Altria Aktie: Institutionelle Warnung
06.01.2026 - 22:18:30Ein bedeutender institutioneller Investor zieht sich zurück: Commonwealth Equity Services LLC hat im dritten Quartal 163.882 Aktien des Tabakkonzerns verkauft – eine Reduzierung um 10,3 Prozent. Der verbleibende Bestand des Vermögensverwalters liegt nun bei 1,43 Millionen Papieren im Wert von rund 94,65 Millionen Dollar. Solche Abverkäufe durch große Player werfen regelmäßig Fragen zur langfristigen Attraktivität der Aktie auf.
Gegenprogramm: Aktienrückkäufe und Dividende
Altria hält dagegen – mit massiven Kapitalrückflüssen an die Anteilseigner. Der Konzern hat ein Rückkaufprogramm über 2,0 Milliarden Dollar aufgelegt, womit etwa 1,9 Prozent der ausstehenden Aktien eingezogen werden können. Ziel: Stabilisierung des Kurses und Unterstützung des Gewinns je Aktie.
Parallel dazu zahlt das Unternehmen am 9. Januar 2026 eine Quartalsdividende von 1,06 Dollar je Aktie aus. Hochgerechnet ergibt das eine Jahresausschüttung von 4,24 Dollar – bei aktuellem Kursniveau entspricht das einer Rendite von rund 7,5 Prozent.
Die wichtigsten Eckdaten:
- Erwarteter Gewinn je Aktie 2025: 5,37 – 5,45 Dollar
- Aktuelles KGV: ~10,7
- Dividendenrendite: ~7,5 Prozent
- Aktienrückkauf-Volumen: 2,0 Milliarden Dollar
Regulierung: Licht und Schatten
Die FDA hat sechs Produkte der on! PLUS Nikotinbeutel-Serie genehmigt – ein strategischer Erfolg für Altrias Schwenk in Richtung risikoreduzierte Tabakprodukte. Diese Zulassung stärkt die Position des Konzerns im wachsenden Segment oraler Nikotinprodukte.
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Doch die Kehrseite belastet: Behörden in British Columbia verklagen Altria und dessen Tochter Juul auf Erstattung von Gesundheitskosten, die durch Nikotinsucht entstanden sind. Zusätzlich verkompliziert ein europäisches Patent-Urteil die Wettbewerbssituation im Vaping-Geschäft zwischen NJOY und Konkurrenten.
Analysten uneins
Die Wall Street gibt sich zurückhaltend. Der Konsens lautet “Halten”, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 62,33 Dollar. Goldman Sachs zeigt sich optimistisch und hebt das Ziel auf 72 Dollar an – Rating: “Kaufen”. UBS Group dagegen senkt auf 61 Dollar und bleibt neutral.
Die Kernfrage für 2026 lautet: Kann das on! PLUS-Segment die strukturellen Rückgänge im klassischen Zigarettengeschäft kompensieren? Aktuell steht eine attraktive Dividendenrendite gegen sinkende Volumina und institutionelle Abflüsse. Das Rückkaufprogramm verschafft kurzfristig Luft, doch die langfristige Wachstumsstory bleibt unter Beobachtung.
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