Amadeus, Fire

Amadeus Fire Aktie: Prognose erfüllt

28.02.2026 - 05:23:57 | boerse-global.de

Der Personaldienstleister Amadeus Fire erzielt Umsatz und Ergebnis innerhalb der revidierten Zielspanne für 2025. Die Führung sieht die schwierigste Phase überwunden, doch der Aktienkurs bleibt stark unter Druck.

Amadeus Fire beendet ein schwieriges Geschäftsjahr 2025 innerhalb der eigenen Zielvorgaben. Trotz eines deutlichen Rückgangs bei Umsatz und Ergebnis sieht das Management die Talsohle der konjunkturellen Schwächephase erreicht. Doch reicht die Bestätigung der revidierten Ziele aus, um das Vertrauen der Anleger nach dem massiven Kursverfall der letzten Monate zurückzugewinnen?

Wirtschaftsflaute bremst operatives Geschäft

Der Personaldienstleister meldete vorläufige Zahlen, die den Markterwartungen entsprechen. Der Konzernumsatz sank auf rund 364 Millionen Euro und landete damit punktgenau in der angepassten Spanne von 355 bis 385 Millionen Euro. Verantwortlich für die schwache Performance war vor allem die konjunkturelle Flaute in Deutschland. Viele Unternehmen hielten sich bei Neueinstellungen zurück, was das Kernsegment der Personaldienstleistung spürbar bremste.

Das operative EBITA – bereinigt um Restrukturierungskosten – belief sich auf etwa 20 Millionen Euro. Damit traf das Unternehmen exakt die Mitte der korrigierten Prognose von 15 bis 25 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem noch ein bereinigtes Ergebnis von 55,5 Millionen Euro erzielt wurde, verdeutlichen diese Zahlen jedoch die Schwere der aktuellen Marktkrise.

Restrukturierung belastet das Ergebnis

Zusätzlich zum Marktumfeld drückte der interne Umbau auf die Bilanz. Die Neuordnung des Trainingssegments, insbesondere bei der Tochter Comcave, führte zu einmaligen Belastungen von gut 6 Millionen Euro. Diese Kosten für Personalabbau und die Verkleinerung von Schulungsflächen reduzierten das unbereinigte operative Ergebnis auf 14 Millionen Euro. Strategisch versucht das Unternehmen gegenzusteuern: Mit der Übernahme der E-Learning-Plattform Masterplan.com im Herbst 2025 setzt Amadeus Fire verstärkt auf digitale B2B-Weiterbildungsangebote.

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An der Börse spiegelt sich die Skepsis der Anleger weiterhin deutlich wider. Mit einem Schlusskurs von 29,10 Euro am Freitag notiert das Papier fast 69 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 93,40 Euro. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von 54,20 Euro unterstreicht den intakten Abwärtstrend, auch wenn der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 49,2 derzeit eine neutrale Phase ohne unmittelbaren Verkaufsdruck anzeigt.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 zeigt sich die Geschäftsführung vorsichtig optimistisch und rechnet mit einer Auflösung des Investitionsstaus bei deutschen Unternehmen. Ob sich diese Erwartungen in den Büchern niederschlagen, wird der vollständige und geprüfte Jahresabschluss zeigen, dessen Veröffentlichung für den 25. März 2026 nach Börsenschluss geplant ist.

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