analystenkonferenzen.
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