AMD MI325X: KI-Chip trotz US-Zoll zum Erfolg gestartet
12.03.2026 - 06:19:42 | boerse-global.deAMD hat sich mit seinem KI-Beschleuniger Instinct MI325X als ernstzunehmender Rivale im hart umkämpften KI-Hardware-Markt etabliert. Der seit Ende 2024 verfügbare Chip erlebt Anfang 2026 den Durchbruch – trotz neuer Handelsbarrieren aus Washington.
Die technischen Stärken des auf 5-Nanometer-Struktur gebauten Chips liegen in seiner gewaltigen Speicherkapazität von 256 GB. Das ermöglicht es, riesige KI-Modelle komplett im Arbeitsspeicher eines einzelnen Beschleunigers zu halten. Verglichen mit der Konkurrenz von Nvidia bietet der MI325X bis zu 1,8-mal mehr Speicher. Kombiniert mit der gereiften, quelloffenen Software-Plattform ROCm überzeugt die Lösung immer mehr Unternehmen, die ihre KI-Infrastruktur ausbauen wollen.
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Gigantische Cloud-Deals und Meta-Partnerschaft beflügeln Absatz
Der kommerzielle Erfolg zeigt sich in massiven Infrastruktur-Abkommen. Der Cloud-Anbieter Vultr baut seine AMD-basierten Rechenzentren massiv aus, unter anderem mit einem 50-Megawatt-Standort in Ohio.
Noch bedeutender ist die im Februar 2026 geschlossene Jahrhundert-Partnerschaft mit Meta. Der Facebook-Konzern vereinbarte mit AMD einen Fünf-Jahres-Deal im Volumen von 60 Milliarden Euro. Ziel ist der Aufbau einer KI-Infrastruktur mit einer Leistung von bis zu 6 Gigawatt, die auf AMD-Hardware basiert. Die Vereinbarung sieht sogar leistungsabhängige Aktienoptionen für AMD vor und bindet die Unternehmen langfristig aneinander.
Neue US-Zölle schaffen gespaltenen Markt
Doch auf dem Weg zum globalen Erfolg muss AMD politische Hürden nehmen. Die US-Regierung verhängte im Januar 2026 Sonderzölle von 25 Prozent auf hochleistungsfähige KI-Chips – explizit auch auf den MI325X. Hintergrund ist eine Untersuchung zu nationalen Sicherheitsrisiken in Halbleiter-Lieferketten.
Die neuen Regeln schaffen einen gespaltenen Markt: Der Export der Chips nach China ist nun zwar unter strengen Auflagen wieder möglich, wird aber durch die Zölle deutlich verteuert. Chips, die für den Bau von Rechenzentren in den USA bestimmt sind, bleiben dagegen zollfrei. Experten sehen darin den Versuch, die heimische Halbleiterproduktion zu stärken und die Abhängigkeit von Fabriken in Taiwan zu verringern.
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Starke Prognosen trotz politischer Unsicherheit
Die Mischung aus technischer Stärke, Großaufträgen und Handelskonflikten prägt die aktuelle Lage für AMD. Analysten bleiben trotz der Zölle optimistisch. Die Strategie, auf maximale Speichereffizienz für KI-Anwendungen zu setzen, geht auf. Langfristige Einnahmen sind durch Megadeals wie den mit Meta gesichert.
Bereits für das laufende Jahr kündigt AMD die nächste Generation, die MI350-Serie, an. Sie soll eine bis zu 35-fach höhere KI-Leistung bringen. Während Lieferketten und Geopolitik weiterhin Risiken bergen, hat AMD mit dem MI325X bewiesen, dass es die etablierte Konkurrenz im KI-Zeitalter herausfordern kann.
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