Alzheimer-Studie: Geistig aktives Leben senkt Risiko um 38 Prozent
18.02.2026 - 02:10:12 | boerse-global.deEine Langzeitstudie belegt: Wer sein Gehirn lebenslang fordert, kann Alzheimer um Jahre hinauszögern. Die Ergebnisse einer neuen Untersuchung sind eindeutig.
Lesen und Rätseln schützen das Gehirn
Forscher des Rush University Medical Center in Chicago veröffentlichten diese Woche eine wegweisende Studie. Sie zeigt: Regelmäßige geistige Aktivität über das gesamte Leben hinweg senkt das Alzheimer-Risiko erheblich.
- Menschen, die viel lesen, schreiben oder Rätsel lösen, erkranken bis zu 38 Prozent seltener.
- Bei den geistig aktivsten Teilnehmern brach eine Demenz durchschnittlich fünf Jahre später aus.
Die Studie unterstreicht das Konzept der kognitiven Reserve. Dies ist die Fähigkeit des Gehirns, altersbedingte Schäden durch gut trainierte Netzwerke auszugleichen.
Nicht nur Bildung zählt, sondern lebenslanges Lernen
Die Wissenschaftler analysierten Daten von hunderten Teilnehmern über viele Jahre. Sie berechneten einen Wert für die „kognitive Anreicherung“. Dieser fasst alle geistig stimulierenden Tätigkeiten eines Lebens zusammen – von der Schulbildung bis zum Museumsbesuch im Alter.
Der schützende Effekt blieb auch bestehen, als Faktoren wie Alter oder formale Bildung herausgerechnet wurden. Das Ergebnis: Entscheidend ist nicht nur die Schulzeit, sondern die kontinuierliche Neugier.
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Aktives Sitzen ist besser als passiver Konsum
Es kommt nicht nur darauf an, ob man aktiv ist, sondern auch wie. Eine Analyse internationaler Studien macht den Unterschied klar:
- Passives Sitzen wie stundenlanges Fernsehen kann das Arbeitsgedächtnis schwächen.
- Aktives Sitzen wie Lesen, Arbeiten am PC oder strategische Spiele fördert die geistige Leistung.
Kleine Entscheidungen im Alltag – ein Buch statt der Fernbedienung – fordern das Gehirn auf positive Weise. Das gilt besonders für Menschen mittleren und höheren Alters.
Schlaf und Ernährung: Die fundamentalen Säulen
Neben mentaler Stimulation sind zwei weitere Faktoren fundamental für ein gesundes Gehirn:
- Schlaf: Im Tiefschlaf verarbeitet und festigt das Gehirn Erinnerungen. Chronischer Schlafmangel gilt als Risikofaktor für Gedächtnisprobleme.
- Ernährung: Die mediterrane Diät wird mit verlangsamtem kognitivem Abbau in Verbindung gebracht. Bestimmte Lebensmittel wie Walnüsse könnten eine Rolle beim Erhalt der geistigen Fähigkeiten spielen.
Diese Risikofaktoren sollten Sie minimieren
Ein umfassender Ansatz zur Gehirngesundheit muss auch Risiken reduzieren:
- Chronischer Stress beeinträchtigt die Struktur und Funktion des Gehirns.
- Alkohol: Neuere Erkenntnisse deuten darauf hin, dass jeglicher Konsum das Demenzrisiko potenziell erhöht.
- Herz-Kreislauf-Gesundheit: Bluthochdruck und Typ-2-Diabetes sind bekannte Risikofaktoren. Regelmäßige Bewegung ist daher auch Gehirntraining.
Prävention rückt in den Fokus
Die Studie bestätigt einen Trend in der Neuromedizin: Der Fokus verschiebt sich von der reinen Behandlung hin zur Prävention durch Lebensstil.
Statt auf ein Wundermedikament zu hoffen, setzt die Wissenschaft auf einen vielschichtigen Ansatz. In Deutschland treiben Initiativen wie die Nationale Demenzstrategie die Forschung voran.
Die Botschaft für jeden Einzelnen ist ermutigend: Ein aktiver Geist und ein gesunder Lebensstil sind die mächtigsten Werkzeuge, um mental fit zu bleiben.
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