Almonty Industries Aktie: Starke Zahlen, schwacher Kurs
21.03.2026 - 01:22:52 | boerse-global.deDer Wolfram-Boom treibt die Umsätze von Almonty Industries — doch die Bilanz für 2025 sieht auf den ersten Blick erschreckend aus. Ein nicht-zahlungswirksamer Buchungsverlust von 87,3 Millionen US-Dollar verzerrt das Ergebnis erheblich. Wer die Zahlen genauer liest, findet dahinter ein operativ solides Bild.
Was hinter dem Milliardenverlust steckt
Der Nettoverlust für das Gesamtjahr 2025 belief sich auf 161,9 Millionen US-Dollar — nach 16,3 Millionen im Vorjahr. Der Haupttreiber: eine nicht-zahlungswirksame Neubewertung eingebetteter Derivatverbindlichkeiten aus Wandelschuldverschreibungen. Da der Aktienkurs von Almonty im Jahresverlauf von 1,36 CAD auf 12,07 CAD gestiegen war, mussten diese Instrumente nach IFRS-Regeln entsprechend aufgewertet werden — mit einem Buchungsverlust von 87,3 Millionen US-Dollar als Folge. Auf Cashflow, Liquidität oder das operative Geschäft hat diese Buchung keinen Einfluss.
Das operative Bild ist deutlich freundlicher. Der Umsatz stieg im vierten Quartal um 39 Prozent auf 8,7 Millionen US-Dollar, für das Gesamtjahr um 13 Prozent auf 32,5 Millionen US-Dollar. Treiber war der massive Preisanstieg beim Wolfram-Vorprodukt APT: Der gleitende Zwölfmonatsdurchschnitt lag zuletzt bei 2.250 US-Dollar je MTU — ein Plus von 534 Prozent.
Stark gestiegen sind auch die allgemeinen Verwaltungskosten, die sich im Gesamtjahr von 6,2 auf 20,5 Millionen US-Dollar mehr als verdreifacht haben. Das Unternehmen verweist auf Rechts- und Transaktionskosten im Zusammenhang mit dem Dezember-Börsengang, bei dem 20,7 Millionen Aktien für Bruttoerlöse von 129,4 Millionen US-Dollar platziert wurden. Die Kassenposition zum Jahresende betrug 268,4 Millionen US-Dollar.
Sangdong läuft — Phase 2 folgt 2027
Operativ war der 17. März 2026 ein Schlüsseldatum: Almonty hielt die offizielle Inbetriebnahme-Zeremonie für die Sangdong-Wolframmine im südkoreanischen Gangwon durch. Phase 1 ist nun in Produktion, mit einer Verarbeitungskapazität von rund 640.000 Tonnen Erz jährlich und einer erwarteten Wolfram-Konzentrat-Produktion von etwa 2.300 Tonnen pro Jahr. Phase 2, geplant für 2027, soll die Kapazität verdoppeln — auf dann rund 4.600 Tonnen jährlich. Bei Vollauslastung soll Sangdong etwa 40 Prozent der globalen Wolfram-Nachfrage außerhalb Chinas decken.
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Ergänzt wird das Portfolio durch die Übernahme des Gentung-Wolframprojekts im US-Bundesstaat Montana sowie die Ernennung eines neuen Chief Development Officers.
Gestern reagierte der Markt mit einem Kursrückgang von rund 14 Prozent auf diese Kombination aus Quartalszahlen und Kapitalmaßnahme. Nach einer Kursvervielfachung innerhalb von zwölf Monaten und einer frischen Kapitalerhöhung ist eine solche Konsolidierungsphase wenig überraschend. Die operative Entwicklung — steigende Wolfram-Preise, laufende Mine, volle Kasse — bleibt davon unberührt.
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