Almonty Industries Aktie: Strategische Wende
04.03.2026 - 05:12:24 | boerse-global.deAlmonty Industries steht im Zentrum einer globalen Neuausrichtung des Wolfram-Marktes. Während China den Export des kriegswichtigen Metalls einschränkt, treibt das Unternehmen die Wiedereröffnung der Sangdong-Mine in Südkorea voran. Ein aktuelles Interview von CEO Lewis Black verdeutlicht, warum der Konzern nun zu einem Schlüsselfaktor für westliche Industrien werden könnte.
Neustart in Südkorea
Die Wiedereröffnung der historischen Sangdong-Mine markiert den Kern der aktuellen Unternehmensstrategie. Ziel ist es, eine sichere und von China unabhängige Lieferkette für Wolfram zu etablieren. Da das Metall für die High-Tech-Industrie und den Rüstungssektor als kritisch eingestuft wird, wächst der Druck auf westliche Nationen, alternative Quellen zu sichern.
Nachdem die kommerzielle Produktion am südkoreanischen Standort im Dezember 2025 angelaufen ist, plant das Management, die Kapazitäten schrittweise auszuweiten. Bis zum Jahr 2027 soll die Mine ihre volle Nennkapazität erreichen. Kann Almonty die entstandene Lücke im westlichen Markt dauerhaft füllen? Neben dem Großprojekt in Asien betreibt das Unternehmen bereits Anlagen in Portugal und plant weitere Projekte im US-Bundesstaat Montana, um die geografische Diversifizierung voranzutreiben.
Geopolitik treibt Wolfram-Preise
Der globale Wolfram-Markt befindet sich in einem strukturellen Wandel von staatlich beeinflussten Preisstrukturen hin zu freien Marktdynamiken. Ein wesentlicher Treiber sind die im Jahr 2025 eingeführten chinesischen Exportkontrollen, welche das weltweite Angebot verknappt haben. Gleichzeitig sorgt die steigende Nachfrage aus dem Verteidigungssektor für zusätzlichen Preisdruck.
Aktuell liegen die Preise für Wolfram (APT) bei über 1.000 USD pro Metric Ton Unit (MTU). Dieses Umfeld bietet eine hochprofitable Basis für Produzenten außerhalb Chinas, da die Marktpreise deutlich über den langfristigen historischen Durchschnittswerten notieren.
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Analysten passen Modelle an
Die veränderten Fundamentaldaten haben bereits zu deutlichen Anpassungen bei Finanzanalysten geführt. Das Analysehaus Couloir Capital reagierte Ende Februar auf das neue Preisniveau und hob die langfristige Preisannahme für Wolfram von 450 USD auf 800 USD pro MTU an. In der Folge stieg die Schätzung für den fairen Wert der Aktie massiv von 7,69 CAD auf 19,30 CAD.
Trotz dieser Aufwertung behalten die Analysten vorerst ein „Hold“-Rating bei, was auf die bereits enorme Kursrallye zurückzuführen sein dürfte. Die Aktie markierte gestern bei 28,34 AUD ein neues 52-Wochen-Hoch und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von rund 110 Prozent. Der Fokus liegt nun auf der planmäßigen Skalierung der Produktion in Südkorea bis 2027, um die Marktposition im westlichen Wolfram-Handel dauerhaft zu festigen.
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